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Abbau? Umbau? Wieder­aufbau? — Der Wechsel zwischen liberalen und illib­eralen Regierungen in den Visegrád-Staaten

9. June, 13:0015:00 Uhr
in Präsenz

Venue

Reinhard­straßenhöfe
Reinhardtstraße 12, 10117 Berlin

Abbau? Umbau? Wiederaufbau?
Der Wechsel zwischen liberalen und illib­eralen Regierungen in den Visegrád-Staaten und seine Auswirkungen auf Staat, Parteien und Gesellschaft

mit Tanja Börzel, Daniel Hegedüs, Kai-Olaf Lang (angefragt) und Irene Hahn-Fuhr

Datum: Dienstag, 09. Juni 2026
Uhrzeit: 13:00 Uhr – 15.00 Uhr (Einlass 12:45)
Ort: Reinhardt­straßenhöfe, Reinhardt­straße 12, 10117 Berlin

Die erste Veranstaltung der Reihe befasst sich mit der Frage, welchen Einfluss das Hin und Her zwischen Liber­al­ismus, Konser­vatismus und Populismus auf das insti­tu­tionelle, politische und soziale Gefüge der Visegrád-Staaten (V4) ausüben. In den dortigen, stark polar­isierten Gesellschaften gehen Regierungswechsel zwischen den politischen Antipoden in der Regel mit einem Umbau des rechtlichen Rahmens des politischen Systems, einem person­ellen Wandel an der Spitze staatlicher Insti­tu­tionen sowie deren Um- oder Abbau einher. Inwiefern wirkt sich das auf deren politische Neutralität aus und, wenn beispiel­weise die Verfas­sungs­gerichte betroffen sind, auf die Kontroll­funktion im Rahmen der checks and balances? Welche Rolle spielen die häufig schnell aufsteigenden und oft wieder verschwindenden Parteien im politischen System, die oft durch einzelne politische Figuren getragen werden? Welche Erwartungen hegt die Gesellschaft gegenüber Staat und Parteien und welche Reaktionen löst deren Politik aus? Und angesichts aktueller Debatten besonders relevant: lassen sich der Ab- und Umbau von Insti­tu­tionen der liberalen Demokratie und die gesellschaftliche Spaltung nach einem Regierungswechsel einfach rückgängig machen? Diese Fragen werden Exper­tinnen und Experten gemeinsam disku­tieren und dabei insbesondere auf die aktuellen Entwick­lungen nach der Abwahl Viktor Orbáns eingehen.