Am Vorabend der zweiten Verhandlungsrunde zwischen Washington und Teheran in Islamabad sagen die Iraner die Gespräche ab. Oder doch nicht? Sicher ist nichts. Typisch für die Gesamtsituation, die für Israel und die USA eher ernüchternd ist, schreibt Richard C. Schneider.
Die Umstände und Folgen des 40-Tage-Kriegs gegen den Iran wirken sich direkt auf die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine und den aktuellen Kriegsverlauf in Europa aus. Der ehemalige Diplomat Johannes Regenbrecht liefert in seinem Policy Paper eine umfangreiche Analyse und erläutert, wie Europa jetzt handlungsfähig wird.
Die Ukraine ist ein Gewinn, mit strategischem Mehrwert für Europa – nicht nur militärisch, sondern auch für unsere Energie- und Ernährungssicherheit sowie als technologischer Innovateur, so Ralf Fücks im Interview mit Welt TV.
Eine der häufigsten Fragen, die im Zusammenhang mit der anstehenden Wahl in Ungarn gestellt wird, ist die, ob Orbán im Falle einer Wahlniederlage die Macht übergeben wird. Gabor Györi, Senior Analyst des Thinktanks Policy Solutions und langjähriger Regierungsmitarbeiter, geht dieser Frage nach und wagt einen Deep Dive in das System Orbán.
Der ukrainische Philosoph Wolodymyr Jermolenko zeigt in seinem Buch „Eine Kultur des Trotzdem. Wie die Ukraine Europa hilft“, dass die entscheidenden Fragen unserer Zeit gegenwärtig im Osten des Kontinents gestellt werden. Marko Martin hat es für uns gelesen.
Nachdem er mehr als ein Jahrzehnt lang keinen ernstzunehmenden Herausforderer hatte, sieht sich der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán nun in einem äußerst knappen Wahlkampf mit einem Gegner konfrontiert, der ihn aus dem Amt verdrängen könnte, schreibt Zsuzsanna Szelényi in ihrer Analyse. Sie ist ehemalige ungarische Abgeordnete, Direktorin des Demokratieinstituts der Central European University und Autorin des Buches „Tainted Democracy: Viktor Orbán and the Subversion of Hungary“.
Grundlinien deutscher Außenpolitik auf zehn Jahre im Voraus zu beschreiben, gleicht einem Blick in die berühmte Glaskugel. Zu viele vermeintliche Gewissheiten sind ins Wanken geraten, zu viele Unsicherheiten über die künftige Entwicklung machen jede Prognose zu einer riskanten Wette, so Ralf Fücks in seiner Analyse, die zunächst bei „Internationale Politik“, der englischsprachigen Ausgabe des Magazins der DGAP.
Ein aktueller Vorschlag aus dem BMWE will die Netzwirkungen der erneuerbaren Energien internalisieren. Das sei grundsätzlich zu begrüßen, so der Energiemarktexperte Christoph Maurer. Die Umsetzung dieses Vorschlags sei jedoch verbesserungsfähig. Alternativ schlägt er In-strumente vor, die mit Blick auf die netzbezogenen Steuerungswirkungen ähnlich effektiv sind. Diese würden die Risiken für EE-Investitionen und damit die Förderkosten nicht im gleichen Maß erhöhen. Für die Netzbetreiber werde der Anreiz für den Netzausbau damit aufrechterhalten.
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