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Aufruf von Vitsche zur Demo am 24. Februar 2026 – Für Europas Zukunft stehen wir mit der Ukraine

24. Februar, 18:0020:00 Uhr
in Präsenz

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LibMod unter­stützt den folgenden Aufruf von Vitsche zur Demo am 24.02.2026:

Vier Jahre sind seit Beginn von Russlands Vollin­vasion der Ukraine vergangen. Vier Jahre des Wider­stands, der Solida­rität und des Einsatzes für Freiheit – nicht nur für die Ukraine, sondern für ganz Europa. Am 24. Februar 2026 kommen wir zusammen, um klar und öffentlich ein Zeichen zu setzen: Krieg ist nicht normal – und Europas Zukunft ist ohne eine freie Ukraine nicht denkbar.

Marsch — 18:00–19:00 UhrRoute: Lustgarten → Branden­burger TorDemons­tration — 19:00–20:00 Uhr

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Am 24.02. gehen wir gemeinsam auf die Straße – für Europas Zukunft. Diese Zukunft ist untrennbar mit einem klaren Satz verbunden: Wir stehen mit der Ukraine.

Seit Monaten greift Russland syste­ma­tisch die ukrai­nische Energie­infra­struktur an. Nicht, um „Front­linien“ zu verschieben, sondern um die Gesell­schaft zu brechen: Wohnungen sind kalt, Städte versinken im Dunkeln, Familien werden zermürbt, um die Ukraine zum aufgeben zu zwingen. Das ist Energie­terror. Zivile Infra­struktur wird bombar­diert und eine entschiedene Reaktion der Weltge­mein­schaft bleibt aus.

Trotz allem hält die Ukraine stand. Nicht, weil es leicht wäre, sondern weil Menschen sich jeden Tag aufs Neue entscheiden, dass sie sich nicht entmensch­lichen lassen. Sie reparieren, retten, teilen, überleben . Gerade deshalb dürfen wir hier nicht wegsehen. Dieser Zustand darf nicht zur Norma­lität werden.

Was in der Ukraine passiert, ist nicht „weit weg“. Es ist ein Spiegel unserer Entschei­dungen. Europas Zögern, Europas Abhän­gig­keiten, Europas zu leise Stimme – all das hat Raum geschaffen, in dem ein Aggressor frei handeln konnte. Partner­schaft ist Diplo­matie, aber aus Abhän­gigkeit erwächst Ohnmacht. Ohnmacht ist gefährlich, nicht nur für die Ukraine, sondern für uns alle.

Zusammen mit vielen Menschen auf der Welt und besonders gerade im Iran kämpfen wir gemeinsam für Freiheit, Würde und Selbstbestimmung.

Darum heißt unsere Aktion: Für Europas Zukunft stehen wir mit der Ukraine.

Kommt am 24.02. Kommt, weil Solida­rität mehr ist als Mitgefühl. Sie ist Haltung gepaart mit Handeln. Kommt, um denje­nigen, die im Dunkeln und in Kälte ausharren, zu zeigen: Ihr seid nicht allein.

Wir fordern:

1. Waffen­lie­fe­rungen für die Ukraine – dauerhaft und zuver­lässig die Streit­kräfte unter­stützt, die ihre Bevöl­kerung gegen den russi­schen Terror verteidigen.

2. Langfristige Sicher­heits­ga­rantien – verläss­liche, nachhaltige Verpflich­tungen sind im beider­sei­tigen Interesse. Deutschland hilft beim Schutz der Zivil­be­völ­kerung und kriti­scher Infra­struktur und kann mit den Erkennt­nissen die eigene Sicherheit stärken.

3. Make Russia pay – einge­frorene russische Staats­ver­mögen zur Finan­zierung der Vertei­digung und des Wieder­aufbaus der Ukraine nutzen. Politi­scher Wille ist essen­tiell, um Repara­tionen und Entschä­di­gungen gegen Behar­rungen auf das vorge­schobene Eigen­tums­recht durchsetzen.

4. Kein „Frieden“ ohne Gerech­tigkeit – alle Verhand­lungen müssen echte Sicherheit und Verant­wortung gewähr­leisten und dürfen keine Aggres­sionen belohnen und Russland Zeit geben, sich für den nächsten Angriff zu wappnen.

5. Entführte Kinder zurück­bringen – die Depor­tation und Entführung ukrai­ni­scher Kinder ist ein Kriegs­ver­brechen. Wir fordern ihre sofortige Rückführung und die straf­recht­liche Verfolgung aller Verantwortlichen.

6. Inter­na­tionale Rechen­schafts­pflichten stärken – Russlands Krieg gegen die Ukraine wird durch Partner­staaten unter­stützt. Wir fordern eine koordi­nierte Reaktion: Abschre­ckung, strengere Export­kon­trollen, härtere Sanktionen und entschlossene Maßnahmen gegen Desin­for­mation. Wir unter­stützen außerdem die Einrichtung eines Sonder­ge­richtshofs. Die Sanktionen müssen verschärft und Schlupf­löcher geschlossen werden, um Russlands Kampf­kraft zu schwächen.

Eine klare europäische Zukunft für die Ukraine – Beschleu­nigung der EU-Integration ist der beste Weg um Europa für die geostra­te­gi­schen Heraus­for­de­rungen der Zukunft zu wappnen.