Die Ukraine ist seit mehr als einem Jahrzehnt Ziel russischer Informationsmanipulation und Einflussnahme – verzahnt mit militärischer Gewalt, Cyberangriffen und Besatzungspolitik. Die Analyse zeigt, mit welchen Narrativen, Plattformen und Methoden Russland versucht, Vertrauen zu untergraben, Kriegsmüdigkeit zu verstärken und die Widerstandskraft der ukrainischen Gesellschaft zu schwächen.
Armenien versucht, seine außen- und sicherheitspolitische Abhängigkeit von Russland zu verringern und die Beziehungen zur EU und zum Westen auszubauen. Moskau reagiert darauf mit politischem und wirtschaftlichem Druck sowie gezielten Einflussoperationen. Die Analyse zeigt, wie Russland bestehende Ängste, Konflikte und Abhängigkeiten nutzt, um Armeniens Westorientierung zu diskreditieren und seinen Einfluss auf das Land zu sichern.
Deutschland steht im Zentrum russischer Einflussoperationen – nicht nur wegen seiner politischen und wirtschaftlichen Bedeutung, sondern auch aufgrund gesellschaftlicher Verwundbarkeiten, die gezielt ausgenutzt werden. Die Analyse zeigt, mit welchen Strategien Russland versucht, die deutsche Demokratie zu destabilisieren und welche Konsequenzen sich daraus für die europäische Sicherheit ergeben.
Russland nutzt in Moldau gezielte Informationsmanipulation als Teil einer umfassenden hybriden Strategie, um demokratische Prozesse zu destabilisieren und das Vertrauen in staatliche Institutionen zu untergraben. Die Erfahrungen in Moldau zeigen jedoch, dass Resilienz, gute Regierungsführung und demokratische Kontrolle wirksamere Antworten darauf sind als Zensur allein.
Russische Desinformation in Georgien kommt zunehmend aus dem Inneren des politischen Systems: Regierung und regierungsnahe Medien übernehmen Narrative und Methoden des Kremls und machen sie zum Bestandteil der innenpolitischen Kommunikation.
Trotz regulatorischen Fortschritten steht der industrielle Hochlauf von Carbon Management in Deutschland noch am Anfang. Besonders die süddeutschen Länder mit starker Industrie und langen Wegen zu Offshore-CO2-Speichern stehen vor wichtigen Weichenstellungen. Diese haben wir auf einer gemeinsam mit der Forschungsgesellschaft für Energiewirtschaft (FfE) und der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) organisierten Tagung in München diskutiert.
Heute erscheint die dritte Ausgabe des Berichts „State of Carbon Dioxide Removal“. Die wichtigsten Erkenntnisse fasst die Mitautorin des Berichts, Leona Tenkhoff von der Stiftung Wissenschaft und Politik, für uns zusammen. Und sie analysiert, welche Schlussfolgerungen Deutschland daraus ziehen kann, um sich innerhalb der CO2-Entnahme-Politik strategisch zu positionieren.
CO₂-Entnahme wird ein wichtiger Teil der Klimapolitik – darf aber Emissionsminderungen nicht ausbremsen. Ein neues Policy Paper von Milan Loose (Bellona Deutschland) zeigt, wie eine verantwortungsvolle Verbindung mit dem EU-Emissionshandel aussehen kann – und warum dabei Vorsicht geboten ist.
In einem kurzen Policy Paper haben wir zusammengefasst, welche Handlungsoptionen bestehen, um Carbon Management gesellschaftlich tragfähig zu gestalten, und welchen Erwägungen sich Verantwortliche in den Kommunen sowie auf Landes- und Bundesebene stellen sollten.
Das EU-Kandidatenland Georgien befindet sich in einer der tiefsten politischen Krisen seit Jahren. Seit mehr als einem Jahr gehen die Menschen friedlich auf die Straße. Gleichzeitig verschärft die russlandnahe Regierungspartei „Georgischer Traum“ ihren Kurs: Repressionen gegen Zivilgesellschaft, unabhängige Medien und Opposition nehmen spürbar zu.
Ohne kurzfristige Fortschritte in der Umsetzung konkreter Projekte könnte CDR politisch scheitern. Das voranschreitende „climate backsliding“ – die strategisch vorangetriebene Abschwächung und Rückabwicklung von Klimapolitik – droht die politische Grundlage für CO2-Entnahme (Carbon Dioxide Removal, CDR) auszuhöhlen, argumentiert der CDR-Experte Felix Schenuit von der Stiftung Wissenschaft und Politik in seinem Policy Paper.
Europa ist weiterhin auf die militärische Abschreckungskraft der USA angewiesen, obwohl Washington den Europäern und Ukrainern kein zuverlässiger Partner mehr ist. Doch Europa verfügt über eigene Handlungsspielräume, insbesondere durch wirtschaftspolitische Hebel und den Aufbau einer neuen, engeren Verteidigungszusammenarbeit. Der ehemalige Diplomat Johannes Regenbrecht analysiert die Verhandlungen und erörtert, wie sich die europäische Sicherheitsordnung erneuern kann.
Die Ukraine benötigt das größte Wiederaufbauprogramm Europas seit dem Zweiten Weltkrieg, mit geschätztem Bedarf von 524 Milliarden US-Dollar. Ein neuer Policy Brief des Direktors des United Ukraine Think Tank, Igor Popov, skizziert strategische Prioritäten, die über Wiederaufbau hinausgehen und gegenseitigen Nutzen für Ukraine und Europa schaffen.
Die Widerstandsfähigkeit der Ukraine hängt von ausgewogener internationaler Unterstützung ab, die Militärhilfe, Notfallwiederaufbau und langfristige Erneuerung kombiniert. Ein neuer Policy Brief der Ökonomin Oleksandra Betliy zeigt, wie strategische Verteidigungsinvestitionen Gesamtkosten senken und gleichzeitig deutsche Industrie und europäische Sicherheit stärken.
EU-Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine stoßen in Zeiten des Kriegs an strukturelle und politische Grenzen – sowohl in Kyjiw als auch in Brüssel. Technokratische Verfahren und ausschließlich positive EU-Rhetorik untergraben notwendige Reformanreize, analysiert Liubov Akulenko und schlägt eine von Deutschland geführte „Koalition der Willigen“ vor, die durch einen vertraulichen Dialog blockierte Reformen gezielt voranbringen soll.
Wie kann der EU-Beitrittsprozess der Ukraine in einem zunehmend blockierten politischen Umfeld vorangebracht werden? Dieser Frage geht das neue gemeinsame Policy Paper des Zentrums Liberale Moderne (LibMod) und der Bertelsmann Stiftung nach. Unter dem Titel „Charting Ukraine’s EU Path – Engaging with Member States“ analysiert die Studie, warum die stärkere Einbindung der EU-Mitgliedstaaten zu einer zentralen Voraussetzung für Fortschritte im Erweiterungsprozess geworden ist – und wie Kyjiw und Brüssel ihre Strategien entsprechend anpassen können.
CO₂-Entnahme ist für wirksamen Klimaschutz unverzichtbar – weil Emissionsminderungen bislang nicht ausreichen. Anwendungen wie BioCCS und Pflanzenkohle bieten hier große, bislang kaum genutzte Potenziale zur dauerhaften CO₂-Bindung. Das Policy Paper von LibMod und Bellona zeigt Chancen, Zielkonflikte und politische Handlungsoptionen auf, um Bio-CCS zu einer tragenden Säule des deutschen Klimaschutzes zu machen.
Während die Europäische Union ihre Politik in Vorbereitung auf eine neue Erweiterungsrunde anpasst, sind die Beziehungen zwischen Moldau und der Europäischen Union (EU) in eine neue Entwicklungsphase eingetreten. Natalia Stercul (Foreign Policy Association of the Republic von Moldova) analysiert die Situation.
Georgien befindet sich auf dem Weg zu einer autoritären Machtkonsolidierung. Die systematische Einschränkung von Zivilgesellschaft, politischem Wettbewerb und Versammlungsfreiheit gehen einher mit einer außenpolitischen Abkehr von der EU. Ein Policy Paper von Nino Chachava und Saba Bachveli (beide: Civil Society Foundation, Georgia).
CO2-Entnahme wird zur Erreichung der Klimaziele zunehmend wichtiger. Eng verknüpft mit Fragen des Markthochlaufs und Politikinstrumenten ist das Thema Wahrnehmung und Akzeptanz der Technologien in der Öffentlichkeit. Das vorliegende Papier von Dr. Christine Merk gibt einen Überblick über den Stand der Forschung zum Thema Akzeptanz von CO2-Entnahme und liefert Hinweise, wie man Widerständen aus der Bevölkerung begegnen oder vorbeugen kann.
Angesichts wachsender globaler Unsicherheiten und sich überlagernder multipler Krisen gewinnt das Thema Resilienz eine neue Dringlichkeit. Ob Klimakrise, geopolitische Spannungen und Kriege, Cyberangriffe oder Desinformation – die Verwundbarkeit moderner Gesellschaften zeigt sich in allen Bereichen. Deutschland und seine Partner stehen damit vor der zentralen Aufgabe, ihre Widerstandsfähigkeit umfassend und vorausschauend zu stärken.
Die Parlamentswahlen am 28. September werden für die Republik Moldau historisch sein, auch wenn der Ausgang noch ungewiss ist. Verschiedene Szenarien sind möglich: Wird es Moldau gelingen, den EU-Beitritt als Schutz vor einer wahrgenommenen Bedrohung durch Russland voranzutreiben? Viel hängt davon ab, wie die Bevölkerung auf Frustration und Ängste reagiert, wie Denis Cenusa für uns analysiert.
Trump und Putin hegen eine tiefe Abneigung gegen die liberale Weltordnung. Innen- und außenpolitisch neigen sie zu willkürlichem und disruptivem Handeln. Johannes Regenbrecht fragt, ob dies zu einer Allianz zwischen Washington und Moskau gegen ein liberales Europa führen könnte. Der ehemalige Diplomat sieht Europa im Zangengriff. Policy Paper von Johannes Regenbrecht.
Desinformation durch autoritäre Staaten wie Russland stellt eine wachsende Gefahr für demokratische Gesellschaften dar. Besonders in Wahlkampfzeiten wird die gezielte Einflussnahme deutlich sichtbar – wie etwa bei der Bundestagswahl 2025. Um unsere Demokratie wirksam zu schützen, müssen wir entschlossene Gegenmaßnahmen ergreifen und diese kontinuierlich verbessern.
Im Laufe ihrer 75-jährigen Geschichte hat die NATO viele Stürme überstanden. Mindestens zwei frühere Krisen waren existenziell – und in beiden Fällen spielten die USA eine Schlüsselrolle. Die neue Krise des transatlantischen Bündnisses, ausgelöst von Präsident Trump, geht tiefer. Europa braucht eine mutige und starke Strategie, um sich in diesem Sturm zu behaupten. Gerlinde Niehus, ehemalige stellvertretende Direktorin für Verteidigungs- und Sicherheitszusammenarbeit bei der NATO analysiert für uns die aktuelle Situation.
Nordrhein-Westfalen will Vorreiter beim Umbau zu einer klimaneutralen Industrie werden – und stellt sich einer der größten Herausforderungen der Transformation: der nachhaltigen Gestaltung der Kohlenstoffwirtschaft. Policy Paper von Christoph Zeiss.
In Georgien verschärft sich die Repression: Auf den Versuch, ein russisch inspiriertes Agentengesetz einzuführen, folgten gezielte Angriffe auf die Zivilgesellschaft, Protestierende und unabhängige Medien. Der zivilgesellschaftliche Raum wird zunehmend eingeschränkt – durch Überwachung, gesetzliche Verschärfungen und die gezielte Verfolgung kritischer Stimmen. Um diesen entscheidenden Kampf für Demokratie zu bestehen, braucht die georgische Zivilgesellschaft jetzt klare und tatkräftige Unterstützung aus Europa. Ivane Chkhikvadze von der Civil Society Foundation analysiert diese Eskalation und formuliert konkrete Erwartungen an die EU.
Die Landesregierung Nordrhein-Westfalens will die Weichen stellen, damit NRW zur ersten klimaneutralen Industrieregion Europas wird. Das bevölkerungsreichste und wirtschaftsstärkste Bundesland soll zu einem Vorreiter der grünen Transformation werden und zeigen, dass ökologische Transformation und der Erhalt einer starken Industrie Hand in Hand gehen können.
Die nächste Bundesregierung steht vor großen Herausforderungen: Sie muss strukturelle Reformen vorantreiben und eine Gesamtstrategie für Klimapolitik und ökologische Modernisierung entwickeln. Aus den Diskussionen unseres Expertenkreises „Klimatransformation“ haben wir konkrete Politikempfehlungen für die neue Bundesregierung zusammengestellt, die wir im folgenden Strategiepapier vorstellen.
Fliegen ist die Verkehrsinfrastruktur der Globalisierung – ein physisches World Wide Web. Und alle Prognosen zeigen, dass, global betrachtet, die Nachfrage nach Luftverkehr weiter wachsen wird. Umso dringlicher stellt sich die Frage, wie Fliegen klimaneutral gestaltet werden kann. Unser Autor Matthias von Randow analysiert die Gründe für den derzeitigen Stillstand beim Einsatz von grünen Flugkraftstoffen und zeigt sehr konkrete Lösungswege auf, um zügig den Weg zu einem nachhaltigen Fliegen zu ebnen.
Die Frage, welcher Frieden in der Ukraine anzustreben ist, beinhaltet auch die Frage danach, welche künftige Friedensordnung in ganz Europa verfolgt wird. Manuel Sarrazin warnt in seinem Policy Paper vor einer von Russland angebotenen Friedhofsruhe. In seiner Analyse nennt er 13 konkrete Punkte, die dem Westen als Leitfaden für Verhandlungen dienen sollten und die bei einem Frieden im nationalen deutschen und europäischen Interesse stehen.
Das Strategiepapier „Herausforderung Russland“ wurde von einer polnisch-deutschen Expertengruppe gemeinsam mit dem Warschauer Centre for Eastern Studies (OSW) verfasst. Es skizziert Eckpunkte für eine künftige Russlandpolitik: Eine Politik der Abschreckung und Eindämmung gegenüber Moskau, wirksame Sanktionen gegen die russische Kriegswirtschaft und ein gemeinsames Vorgehen gegen die hybride Kriegführung des Kremls. Dringlich ist auch eine Verständigung über den angestrebten Ausgang des Ukraine-Krieges und die Essentials für eine Verhandlungslösung.
Vor zehn Jahren wurde das Minsker Abkommen ausgehandelt und unterzeichnet. Es sollte den Krieg im Osten der Ukraine beenden. Und es scheiterte: Am 24. Februar 2022, nur sieben Jahre später, startete Putin die russische Vollinvasion der Ukraine. Der Diplomat Johannes Regenbrecht war an den Verhandlungen zu „Minsk II“ beteiligt und analysiert für uns, welche Lehren aus dem Abkommen für einst für mögliche Verhandlungen heute zu ziehen sind.
Nach den gefälschten Parlamentswahlen im Oktober 2024 und dem gewaltsamen Vorgehen des herrschenden Regimes unter der Partei Georgischer Traum steht Georgiens Demokratie vor dem Zusammenbruch. In seinem auf Englisch verfassten Policy Brief analysiert Sergi Kapanadze, wie der pro-europäische Kurs des Landes durch systematische Wahlmanipulation und Unterdrückung entgleist ist. Seine Analyse beinhaltet konkrete Empfehlungen für die internationale Gemeinschaft und die Forderung, jetzt zu handeln.
Die Energieinfrastruktur der Ukraine steht kurz davor zu kollabieren. Experte Oleksandr Vizir entwirft in seinem Policy Paper konkrete Pläne und Maßnahmen zur Rettung der Energieversorgung des Landes – vom schnellen Aufbau neuer Stromkapazitäten bis hin zum Controlling staatlicher Energieunternehmen.
Am 13. Mai veranstaltete LibMod eine öffentliche Konferenz zum Thema Carbon Management in Deutschland: Wege in eine ökologische Moderne. Konsens war – um die deutschen Klimaschutzziele zu erreichen, werden das Abscheiden, Speichern, Wiederverwenden und zunehmend auch die Entnahme von CO2 notwendig sein. Auf der Konferenz diskutierten wir mit verschiedenen Stakeholdern über die Eckpunkte eines Carbon Managements, und darüber was jetzt nötig ist, um CO2-Entnahme in Deutschland zu ermöglichen.
Carbon Management ist eine notwendige Säule des Klimaschutzes. Ein integriertes Carbon Management muss dabei komplexe klima-¬, industrie¬- und umweltpolitische Fragen zusammendenken. Unser Eckpunktepapier erklärt Methoden, diskutiert Lösungen, aber auch Herausforderungen und zeigt konkrete Handlungsempfehlungen auf, wie ein integriertes Carbon Management rasch etabliert werden kann.
Am 20. März hat LibMod zwei Fachgespräche zum Thema Carbon Management und negative Emissionen in Brüssel organisiert. Viele Weichen, die auch für Deutschland entscheidend sind, werden aktuell dort gestellt. Ein Grund mehr, den Blick für die EU-Perspektive zu öffnen.
Im Dezember 2024 traf die EU eine geopolitische Entscheidung und verlieh Georgien den EU-Kandidatenstatus. Sergi Kapanadze analysiert in seinem Policy Brief, welche Einflussmöglichkeiten die EU hat, um die EU-Integration in Georgien voranzutreiben und welche Bedeutung die bevorstehenden Parlamentswahlen haben.
Das neue Gesetz der Ukraine „Über die Änderung einiger Gesetze der Ukraine im Hinblick auf den Wiederaufbau und die grüne Transformation des Energiesystems der Ukraine“ eröffnet viele Chancen für den Ausbau der dezentralen Energieerzeugung und trägt zu mehr Energiesicherheit bei. Was dies für Gemeinden bedeutet und welche regulatorischen Änderungen nötig sind, um das Potential zu entfalten, beschreibt der ukrainische Experte für Energierecht Oleksandr Vizir in seinem Policy Paper.
Am 8. November wird die EU-Kommission zum allerersten Mal einen Erweiterungsbericht mit Empfehlungen zu Georgien vorlegen. Einige Wochen später wird der Europäische Rat eine politische Entscheidung darüber fällen, ob Georgien den Kandidatenstatus erhält oder bis zum Herbst 2024 warten muss. Ivane Chkhikvadze analysiert in seinem Policy Brief den aktuellen Stand der EU-Reformen und gibt konkrete Handlungsempfehlungen. (PDF auf englisch)
Der Moldau-Experte Denis Cenusa kommt in seinem Policy Brief zu dem Schluss, dass die Republik Moldau bei der Umsetzung der neun Prioritäten der EU-Kommission Fortschritte gemacht hat, weist aber auch auf Hindernisse und Mängel hin, insbesondere im Bereich der Justiz und der Korruptionsbekämpfung. Dennoch empfiehlt er, dass die EU aus geopolitischen und strategischen Gründen die Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine und Moldau sowie mit Georgien im Dezember 2023 aufnehmen sollte. (PDF auf englisch)
Welche Chancen, Probleme und Lösungsansätze sehen ukrainische Energieexperten beim nachhaltigen Wiederaufbau des Energiesystems ihres Landes? Das Policy Paper „Ukraine’s Path Towards a Sustainable Energy Sector“ fasst die Ergebnisse unserer Umfragestudie zusammen und beschreibt Handlungsempfehlungen.
Biomethan ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralität – der Bedarf ist auch in Deutschland groß. Ann-Kristin Golz, Oleksii Romanov und Ruslan Delidon zeigen auf, welche Potenziale in einer deutsch-ukrainischen Biomethan-Kooperation liegen – und wie noch bestehende Hürden zu überwinden sind.
Georgien hat im Gegensatz zur Ukraine und Moldau im Juni 2022 keinen EU-Kandidatenstatus erhalten. Um sie zu bekommen, muss das Land zwölf Empfehlungen der EU-Kommission erfüllen, darunter Reformen in den Bereichen Deoligarchisierung und Korruptionsbekämpfung. Sergi Kapanadze analysiert in seinem Policy Brief den aktuellen Stand in beiden Bereichen und gibt konkrete Handlungsempfehlungen.
Nachdem die EU der Ukraine im Juni 2022 den Kandidatenstatus zuerkannt hat, macht das Land trotz des Krieges Fortschritte in den Bereichen Korruptionsbekämpfung und Deoligarchisierung. Tetiana Sevchuk analysiert in ihrem Policy Brief den aktuellen Stand der Reformen in der Ukraine und welche konkreten Schritte bei der Umsetzung dieser EU-Prioritäten noch notwendig sind, damit die Beitrittsverhandlungen beginnen können.
Nachdem die EU der Republik Moldau den Kandidatenstatus zuerkannt hat, erwartet sie nun ernsthafte Reformen. Zu den Prioritäten gehören die Deoligarchisierung und der Kampf gegen Korruption. Der moldauische Experte Denis Cenusa beschreibt in seinem Policy Brief, wie diese Anforderungen in Moldau bisher umgesetzt wurden.
Angesichts der russischen Invasion und der Angriffe auf die Energieinfrastruktur spielt die Dezentralisierung der ukrainischen Energieversorgung eine wichtige Rolle auf dem Weg zu mehr Energiesicherheit und ‑resilienz. Der Policy Brief gibt einen Überblick über den Stand der Branche und des Förderungssystems, entwirft Grundsätze einer zukünftigen Energiepolitik und skizziert mögliche Bereiche der deutsch-ukrainischen Zusammenarbeit.
Die EU will die Rechtsstaatlichkeit der Ukraine fördern, aber welche externen Maßnahmen dazu bedarf es und wie sind die ukrainischen Gegebenheiten? Das analysiert Maryna Rabinovych im LibMod-Policy Paper.
Dieser Policy Brief gibt einen Überblick über den aktuellen Stand des ukrainischen Energiesystems und die durch den Krieg entstandenen Herausforderungen, aber auch die Chancen für den nachhaltigen Wiederaufbau des Energiesektors. Um die Wirtschaft auf nachhaltiger Basis zu modernisieren, sind umfangreiche private Investitionen erfordert. Gleichzeitig bietet der groß angelegte Wiederaufbau des Energiesektors die Chancen für deutsche und EU-Unternehmen, sich an der „grünen“ Entwicklung der ukrainischen Wirtschaft zu beteiligen.
Die chemische Industrie ist eine tragende Säule der deutschen Industrielandschaft. Für den Klimaschutz ist sie Problem und Problemlöser zugleich, sie kann und muss eine zentrale Rolle beim Übergang in eine klimaneutrale Industriegesellschaft spielen.
Die Gefahr einer russischen Aggression in der Republik Moldau ist real, kommentiert Dymutru Minzarari. Er schlägt Deutschland und der EU konkrete Schritte vor, um eine effiziente Unterstützung im Bereich der Sicherheitspolitik zu gewährleisten.
Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine wirft Fragen der Sicherheit der osteuropäischen Staaten auf, die eine Mitgliedschaft in EU und NATO anstreben – insbesondere der Ukraine. Mykhailo Samus analysiert die fehlende Sicherheitsdimension und nötige Änderungen der westlichen Sicherheitspolitik.
Der russische Einmarsch in die Ukraine zeigt die imperialistischen Expansionsstrategien Russlands, Georgien wurde 2008 ein primäres Ziel dieser Machtpolitik. Sergi Kapanadze beschreibt, welche Schritte der Westen für eine neue und robuste Sicherheitsstrategie innerhalb der Östlichen Partnerschaft unternehmen sollte.
Die zweite Reihe der Input Papers des Projektes „Östliche Partnerschaft Plus“ beschäftigt sich mit der Frage nach der Abhängigkeit der drei assoziierten Länder von Energieimporten und einer besseren Integration in den europäischen Energiebinnenmarkt.
Die zweite Reihe der Input Papers des Projektes „Östliche Partnerschaft Plus“ beschäftigt sich mit der Frage nach der Abhängigkeit der drei assoziierten Länder von Energieimporten und einer besseren Integration in den europäischen Energiebinnenmarkt.
Die zweite Reihe der Input Papers des Projektes „Östliche Partnerschaft Plus“ beschäftigt sich mit der Frage nach der Abhängigkeit der drei assoziierten Länder von Energieimporten und einer besseren Integration in den europäischen Energiebinnenmarkt.
Die Einnahmen von Öl und Gas füllen weiterhin die russische Kriegskasse. Um der russischen Wirtschaft empfindlich zu schaden, wäre ein Lieferrückgang der Produkte für den IT-Sektor hilfreich. Russland ist darauf...
Der Sammelband „Liberalismus neu denken“ zeigt, dass der Liberalismus als Denkrichtung nicht tot ist. Die Autoren und Autorinnen stellen in ihren Essays Ideen für neue liberale Konzepte zur Bewältigung der großen Herausforderungen unserer Zeit vor.
Im Rahmen unseres Projektes „Östliche Partnerschaft Plus“ veröffentlichen wir eine Reihe von Input Papers zum Thema: Perspektiven und Wege zum EU-Kandidatenstatus für die Ukraine, Georgien und die Republik Moldau. Für Georgien...
Im Rahmen unseres Projektes „Östliche Partnerschaft Plus“ veröffentlichen wir eine Reihe von Input Papers zum Thema: Perspektiven und Wege zum EU-Kandidatenstatus für die Ukraine, Georgien und die Republik Moldau. Für die...
Die klimapolitische Debatte der letzten Jahre konzentrierte sich vor allem auf die Ziele, die wir mittel- und langfristig erreichen wollen und müssen. Strittig – zumindest nicht ausdiskutiert – sind Strategien,...
In diesem Policy Paper vertritt unsere Autorin Dr. Khatia Kikalishvili die Auffassung, dass die mangelnde Unabhängigkeit der Justiz und die politische Instrumentalisierung der staatlichen Institutionen weiterhin ein großes Hindernis für eine effektive...
Im LibMod-Polcy-Paper: Auf dem Weg zu einer europäischen Klimadiplomatie analysiert Dr. Georg Zachmann die Ausweitung des European Green Deals auf die drei Assoziierten Staaten der EU (Ukraine, Georgien und die...
Der Sammelband des Projekts „Gegneranalyse“ dokumentiert 16 Essays, die sich mit den Vordenkern der antiliberalen Revolte von den 20er Jahren bis heute auseinandersetzen.
Im Rahmen unseres Projektes „Östliche Partnerschaft Plus“ veröffentlichen wir eine zweite Reihe von Input Papers zum Thema Perspektiven und Prioritäten des European Green Deals (EGD) in der Ukraine, Georgien und...
Im Rahmen unseres Projektes „Östliche Partnerschaft Plus“ veröffentlichen wir eine erste Reihe von Input Papers zum Thema Korruptionsbekämpfung in der Ukraine, Georgien und Moldau. Die Autoren aus der Region (Nataliya...
Unsere zweite Reihe von Input Papers zum Thema Perspektiven und Prioritäten des European Green Deals (EGD) in der Ukraine, Georgien und Moldau. Die Autoren aus der Region (Nataliya Andrusevych, Manana Kochladze, Iuliana Cantaragiu) analysieren die Rolle der Europäischen Union bei der Unterstützung der Umsetzung des EGDs und formulieren ihre Handlungsempfehlungen an die Entscheidungsträger in Berlin und Brüssel.
Im Rahmen unseres Projektes „Östliche Partnerschaft Plus“ veröffentlichen wir eine erste Reihe von Input Papers zum Thema Korruptionsbekämpfung in der Ukraine, Georgien und Moldau. Die Autoren aus der Region (Kateryna...
Im Rahmen unseres Projektes „Östliche Partnerschaft Plus“ veröffentlichen wir eine erste Reihe von Input Papers zum Thema Korruptionsbekämpfung in der Ukraine, Georgien und Moldau. Die Autoren aus der Region (Kateryna...
Im Rahmen unseres Projektes „Östliche Partnerschaft Plus“ veröffentlichen wir eine erste Reihe von Input Papers zum Thema Korruptionsbekämpfung in der Ukraine, Georgien und Moldau. Die Autoren aus der Region (Kateryna...
Um Lebenslanges Lernen finanziell abzusichern und Weiterbildung breiteren Bevölkerungsgruppen zugänglich zu machen, braucht es neue Instrumente. Mit dem Bildungsgrundeinkommen legen wir einen Vorschlag vor, die Weiterbildungsfinanzierung auf neue Grundlagen zu stellen.
Für unser Projekt „Klimawandel und ökonomische Modernisierung Russlands“ haben wir eine Studie zur wirtschaftlichen Bedeutung des fossilen Energiesektors in Auftrag gegeben, die wir hier erstmals veröffentlichen.
Das Zentrum Liberale Moderne präsentiert mithilfe des Ukrainian Institute die erste eigene Publikation über die Ukraine. Der Sammelband wurde am 24. November online vorgestellt.
Dieses Policy Paper empfiehlt die bestehenden EU-Programme für die Schaffung der öffentlich-privaten Partnerschaften zu nutzen und den Fokus auf die Stärkung der sektoralen Kooperation zu richten. Es schlägt konkrete politische Handlungsempfehlungen an Entscheidungsträger in Berlin und Brüssel zur Umsetzung einer zukünftigen Entwicklungsstrategie für die Ukraine, Georgien und Moldau vor.
Rechtsstaatlichkeit und demokratisches Regieren sollten in der Östlichen Partnerschaft einen höheren Stellenwert erhalten.Die Zivilgesellschaften und die demokratischen politischen Kräfte in den assoziierten Ländern haben hierzu hohe Erwartungenan die Rolle der EU.
Gustav C. Gressel analysiert die prekäre Sicherheitslage in den drei EU-Assoziierungsländern und beleuchtet die EU-Politik mit Blick auf Krisenbewältigung, neue Informationskriege und Cybersicherheit. Damit die EU weiterhin ein glaubwürdiger Akteur in der Region bleibt, kommt der deutschen EU-Ratspräsidentschaft eine erhebliche Rolle zu.
In einem von Ralf Fücks und Thomas Köhler herausgegebenen Buch erörtern namhafte Autorinnen und Autoren ordnungspolitische Leitlinien für die ökologische Fortentwicklung der Industriegesellschaft
Viele EU-Staaten sehen Belarus als Erweiterung Russlands an und haben wenig Interesse an dem Land. Dies erschwert jedoch, die Gefahren zu erkennen, die in der aktuellen Politik Moskaus gegenüber Belarus bestehen.
2018 erschien ein Gesprächsband mit Björn Höcke. Eine Rezension in zwei Teilen geht seinem Weltbild und seinen politischen Visionen nach. Hier ist Teil 1: Das Weltbild. Den zweiten Teil zu...
55 Handlungsempfehlungen zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts in Zeiten stürmischer Veränderungen.
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