Trotz regulatorischen Fortschritten steht der industrielle Hochlauf von Carbon Management in Deutschland noch am Anfang. Besonders die süddeutschen Länder mit starker Industrie und langen Wegen zu Offshore-CO2-Speichern stehen vor wichtigen Weichenstellungen. Diese haben wir auf einer gemeinsam mit der Forschungsgesellschaft für Energiewirtschaft (FfE) und der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) organisierten Tagung in München diskutiert.
Das EU-Parlament hat eine Verordnung verabschiedet, nach der die Anwendung und Zulassung von Pflanzenzucht mit bestimmten gentechnischen Verfahren, den Neuen Genomischen Techniken (NGTs), einfacher wird. Libmod führte im Rahmen des Projekts „Stakeholder Dialog: Wie weiter mit der modernen Pflanzenzucht?“ Fachgespräche. Rena Barghusen und Lukas Daubner ordnen die Ergebnisse ein.
Komplexe Regeln, schwache Investitionsanreize und politische Unsicherheiten bremsen die Klimatransformation – so der Tenor der IX. Sitzung Strategiekreises Klimatransformation. Dabei stellte sich heraus, dass die Transformation weniger an technische als an institutionelle Grenzen stößt. Entscheidend für die Umsetzung seien lernfähige Regulierung, verlässliche Preissignale und Rahmenbedingungen sowie mehr privates Kapital statt kleinteiliger Regulierung. Bruno Naredo fasst die zentralen Punkte der Diskussion zusammen.
Steigende Kosten, stockender Netzausbau und widersprüchliche Signale aus der Politik setzen der Energiewende zu. In unserem hochrangigen Strategiekreis Klimatransformation wurde deutlich: Es braucht eine bessere Abstimmung von erneuerbaren Energien, Netzen, Marktmechanismen und Gebäudemodernisierung. Doch ein Ende der Energiewende wäre fatal. Bruno Naredo fasst die zentralen Diskussionen zusammen.
In Gedenken an den russischen Menschenrechtsanwalt und Demokraten Juri Schmidt widmet sich die jährliche internationale Konferenz „Menschenrechte, Freiheit und Gerechtigkeit“ der Verteidigung der Menschenrechte. LibMod-Gründer Ralf Fücks hielt in diesem Jahr die Key Note.
Trump an der Macht in den USA, Rechtspopulisten auf dem Vormarsch in Deutschland und anderen europäischen Ländern – gerät die Freiheit der Wissenschaft auch bei uns immer stärker unter Druck? Darüber sprachen Expert:innen aus Forschung, Verwaltung und Politik am 28. Mai.
China und Russland stellen sich gerne als Partner einer antiwestlichen Allianz dar: In Wirklichkeit ist Moskau aber nur ein Junior-Partner, der aber Pekings Unterstützung im Angriffskrieg gegen die Ukraine braucht. Über die Risiken und Grenzen der russisch-chinesischen Partnerschaft und über die Folgen für Europa haben wir bei einer Expertenrunde in Berlin zusammen mit dem Londoner Thinktank NEST Centre gesprochen.
Das Zentrum Liberale Moderne und die WirtschaftsWoche schreiben 2026 wieder den Essaypreis „Wirtschaft und Demokratie“ aus, der in zwei Kategorien vergeben wird. Die prämierten Texte werden in der WirtschaftsWoche veröffentlicht und im Herbst präsentiert. Der Preis wird von der gemeinnützigen Hertie-Stiftung und der prognos AG finanziert.
Ein aktueller Vorschlag aus dem BMWE will die Netzwirkungen der erneuerbaren Energien internalisieren. Das sei grundsätzlich zu begrüßen, so der Energiemarktexperte Christoph Maurer. Die Umsetzung dieses Vorschlags sei jedoch verbesserungsfähig. Alternativ schlägt er In-strumente vor, die mit Blick auf die netzbezogenen Steuerungswirkungen ähnlich effektiv sind. Diese würden die Risiken für EE-Investitionen und damit die Förderkosten nicht im gleichen Maß erhöhen. Für die Netzbetreiber werde der Anreiz für den Netzausbau damit aufrechterhalten.
Russlands Angriffskrieg in der Ukraine ist ein Wendepunkt für Europa – insbesondere seitdem die USA kein sicherer Partner mehr sind. Die Ukraine wirkt als Schutzschild, während Europa zwischen bloßer Abschreckung und der nachhaltigen Zerstörung von Russlands Kriegsfähigkeit wählen muss. Wie lässt sich eine gemeinsame, nachhaltige Sicherheitsordnung schaffen? Darüber diskutierten wir mit zahlreichen Expertinnen und Experten bei unserer internationalen Ukraine-Konferenz am 24. März in Berlin.
Keine gewöhnliche Buchvorstellung, sondern eine Bestandsaufnahme des Zustands des Westens in Zeiten tektonischer Verschiebungen und multipler Krisen bildete in diesem Jahr den Aufschlag zu unserer European Book Club Reihe: Die Sicherheitsexpertin Jana Puglierin (ECFR) und die Bundestagsabgeordnete Agnieszka Brugger (Bündnis 90/Die Grünen) diskutierten mit Jörg Lau (Die Zeit) über dessen aktuelles Buch „Der Westen sind jetzt wir“.
Café Kyiv hat sich im fünften Jahr der russischen Großinvasion längst als das größte europäische Veranstaltungsformat für UnterstützerInnen der Ukraine etabliert. Auch diesmal war Libmod mit verschiedenen hochkarätigen Panels dabei, die zentrale politische, wirtschaftliche und sicherheitspolitische Fragen im Kontext des russischen Angriffskrieges beleuchteten.
Ein voller Salon Liberale Moderne: Am 26. Februar 2026 diskutierten wir mit den Autorinnen und Autoren des Buches Extremwetterlagen. Reportagen aus einem neuen Deutschland. Im Mittelpunkt des Abends stand eine angesichts der Landtagswahlen in Ostdeutschland hochaktuelle Frage: Was geschieht derzeit gesellschaftlich und politisch in Ostdeutschland – und was bedeutet das für die Zukunft der liberalen Demokratie in Deutschland insgesamt?
Russland könnte seinen Krieg gegen die Ukraine ohne die politische, wirtschaftliche und technologische Unterstützung Chinas nicht in dieser Form fortsetzen. Aber das Verhältnis zwischen Moskau und Peking ist weniger harmonisch, als es scheint. Darüber und über die Konsequenzen für Europas China-Strategie haben wir am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz auf einer gemeinsamen Veranstaltung mit dem New Eurasia Strategies Center diskutiert.
Das Zentrum Liberale Moderne lädt Sie herzlich zur internationalen Konferenz „Eine gemeinsame Sicherheitspolitik für die Ukraine und Europa – Ziele, Wege, Verantwortung“ am 24. März 2026 in Berlin ein.
LibMod freut sich sehr, auch 2026 wieder als Partner an der vierten Auflage von „Café Kyiv“ teilzunehmen, organisiert von der Konrad-Adenauer-Stiftung. Am 23. Februar 2026 laden wir herzlich zu vier Podiumsdiskussionen ein. Zusätzlich wird LibMod Ukraine-Programmleiter Simon Schlegel an einem weiteren Panel auf der Book Stage teilnehmen. Das Cafe Kyiv verbindet Politik, Wissenschaft, Kultur, Innovation und Networking. Dabei stehen insbesondere die Themen Freiheit, Sicherheit und Wiederaufbau im Vordergrund.
Um das Ziel der Klimaneutralität zu erreichen, ist CO2-Entnahme dringend nötig. Unter anderem ist es möglich, biogenes CO2, das bei der Verbrennung oder Vergärung von Biomasse anfällt, abzuscheiden und zu speichern. Diese unter dem Kürzel Bio-CCS zusammengefassten Anwendungen finden sich in einer Nische. Im Rahmen eines Parlamentarischen Frühstücks in Kooperation mit Bellona Deutschland haben wir Potenzial, Herausforderungen und Handlungsempfehlungen für die Skalierung von Bio-CCS diskutiert.
Geopolitische Umbrüche, eine Klimakonferenz mit eher magerem Ergebnis, dazu Zweifel am europäischen Klimakurs und eine sich ändernde Weltordnung – wie lässt sich Klimatransformation angesichts dessen überhaupt noch denken? In unserem hochrangig besetzen Strategiekreis Klimatransformation gab es viel zu diskutieren. Lukas Daubner fasst die zentralen Debatten und Ansatzpunkte für Sie zusammen.
Starke Impulse, offene Kontroversen und produktive Diskurse setzten bei unserer Konferenz den Startschuss zum umfassenden, mehrjährigen Editionsprojekt „Vordenker der liberalen Moderne“. VertreterInnen aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft diskutierten in Berlin engagiert über Freiheit, Ordnung und Gemeinsinn und machten klar: Der Liberalismus bleibt ein lebendiges Gestaltungsprojekt, zu dem das Vordenker-Projekt einen wichtigen Beitrag leisten wird.
Der Liberalismus steckt in einer tiefen Krise – was sind die Ursachen und wie lässt sich diese Krise überwinden und liberales Denken erneuern? Darüber diskutierten der Politikwissenschaftler und Publizist Yascha Mounk (u.a. Johns Hopkins University und Sciences Po) sowie der polnische Historiker, Publizist und LibMod-Fellow Jaroslaw Kuisz. Ausgangspunkt war die Beobachtung, dass viele der politischen Gewissheiten, die um die Jahrtausendwende noch selbstverständlich schienen, heute brüchig geworden sind.
Ein Kompromiss zwischen der Europäischen Kommission, dem Europäischen Rat sowie dem Europäischen Parlament sieht vor, Pflanzen, die mittels moderner Gentechnik gezüchtet wurden, zu erlauben. In einem Fachgespräch haben wir mit hochkarätigem wissenschaftlichem Input und politischer Beteiligung die Details des Kompromisses und die Positionen hierzu diskutiert. Rena Barghusen und Lukas Daubner fassen die Ergebnisse zusammen.
Wird ein Trauma von Generation zu Generation vererbt? Was sagt uns das Trauma über Polen und Deutsche? Was verbindet, was trennt uns? Wie hat die Geschichte unsere Verhaltensweisen geprägt, unsere Ängste und Obsessionen?
Die von Russland ausgehenden sicherheitspolitischen Herausforderungen sind riesig: Der Angriffskrieg gegen die Ukraine geht unvermindert weiter, während sich die Politik der neuen US-Regierung gegenüber Europa drastisch verändert. Darüber diskutierten Expertinnen und Experten bei der achten Ausgabe unserer jährlichen Konferenz „Russia & the West“ am 16. Oktober in Berlin unter dem Motto „Rethinking Europe’s Security – Key Elements of a New Russia Strategy“. Lesen Sie den Bericht von Maria Sannikova-Franck.
Im vierten Jahr nach der russischen Großinvasion in die Ukraine tun sich Deutschland und Europa immer noch schwer, aus der Bedrohung durch Moskau die richtigen Schlüsse zu ziehen. Bei der diesjährigen Podiumsdiskussion „Russland und der Westen“ wurden die Probleme und Herausforderungen diskutiert sowie dringende Handlungsempfehlungen ausgesprochen.
Am 12. November 2025 fand in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung die internationale Konferenz „Geopolitische Zeitenwende? – Die Ukraine und die Zukunft der EU“ statt, organisiert vom Zentrum Liberale Moderne in Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung. Zahlreiche hochkarätige Panelistinnen und Panelisten debattierten über die Zukunft der EU und eine mögliche geopolitische Zeitenwende.
Am 10. und 11. November veranstaltete das Nahost-Netzwerk des Zentrums Liberale Moderne zwei politisch bedeutende Veranstaltungen in Israel und den palästinensischen Gebieten im Westjordanland, die einen offenen Dialog zwischen Israelis und Palästinensern ermöglichten. Trotz der angespannten Lage kamen mehr als 100 Teilnehmende zusammen, um über Perspektiven für Frieden, regionale Kooperation und die Zukunft diplomatischer Initiativen zu diskutieren.
Nach einer langen Periode der gesellschaftlichen und politischen Liberalisierung sehen wir uns einer veritablen antiliberalen Gegenrevolution gegenüber. Wir müssen uns fragen, wo haben liberalen Ideen und Politik zu diesem Rückschlag beigetragen? Und was sind freiheitliche Antworten auf die großen Herausforderungen unserer Zeit? Eröffnungsrede von Ralf Fücks zur Konferenz „Liberalismus neu denken“.
CO₂-Entnahme ist bislang weitgehend ein Thema für Expertinnen und Experten. Die gesellschaftliche Akzeptanz dieser Form des Klimaschutzes ist bisher kaum beleuchtet. Daher haben wir in Kooperation mit dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) in einem Fachgespräch untersucht, wie die Öffentlichkeit auf CO₂-Entnahme blickt, wie einzelne Methoden wahrgenommen werden und wie Vertrauen in Entnahmeprojekte aufgebaut werden kann.
Das Verhältnis zwischen Christentum und Liberalismus ist historisch spannungsreich. Und heute? Einerseits werden religiöse Narrative von jenen, die den Liberalismus zu Fall bringen wollen, instrumentalisiert – andererseits können christliche Perspektiven wichtige Beiträge zur Bewältigung aktueller Krisen liefern.
Der Liberalismus steht weltweit unter Druck – Populismus, autoritäre Regime und globale Krisen stellen seine Grundprinzipien auf die Probe. Was bedeutet Freiheit heute? Diskutieren Sie mit uns am 04. November 2025 beim Auftakt des Editionsprojekts Vordenker der liberalen Moderne – mit Gästen aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.
Zur Auftaktveranstaltung der neuen Fachgesprächsreihe „Der Liberalismus und seine Kritiker“, die Teil des Verbundsprojekts „Schriftenreihe Vordenker der liberalen Moderne“ ist, verortet der Politikwissenschaftler Philip Manow (Universität Siegen) die Parteienlandschaften neu. Karolina Wigura liefert eine Replik und in der gemeinsamen Diskussion blickt dabei insbesondere auf Osteuropa – und Ralf Fücks lädt dazu ein, kritisch auf die Rolle der verfassungsrechtlichen Institutionen der liberalen Demokratien zu schauen.
7. Juli in den Räumlichkeiten der Parlamentarischen Gesellschaft: Ein Parlamentarischer Abend, veranstaltet zusammen mit dem Deutscher Verband für negative Emissionen (DVNE). Mit rund 180 Gästen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft haben wir die Rolle von CO2-Entnahme für den Klimaschutz und die ökonomischen Potenziale diskutiert.
Was würde die CO2-Speicherung an Land für Deutschland bedeuten? Für welche Branchen ist sie eine Option? Und welche ökologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen bestehen? Diese und weitere Fragen diskutierten wir am 1. Juli bei einem hybriden Fachgespräch in Berlin mit Vertreter/innen aus der Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politiker/innen aus mehreren Bundesländern.
Das Zentrum Liberale Moderne und die WirtschaftsWoche schreiben 2025 wieder den Essaypreis „Wirtschaft und Demokratie“ aus, der diesmal in zwei Kategorien vergeben wird. Die prämierten Texte werden in der WirtschaftsWoche veröffentlicht und im Herbst auf der internationalen Konferenz „Vordenker der Liberalen Moderne – was hat uns der Liberalismus heute zu sagen?“ vorgestellt. Der Preis wird von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung und der prognos AG finanziert.
Hinter vielen der großen Big-Tech-Unternehmen, die unsere digitale Infrastruktur besitzen und nach ihren Vorstellungen gestalten, steht eine Gruppe einflussreicher Unternehmer und Investoren. Welches Demokratieverständnis haben diese neuen Tech-Oligarchen des Silicon-Valley? Das erörterten wir zusammen mit Prof. Martin Andree, Ines Pohl, Markus Beckedahl und Ralf Fücks.
Einen Tag nach der Wahl des neuen polnischen Präsidenten diskutierten wir mit LibMod Senior Fellow Karolina Wigura und unserem Programmleiter Liberale Demokratie Stephan Stach sowie zahlreichen Gästen über den Ausgang der polnischen Präsidentschaftswahl. Unsere Geschäftsführerin Irene Hahn-Fuhr leitete die Diskussion. Die Wahl markiert nicht nur eine neue Phase der politischen Polarisierung im Land, sondern sendet auch ein deutliches Signal an Europa.
Joachim Gauck hat wie kaum ein anderer die Freiheitsgeschichte Deutschlands geprägt – als Kirchenmann, Aufklärer der Stasi-Vergangenheit und Bundespräsident mit Haltung. Ralf Fücks würdigt sein Lebenswerk mit einer persönlichen und politischen Rückschau auf einen „Menschenfischer und Welterklärer, der Orientierung in stürmischer Zeit gibt.“
Bio-CCS, BECCS, biogenes CO2, Kohlenstoffsenke – beschäftigt man sich mit der Frage, wie CO2 aus der Atmosphäre entnommen und dabei Biomasse genutzt werden kann, wimmelt es nur so von seltsamen Begriffen. Vor welchen Herausforderungen stehen wir? Welche Lösungen gibt es? Gemeinsam mit Bellona Deutschland hat das Zentrum Liberale Moderne am 20. Mai dazu einen ExpertInnen-Workshop durchgeführt.
In dem neuen Sammelband „Liberal Responses to Populism“ (De Gruyter, 2025), herausgegeben von Karen Horn, Stefan Kolev und Julian F. Müller, analysieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlichster Disziplinen – von der Philosophie bis zur Ökonomie – das Phänomen des Populismus und entwickeln mögliche liberale Reaktionen. Ziel ist es, dem Erstarken populistischer Kräfte mit fundierten Antworten zu begegnen, die sowohl theoretisch tragfähig als auch politisch umsetzbar sind.
Die aus der Zerschlagung von USAID resultierende Einstellung von Hilfszahlungen hat bei zivilgesellschaftlichen Organisationen in Osteuropa große Unruhe ausgelöst. Experten aus Politik, Förderprogrammen sowie Zivilgesellschaft berieten kürzlich bei einem Treffen...
Wo steht Deutschland beim Thema negative Emissionen? Welche Schritte müssen in der kommenden Legislaturperiode folgen? Diese Fragen diskutierten wir am 8. April bei einem gut besuchten parlamentarischen Frühstück im Café Käfer im Reichstagsgebäude – in Kooperation mit dem Deutschen Verband für negative Emissionen (DVNE) und dem Helmholtz-Zentrum. Vertreter/innen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft nahmen teil. Die Beiträge von Dr. Anton Hofreiter (Bündnis 90/Die Grünen) und Andreas Jung (CDU) zeigten: Das Thema findet zunehmend Eingang in die politische Debatte.
In seinem Buch The Lost Future: And How to Reclaim It, gespickt mit satirischen Cartoons, untersucht Jan Zielonka, warum Demokratien inmitten globaler Krisen wie Klimawandel und Kriegen an Stabilität verlieren. Im Gespräch mit Michael Zürn diskutierte er im European Bookclub am 9. April, wie Demokratien ihre Zukunftsfähigkeit wiedererlangen können. Jaroslaw Kuisz moderierte die Veranstaltung.
„Der schwarze Dienstag: Warum Krieg mit Russland droht und wie die Bundesregierung ihn verhindern kann“ so der Titel des aktuellen Buches, das der außenpolitische Korrespondent des „Tagesspiegel“, Christoph von Marschall, am 2. April im Zentrum Liberale Moderne vorstellte. Mit dem Autor diskutierten Johann Wadephul (CDU) und Marieluise Beck (LibMod). Moderiert wurde die eindringliche Diskussion von Ralf Fücks.
Spätestens seit dem Eklat im Oval Office am 28. Februar ist klar, dass Europa für seine Sicherheit selbst sorgen muss. Die Spaltung in den transatlantischen Beziehungen wird immer deutlicher. Für Europa schlägt jetzt die Stunde der Wahrheit. Der Ausgang des Krieges in der Ukraine wird entscheidenden Einfluss auf die Zukunft unseres Kontinents haben. Diese Botschaften prägten auch die LibMod-Konferenz „Ukraine and wir. Wie weiter?“ mit Andrius Kubilius, EU-Kommissar für Verteidigung und Raumfahrt, sowie Vertreter/innen der baltisch-nordischen Staaten, Polens und der Ukraine am 21. März in Berlin.
Was macht einen Beitritt in die EU für die Gesellschaften der Ukraine, Georgien und Moldau so attraktiv und worin liegt die Anziehungskraft der Europäischen Union für diese Länder aus? Darüber diskutierten auf unserem Panel bei Café Kyiv.
In unserem ersten Transatlantischen Online Dialog, der von Botschafter John Herbst zusammen mit Ralf Fücks veranstaltet wurde, führten wir dank Marie Mendras, Daniel Fried, Michael Gahler und Robin Wagner eine ergiebige und konstruktive Diskussion über die Zukunft der transatlantischen Partnerschaft.
Inzwischen hat sich „Café Kyiv“ als eine der großen jährlichen Ukraine-Veranstaltungen etabliert: Es ist zum zentralen Ort des Austausches und Netzwerkens geworden, ein Meeting-Point für alle Unterstützer der Ukraine. Während zum selben Zeitpunkt Wolodymyr Selenskyj in Saudi-Arabien Verhandlungen mit den Amerikanern führte, ging es im Berliner Kino Colosseum in zahlreichen Panels und Diskussionsformaten um die Themen Sicherheit, Freiheit und Wiederaufbau der Ukraine. Auch LibMod war in diesem Jahr mit gleich drei Veranstaltungen sowie einem Gastbeitrag bei dem von der Konrad-Adenauer-Stiftung organisierten Event dabei.
Ein starkes, friedliches Europa braucht eine souveräne, starke Ukraine! Dafür demonstrieren wir anlässlich des dritten Jahrestages der brutalen russischen Vollinvasion am 24. Februar gemeinsam mit der Organisation Vitsche. Los geht es um 18:00 Uhr mit einem Demonstrationszug vom Lustgarten am Berliner Dom. Die Abschlusskundgebung findet um 19:00 Uhr am Brandenburger Tor statt
Sie hat sich beispiellos für das Gedenken an das Leid der odesitischen Juden eingesetzt: Im Oktober 2021 legte sie in Odesa den Grundstein für eine Gedenkstätte. Seit der Vollinvasion der Ukraine unterstützt sie die Stadt und ihre Bewohner in besonderer Weise. Nun überreichte ihr der Vizebürgermeister Pavlo Vugelman zusammen mit dem odesitischen Holocaust-Überlebenden Roman Schwarzman in Berlin die Ehrenbürgerschaft jener Stadt, die so etwas wie Marieluise Becks zweite Heimat geworden ist: „ODESA“. Wir gratulieren!
Als das Zentrum Liberale Moderne 2017 gegründet wurde, war die “antiliberale Konterrevolution” (Timothy Garton Ash) bereits in vollem Gang. Aber die Wucht, mit der autokratische und antiliberale Strömungen inzwischen Fahrt aufgenommen haben, übertrifft unsere Befürchtungen. Unsere internationale Konferenz „Rethinking Liberalism – Challenges to Liberalism in Turbulent Times“ fand nur wenige Tage vor der zweiten Inauguration Trumps statt, im dritten Jahr der russischen Vollinvasion der Ukraine und überschattet von Wahlerfolgen der Rechtspopulisten in großen Teilen Europas.
Vom 14.–16. Februar findet in der Bayerischen Landeshauptstatt die 61. Münchner Sicherheitskonferenz statt. Auch das Zentrum Liberale Moderne wird mit mehreren Veranstaltungen vertreten sein.
In seiner bewegenden Rede im Deutschen Bundestag erinnert der ukrainische Holocaust-Überlebende Roman Schwarzman anlässlich des 80. Jahrestags der Befreiung von Auschwitz an das Leid der Juden in der Ukraine. Der 89-Jährige gebürtige Odesiter erzählt die Geschichte seines eigenen Überlebens und schlägt einen Bogen zur Gegenwart: „Damals hat Hitler mich töten wollen, weil ich Jude bin, heute will Putin mich töten, weil ich Ukrainer bin.“
Dieser Tage feierte Joachim Gauck, eine der herausragenden politischen Persönlichkeiten der Bundesrepublik, seinen 85. Geburtstag. Wir dokumentieren die Rede, die Ralf Fücks auf einer Veranstaltung zu Ehren des Jubilars am 25. Januar hielt. Kein Staatsakt, sondern ein Zusammenkommen zahlreicher Freunde, Weggefährten und der Familie. Eine Referenz an Joachim Gauck und seine Liebe zur Freiheit und ein Rückblick auf eine Zeitspanne deutscher Geschichte mit aktuellen Bezügen.
Tod durch Erschießen, durch Erschlagen, Tod durch Verbrennen – rund anderthalb Millionen Juden wurden in Mittelosteuropa so ermordet, noch bevor die Gaskammern von Auschwitz konzipiert waren. Der Ukrainer Roman Schwarzman überlebte diese Vernichtung und hat sein Leben der Sichtbarmachung des Leidensweges der ukrainischen Juden gewidmet. Am 29. Januar spricht er neben Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Deutschen Bundestag.
Die liberale Demokratie befindet sich in stürmischen Zeiten. Das macht nicht zuletzt der erneute Sieg Donald Trumps aber auch das Erstarken rechtsnationalistischer Kräfte in Europa deutlich. Demokraten, Liberale müssen aus der Defensive kommen, die offene Gesellschaft braucht neue Impulse. Welche Ideen, welche Politiken es nun braucht, darüber werden wir am 16. Januar gemeinsam mit internationalen Gästen diskutieren.
Wie kann die Nachfrage von CO2-Entnahme angeregt werden? Unser Stakeholder-Dialog am 28. November 2024 im SAP Data Space hat gezeigt, dass es nicht eine Lösung für diese Frage gibt. Die Antwort besteht, das haben die Beiträge von Cara Bien (BDI), Marian Krüger (remove) und Pascal Hader-Weinmann (dena) sowie die Diskussion bestätigt, aus vielen unterschiedlichen Maßnahmen.
Wie sieht ein Zusammenspiel zwischen Demokratie und Wirtschaft aus, das der Gesellschaft nützt? Antworten wurden in unserem Essaywettbewerb „Demokratie und Wirtschaft“, den wir zusammen mit der WirtschaftsWoche ausgerichtet haben, diskutiert. Die drei besten Texte wurden ausgewählt, die Autoren werden auf unserer internationalen Konferenz „Rethinking Liberalism“ am 16. Januar ausgezeichnet. Den Auftakt macht die für Platz 3 prämierte Nahostwissenschaftlerin Ines Gassal-Bosch. Sie denkt über die Zukunft des Liberalismus in der technopolaren Welt nach.
Am 21. November fand in der nordrhein-westfälischen Landesvertretung eine Diskussionsveranstaltung statt, die sich mit den Auswirkungen gezielter Desinformation und der Stärkung der Resilienz einer demokratischen Öffentlichkeit befasste. Es handelte sich um die dritte Veranstaltung unserer Reihe „Sicher durch die Transformation“, die wir in Zusammenarbeit mit der nordrhein-westfälischen Landesregierung ausrichten.
Das Zentrum Liberale Moderne lud in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung internationale Expertinnen, Politikerinnen und Vertreterinnen der Zivilgesellschaft zu einer Konferenz ein, die sich mit den Chancen und Herausforderungen der EU-Erweiterung beschäftigte. Im Fokus standen Perspektiven aus den Beitrittsländern der Östlichen Partnerschaft und des westlichen Balkans sowie zentrale Fragen zur Geopolitik.
Nach den umstrittenen Parlamentswahlen in Georgien diskutierten Experten aus Wissenschaft und Politik im Europäischen Haus in Berlin die Konsequenzen für die EU und Georgien. Welche Rolle spielen Wahlmanipulationen, geopolitische Interessen und der Druck der Straße in Tiflis? Und wie sollte die EU auf die autoritären Tendenzen der georgischen Regierung reagieren? Die Debatte wirft zentrale Fragen zur Zukunft des EU-Beitritts Georgiens auf.
Mit Nariman Dzhelyal, krimtatarischer Journalist, Aktivist und ehemaliger politischer Gefangener, und unseren Gästen, diskutieren wir auf unserer Podiumsdiskussion über die aktuelle Lage der verfolgten Aktivist:innen und Journalist:innen auf der besetzten Krim und gehen der Frage nach, wie die Lage verändert werden kann.
„Putins Angriff auf Deutschland: Desinformation, Propaganda, Cyberattacken“ – in seinem aktuellen Buch untersucht Arndt Freytag von Loringhoven zusammen mit Co-Autor Leon Erlenhorst die hybride Kriegsführung Russlands und die gezielte Einflussnahme des Putin-Regimes auf Deutschland. Der ehemalige Botschafter Freytag von Loringhoven war Anfang November zusammen mit dem Grünen-Politiker und Sicherheitsexperten Konstantin von Notz zu Gast. Sabine Adler vom Deutschlandfunk moderierte die Veranstaltung.
Desinformation als politische Herausforderung – welche Rolle spielt Russland? Darüber diskutieren wir am 21. November im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe „Sicher durch die Transformation“ in der Landesvertretung NRW mit Minister Nathanael Liminski, Senatorin Dr. Felor Badenberg, dem Botschafter der tschechischen Republik S.E. Jiří Čistecký, Dr. Arndt Freytag von Loringhoven und Ralf Fücks.
Als Folge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine verstärken osteuropäische Staaten ihre Bemühungen um Aufnahme in die EU. Wir diskutieren am 13. November auf unserer internationalen Konferenz mit internationalen Experten über Chancen und Herausforderungen der derzeitigen EU-Erweiterungspolitik.
„Welcher Frieden? Die Ukraine und wir“ – zwei Fragen, die grundlegender nicht sein könnten, standen im Fokus unserer internationalen Konferenz, der dritten seit der russischen Vollinvasion der Ukraine im Februar 2022: Was bedeutet der Krieg in der Ukraine für den Westen, und welche Ziele muss eine künftige Friedensordnung erfüllen?
Längst ist der Ukraine-Krieg Teil eines globalen Konfliktes zwischen Demokratie und Autoritarismus. Es geht in diesem Krieg um nicht weniger als um die Frage, in welcher Welt wir künftig leben wollen. Und wir können der Frage nicht länger ausweichen, wer diesen Krieg gewinnen soll. Eine Nachlese der diesjährigen LibMod-Konferenz „Welcher Frieden? Die Ukraine und wir“ von Ralf Fücks.
Georgien wählt am 26. Oktober ein neues Parlament und entscheidet sich damit für einen pro-europäischen Kurs oder für eine Annäherung an Russland. Experten aus Wissenschaft und Politik diskutieren nach dem Wahlergebnis, welche Bedeutung der Ausgang der Wahlen für Georgien und Europa hat.
Einladung zur 3. Auflage des European Book Clubs: Arndt Freytag von Loringhoven im Gespräch mit Konstantin von Notz und Sabine Adler. Die Veranstaltung findet am 07.10.2024 statt und widmet sich dem Buch „Putins Angriff auf Deutschland: Desinfor-mation, Propaganda, Cyberattacken | Fake News aus Moskau: wie Russland unsere Demokratie angreift“ von Dr. Arndt Freytag von Loringhoven und Leon Erlenhorst.
Am 9. September stieg unser LibMod & Friends Jahresempfang 2024. Vielen Dank für so viel Anerkennung und Ermutigung in schwieriger Zeit! Ein spezieller Dank an alle Partnerinnen, Förderer und Freunde, an die JAAzband des Auswärtigen Amtes und unsere Gastredner/innen Karin Prien, stellv. Bundesvorsitzende der CDU, und Omid Nouripour, Bundesvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen. Es war uns eine Freude. Auf ein Neues!
Sechs Wochen bevor in Georgien bei den Parlamentswahlen darüber entschieden wird, ob das Land zukünftig einen pro-europäischen Kurs verfolgen oder sich an Russland orientieren wird, haben Politiker und Vertreter der Zivilgesellschaft diskutiert: „Georgien hat die Wahl: Europa oder Russland?“.
Das Zentrum Liberale Moderne lädt Sie herzlich am 16. Oktober 2024 zu der internationalen Konferenz „Welcher Frieden? Die Ukraine und wir“ in Berlin ein.
Moldaus Weg in die Europäische Union ist von zahlreichen Herausforderungen geprägt: Was sind die nächsten Schritte für Moldau innerhalb dieses Integrationsprozesses? Wie kann die EU und wie kann Deutschland das Land unterstützen? Welche sicherheitspolitischen Herausforderungen bestehen? Darüber wurde am 30. Mai in Chişinău diskutiert: Eine Veranstaltung von LibMod in Kooperation mit Expert Group und der Foreign Policy Association of Moldova (APE).
In Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster „Contestations of the Liberal Script (SCRIPTS)“ veranstalten wir die Diskussionsreihe „Georgien im Fokus“. Ziel ist es, die anstehenden Parlamentswahlen in Georgien in den Blick zu nehmen und zu fragen, welche Bedeutung sie für das Land, für Europa und für seine Beziehungen zu den wichtigen östlichen Nachbarn besitzen.
Am 9. und 10. Juli veranstaltete das Zentrum Liberale Moderne die internationale Konferenz „EU-Erweiterung – eine geopolitische Notwendigkeit und die nächsten Schritte für die EU-Beitrittskandidaten” mit Ihren Partnerorganisationen in Tbilisi, Georgien.
Welche Rolle spielt Carbon Management zur Erreichung der Klimaneutralität für NRW? Darüber diskutierten wir am 04. Juli in der Landesvertretung NRW mit rund 100 Gästen. Mit dabei: Mona Neubaur, stellvertretende Ministerpräsidentin NRW (Die Grünen) Andreas Jung (CDU), Dr. Dirk Spenner (Spenner Zement) und Viviane Raddatz (WWF Deutschland).
9.–10. Juli: Internationale Konferenz in Georgiens Hauptstadt. Mit unseren Partnerorganisationen will das Zentrum Liberale Moderne die Zusammenarbeit zwischen zivilgesellschaftlichen Organisationen aus den östlichen Partnerschaften und den westlichen Balkanstaaten stärken und sie in Fragen des EU-Beitritts fördern. Die Teilnehmer werden über ihre Wege zur EU-Mitgliedschaft berichten, bewährte Verfahren austauschen und gemeinsame Initiativen entwickeln.
NRW als erste klimaneutrale Region Europas – welche Rolle spielt Carbon Management? Darüber diskutieren wir am 4. Juli im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe „Sicher durch die Transformation“ in der Landesvertretung NRW mit Mona Neubaur, Andreas Jung, Dirk Spenner, Viviane Raddatz und Ralf Fücks.
Vom 22. bis 26. April 2024 hat LibMod zusammen mit dem ukrainischen Clean Energy Lab (CEL) eine Informationsreise für deutsche und internationale Medienvertreterinnen und ‑vertretern organisiert. Zentrales Thema war die aktuelle Situation des Energiesystems in der Ukraine, das massiv unter russischen Angriffen leidet.
Am 14. und 15. Dezember 2023 beschloss der Europäische Rat, Beitrittsverhandlungen mit der Republik Moldau aufzunehmen, wenn Fortschritte bei der Umsetzung der EU-Reformen, insbesondere im Bereich der Rechtsstaatlichkeit, erzielt werden können. Seitdem hat die moldauische Regierung die EU-Reformen kontinuierlich umgesetzt. Wie sind die Fortschritte der Republik Moldau bei den EU-Beitrittsverhandlungen zu bewerten? Welches sind die nächsten Schritte im EU-Integrationsprozess für Moldawien? Wie können die EU und Deutschland die Republik Moldau auf ihrem europäischen Weg unterstützen und begleiten?
Am 13. Mai veranstaltete LibMod eine öffentliche Konferenz zum Thema Carbon Management in Deutschland: Wege in eine ökologische Moderne. Konsens war – um die deutschen Klimaschutzziele zu erreichen, werden das Abscheiden, Speichern, Wiederverwenden und zunehmend auch die Entnahme von CO2 notwendig sein. Auf der Konferenz diskutierten wir mit verschiedenen Stakeholdern über die Eckpunkte eines Carbon Managements, und darüber was jetzt nötig ist, um CO2-Entnahme in Deutschland zu ermöglichen.
Trotz des Krieges ist die Ukraine entschlossen, ihre Luftfahrtindustrie wieder aufzubauen und den Menschen das Reisen mit dem Flugzeug wieder zu ermöglichen. Am 8. Mai haben wir mit europäischen und ukrainischen Expert/innen über die Zukunft der ukrainischen Luftfahrtindustrie diskutiert. Am dringendsten benötigt werden: Schulungen für das Personal, finanzielle Unterstützung sowie Luftabwehrsysteme und Munition. Lukas Daubner hat die Ergebnisse der Diskussion zusammengefasst.
Was sind die Herausforderungen und Perspektiven einer potentiellen NATO-Osterweiterung in Bezug auf Ukraine und Georgien? Darüber diskutieren wir mit Gustav Gressel, Nataliya Pryhornytska, Mikheil Sarjveladze und Khatia Kikalishvili am 15. Mai in Berlin bei der Zukunftswerkstatt Außen- und Sicherheitspolitik 2024.
Am 24. April hat LibMod ein Fachgespräch zum Thema CO2-Entnahme und Carbon Management in Niedersachsen veranstaltet. Für die Umsetzung der Carbon Management Strategie sind die Bundesländer zentral. Niedersachsen hat durch die Nordseeküste, ausgedehnte Landwirtschaft und Wälder ein besonderes Potenzial.
Welche Rolle kann und soll Carbon Management in der deutschen Klima‑, Industrie und Umweltpolitik spielen? Darüber diskutieren wir bei unserer öffentlichen Konferenz „Carbon Management in Deutschland: Wege in eine Ökologische Moderne“ am 13. Mai in Berlin mit Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.
Das Zentrum Liberale Moderne und die WirtschaftsWoche schreiben auch 2024 den Essaypreis „Demokratie und Wirtschaft“ aus. Die prämierten Texte werden in der WirtschaftsWoche veröffentlicht und im Herbst auf der internationalen...
Am 20. März hat LibMod zwei Fachgespräche zum Thema Carbon Management und negative Emissionen in Brüssel organisiert. Viele Weichen, die auch für Deutschland entscheidend sind, werden aktuell dort gestellt. Ein Grund mehr, den Blick für die EU-Perspektive zu öffnen.
Am 28. Februar lud das Zentrum Liberale Moderne zur Auftaktveranstaltung der neuen Veranstaltungsreihe „European Book Club“ ein. Karolina Wigura und Jarosław Kuisz präsentierten und diskutierten ihren Essay „Posttraumatische Souveränität“.
Was sind die Auswirkungen der russischen Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur? Wie resilient ist die Energieversorgung, wie lässt sich in Kriegszeiten Energiesicherheit erreichen? Das Zentrum Liberale Moderne und das Clean Energy Lab laden Vertreterinnen und Vertreter von Medien und öffentlichem Diskurs zu einer Workshop-Reise in die Ukraine vom 21.–26.4. ein.
Wie soll der Westen auf die Ermordung von Alexej Nawalny reagieren? Im Zentrum Liberale Moderne fand dazu diese Woche ein Gespräch mit dem russischen Oppositionspolitiker und ehemaligen Schachweltmeister Garry Kasparow statt.
Große Potenziale und lokale Wertschöpfung – Gemeinsam mit der Stiftung Mercator hat LibMod am 27. Februar in Essen mit Vertreterinnen und Vertretern der lokalen Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft die regionsspezifischen Potenziale und Herausforderungen von negativen Emissionen und Carbon Dioxide Removal in NRW diskutiert.
„Die Zukunft der Ukraine liegt in Europa“ – unter diesem Motto fand am 19. Februar das diesjährige Cafe Kyiv statt. Auch LibMod beteiligte sich wieder mit mehreren Panels an der großen Ukraine-Konferenz der Konrad Adenauer Stiftung: rund 5000 Besucher, über 100 Partner, 120 Programmpunkte und 260 Rednerinnen und Redner, darunter Ursula von der Leyen, Norbert Lammert, Wladimir Klitschko und Kai Wegner.
Der existenzielle Kampf der Ukraine gegen den russischen Angriffskrieg für ihr Recht auf Freiheit und Selbstbestimmung bestimmt auch die Zukunft des Landes als Mitglied der europäischen Gemeinschaft. Unsere Diskussion auf der Konferenz Cafe Kyiv hat verdeutlicht, dass dies auch für den Energiesektor gilt und dieser ein Vorreiter im Integrationsprozess ist.
Im Rahmen des „Café Kyiv – We choose Freedom“ fand eine öffentliche Diskussion zum Thema: „Historisches Momentum der EU-Erweiterung: Die Herausforderungen und Perspektiven für die Ukraine, Moldau und Georgien“ statt, an der die Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft aus den EU-Kandidatenstaaten und der Bundestagsabgeordnete Tilman Kuban teilnahmen. Die Debatte wurde im Rahmen des LibMod-Projekts „Östliche Partnerschaft Plus“ organisiert.
Wie werden die Ukraine und Deutschland im jeweils anderen Land wahrgenommen? Warum sollten wir unseren Blickwinkel erweitern und vorherrschende Narrative dekonstruieren? Worin besteht die deutsche Verantwortung gegenüber der Ukraine? Renommierte Historikerinnen und Historiker diskutierten diese Fragen beim Cafe Kyiv am 19. Februar 2024 in Berlin.
Am zweiten Jahrestag des russischen Großangriffs auf die Ukraine ruft Vitsche (Vereinigung von Ukrainer*innen in Deutschland) in Berlin am 24.02.2024 zu einer Solidaritätsdemonstration auf. Damit soll ein starkes Zeichen der Solidarität mit den Menschen in der Ukraine gesetzt werden. Angesichts des anhaltenden russischen Terrors brauchen die Menschen in der Ukraine unsere nachhaltige Unterstützung.
Das Cafe Kyiv steht 2024 unter dem Motto „Die Zukunft der Ukraine liegt in Europa“. Auch in diesem Jahr beteiligt sich LibMod an dieser großen Ukraine-Konferenz, einer Kooperation der Konrad-Adenauer-Stiftung mit zahlreichen Partnern – Kultur, Kunst, Kulinarik und politische Podiumsdiskussionen, mit Claudia Major, Nico Lange, Gustav Gressel, Ralf Fücks und vielen anderen.
Eine dynamische, junge Gründerszene entwickelt mit vielfältigen Start-ups Lösungen, um CO2 auf unterschiedlicher Weise aus der Atmosphäre zu ziehen und sicher und langfristig zu speichern. Das Start-up NeoCarbon, das Accelerator Program remove und das Zentrum Liberale Moderne haben am 31. Januar 2024 zu einer Anlagenführung bei NeoCarbon eingeladen.
LibMod Breakfast Briefing mit dem ehemaligen Botschafter Polens in der Ukraine, Bartosz Cichocki über die Bedeutung von „Travel Diplomacy“, die unterschiedlichen Wahrnehmung der Kriegsgefahr in Polen und Deutschland und über Wege der gemeinsamen Unterstützung für die Ukraine.
„Nordrhein-Westfalen auf dem Weg zur ersten klimaneutralen Industrieregion Europas – Wie kann die Transformation der Wirtschaft gelingen?“ Darüber diskutierten wir am 1. Februar beim Auftakt unserer Veranstaltungsreihe „Sicher durch die Transformation“, u.a. mit Mona Neubaur, Jens Spahn, Jens Südekum, Jasmin Kaboni-Voit und Ralf Fücks.
„Auf dem Weg zur ersten klimaneutralen Industrieregion Europas – Wie kann die Transformation der Wirtschaft gelingen?“ Darüber diskutieren wir am 1. Februar beim Auftakt unserer Veranstaltungsreihe „Sicher durch die Transformation“, u.a. mit Mona Neubaur, Jens Spahn, Jens Südekum und Ralf Fücks.
Was bedeutet Russlands Krieg gegen die Ukraine für die deutsch-polnischen Beziehungen? Über diese und andere Fragen diskutierten beim fünften deutsch-polnischen Runden Tisch in Wojnowice internationale Expertinnen, Wissenschaftler, Journalistinnen und Diplomaten aus Polen und Deutschland, der Ukraine, Belarus und den USA.
Am 8. November wird die EU-Kommission zum allerersten Mal einen Erweiterungsbericht mit Empfehlungen zu Georgien vorlegen. Einige Wochen später wird der Europäische Rat eine politische Entscheidung darüber fällen, ob Georgien den Kandidatenstatus erhält oder bis zum Herbst 2024 warten muss. Ivane Chkhikvadze analysiert in seinem Policy Brief den aktuellen Stand der EU-Reformen und gibt konkrete Handlungsempfehlungen. (PDF auf englisch)
„Detox nach dem Populismus. Wie lässt sich das Vertrauen in den Liberalismus wieder aufbauen?“ Unter diesem Titel erscheint die polnische Ausgabe von „Liberalismus neu denken“ bei Kultura Liberalna. Karolina Wigura, Ralf Fücks und Rainald Manthe stellten den Sammelband am 21. und 22. November in Warschau und Krakau vor.
Beim vierten Fachgespräch unserer Stakeholder-Dialoge „Carbon Management – Negative Emissionen“ am 25. Oktober standen marine Carbon Dioxide Removal-Methoden im Mittelpunkt. Gemeinsam mit dem Forschungsverbund CDRmare und VertreterInnen aus Wissenschaft, Umweltverbänden und Politik haben wir über Risiken, Möglichkeiten und Grenzen der CO2-Speicherung im Ozean und Küstenbereichen diskutiert.
Eine internationale Konferenz des Zentrums Liberale Moderne beleuchtete am 11. Oktober 2023 die Bedeutung des russischen Angriffskriegs für Europa. Was können wir tun, damit aus dem Krieg eine freie und geeinte Ukraine hervorgeht? Wie lassen sich Kriegsverbrecher zur Verantwortung ziehen? Wie gestalten wir die europäische Sicherheitsordnung der Zukunft?
Unsere große internationale Konferenz „Die Ukraine und wir“ in der Hessischen Landesvertretung Berlin hat ein riesiges Interesse ausgelöst. Über 30 geladene Expertinnen und Experten diskutierten in 7 Panels vor über 160 Zuschauern vor Ort über die Fragestellung „Was bedeutet die russische Aggression für Europa“.
Dne 16. října 2023 diskutovali Orysia Luzewitsch, Ralf Fücks, Miroslav Wlachovsky a Jaroslaw Kurfürst o budoucnosti Evropy v době ruské agresivní války. Stejnojmenná panelová diskuse se konala v rámci pražské konference Forum 2000 a byla výsledkem německo-české spolupráce mezi Centrem Liberale Moderne a Nadací Forum 2000.
Am 16. Oktober 2023 diskutierten Orysia Luzewitsch, Ralf Fücks, Miroslav Wlachovsky und Jaroslaw Kurfürst die Zukunft Europas in Zeiten des russischen Angriffskriegs. Die gleich lautende Podiumsdiskussion fand im Rahmen der Forum 2000-Konferenz in Prag statt und war eine deutsch-tschechische Kooperation zwischen dem Zentrum Liberale Moderne und der Forum 2000 Stiftung.
Der russische Putin-Kritiker Michail Chodorkowski hat sein neues Buch über die Zukunft Russlands vorgestellt: „Was tun: Damit kein neuer Drache erwacht” entwirft Szenarien für einen demokratischen Wandel in Russland. Gemeinsam mit Ralf Fücks und dem Publikum diskutierte er, wie demokratischer Wandel in Russland möglich ist und wie sich das Land vor einem Rückfall in den Autoritarismus schützen kann.
Beim dritten Fachgespräch unserer Stakeholder-Dialoge „Carbon Management – Negative Emissionen“ haben wir am 20. September mit Vertreterinnen und Vertretern aus Chemieindustrie, Politik und Umweltverbänden über Potenziale und offene Fragen von CO2-Speicherung und ‑Wiederverwendung in der chemischen Industrie diskutiert.
Beim dritten Fachgespräch unserer Stakeholder-Dialoge „Carbon Management – Negative Emissionen“ haben wir am 20. September mit Vertreterinnen und Vertretern aus Chemieindustrie, Politik und Umweltverbänden über Potenziale und offene Fragen von CO2-Speicherung und ‑Wiederverwendung in der chemischen Industrie diskutiert.
„Angesichts der globalen Wachstumsdynamik bleibt uns nur die Flucht nach vorn – mit synthetischen Kraftstoffen und einer neuen Generation von Flugzeugen den Sprung zum klimaneutralen Fliegen zu schaffen.“ Impulsvortrag von Ralf Fücks auf der 3. Nationalen Luftfahrtkonferenz am 25.9. in Hamburg.
Russlands Angriffskrieg hat das geopolitische Selbstbewusstsein der Europäischen Union gestärkt. Was bedeutet dieses geopolitische Erwachen Europas für Georgien? Warum sollten wir die pro-europäische Mehrheit der georgischen Bevölkerung unterstützen? Welche geostrategische Bedeutung besitzt das Land für Europa? Darüber haben wir am 18. September in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung diskutiert.
Ökologie und Freiheit: Wie können beide miteinander vereinbart werden? Wie sieht eine freiheitliche Klimapolitik aus und welche fundamentalen Fragen muss sie beantworten? Darüber diskutieren wir auf unserer Konferenz „Ökologie & Freiheit“ am 29. November in Berlin. Unter anderem mit: Robert Habeck, Ursula Weidenfeld, Claus Leggewie, Michael Zürn.
Am 9. September stieg unser LibMod & Friends Jahresempfang 2024. Vielen Dank für so viel Anerkennung und Ermutigung in schwieriger Zeit! Ein spezieller Dank an alle Partnerinnen, Förderer und Freunde, an die JAAzband des Auswärtigen Amtes und unsere Gastredner/innen Karin Prien, stellv. Bundesvorsitzende der CDU, und Omid Nouripour, Bundesvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen. Es war uns eine Freude. Auf ein Neues!
Der russische Kernenergiemonopolist Rosatom scheint von Sanktionen verschont zu bleiben – trotz seiner Rolle bei der Besetzung des Kernkraftwerks Saporischschja und der faktischen Erpressung Europas. Wie die Lage in Saporischschja und anderen AKWs in der Ukraine ist, welche Sanktionen gegen Rosatom verhängt werden sollten und wie sich der Westen von der russischen Atomindustrie unabhängig machen kann – darüber diskutierten bei LibMod am 27. April Anton Hofreiter, Victoria Voitsitska und Rebecca Harms.
Wie gefährdet sind (liberale) Demokratien? Das diskutieren das Zentrum Liberale Moderne und das Exzellenzcluster Scripts am 10.09. ab 12 Uhr beim mantiné auf dem internationalen literaturfestival berlin mit Armin Nassehi, Soziologie von der LMU München, Lora Anne Viola, Politikwissenschaftlerin von der FU Berlin, und der Klimaaktivistin Luisa Neubauer. Moderiert von Rainald Manthe, Zentrum Liberale Moderne
Wie gehen wir mit den CO2-Restemissionen in der Glas, Kalk, Papier, Stahl und Zementindustrie um? Können wir diese in eine Carbon Management Strategie integrieren und CO2 im Sinne einer Kreislaufwirtschaft als Rohstoff nutzen? Eine Zusammenfassung des Fachgesprächs unserer Stakeholder-Dialoge „Carbon Management – Negative Emissionen“.
Am 14.6. wurde bei dem von LibMod und dem German Economic Team organisierten Expert Roundtable ein Strategiepapier zum Wiederaufbau der Ukraine vorgestellt. Der stellvertretende ukrainische Energieminister Mykola Kolisnyk, Politiker:innen der Werchowna Rada, und andere deutsche und ukrainische Expert:innen diskutierten über Prinzipien und Herausforderungen eines nachhaltigen und transparenten Wiederaufbaus.
„Dezentrale Erzeuger und die Reform des Energiesystems der Ukraine“: Das Zentrum Liberale Moderne lädt gemeinsam mit dem ukrainischen Clean Energy Lab zu einer Online-Diskussion am 28. Juni, 14:00–15:30 CET ein.
Demokratie und Wirtschaft können nicht ohneeinander, aber die Beziehung ist kompliziert. Neue Rezepte, Ideen und Denkansätze sind gefragt: Die WirtschaftsWoche und LibMod schreiben den diesjährigen Essaypreis „Demokratie und Wirtschaft“ aus.
Ralf Fücks im Gespräch mit Friedrich Merz beim Grundsatzkonvent der CDU: Die CDU bildet als demokratische Mitte-Rechts-Partei einen wichtigen Damm gegen die AfD. Als Volkspartei muss sie zwischen dem Bedürfnis nach Sicherheit, Tradition, Kontinuität und der Notwendigkeit fundamentaler Veränderungen vermitteln – und auch konservativen Stimmen Raum geben, sich aber vor populistischer Rhetorik hüten.
Wie kann die europäische Politik in Zeiten von Klimawandel, Digitalisierung und Konflikten Handlungsfähigkeit beweisen – und die Zustimmung der Menschen gewinnen? Darüber diskutierten wir am 07.06. beim abschließenden Roundtable der Veranstaltungsreihe „Demokratie im Stresstest“.
Bei der Veranstaltung der Transatlantischen Gesellschaft „Die Ukraine und wir – das deutsche Engagement für das umkämpfte Land“ diskutierten Joachim Gauck, Marieluise Beck, Oleksij Makejew und Pia Fuhrhop über das Erbe der deutschen Russlandpolitik, die Zukunft der Unterstützung für die Ukraine – und die mögliche NATO-Mitgliedschaft.
Im Rahmen der Stakeholder Dialoge „Carbon Management – Negative Emissionen“ diskutierten am 25. Mai Vertreterinnen und Vertreter aus Umweltverbänden, Industrie und Wissenschaft über die Rolle der Land- und Forstwirtschaft in der Carbon Management Strategie.
Am 4. Mai 2023 diskutierten Marieluise Beck und Rebecca Harms im Schriftsteller-Haus in Tiflis mit den Mitgliedern des EU-Ausschusses des Deutschen Bundestages und Vertreterinnen und Vertretern der georgischen Regierungspartei, Opposition und Zivilgesellschaft zu Beitrittsperspektiven und Stand der Reformen in Georgien.
Marieluise Beck, Rebbecca Harms und Khatia Kikalishvili besuchten gemeinsam mit dem Europa-Ausschuss des Bundestages Tiflis, um zentrale Fragen auf dem Weg zum EU-Kandidatenstatus zu diskutieren. Bei der Podiumsdiskussion im Schriftstellerhaus in Tiflis, aber auch anlässlich zahlreicher anderer Veranstaltungen und Gespräche mit der parlamentarischen Opposition und Vertreterinnen und Vertretern von Regierung, Medien und Zivilgesellschaft wurden die Widersprüche zwischen der pro-europäischen Haltung der Bevölkerung und dem Regierungshandeln deutlich.
Der russische Kernenergiemonopolist Rosatom scheint von Sanktionen verschont zu bleiben – trotz seiner Rolle bei der Besetzung des Kernkraftwerks Saporischschja und der faktischen Erpressung Europas. Wie die Lage in Saporischschja und anderen AKWs in der Ukraine ist, welche Sanktionen gegen Rosatom verhängt werden sollten und wie sich der Westen von der russischen Atomindustrie unabhängig machen kann – darüber diskutierten bei LibMod am 27. April Anton Hofreiter, Victoria Voitsitska und Rebecca Harms.
Unmittelbar vor Beginn der XI. Adenauer-Konferenz zur Rolle Deutschlands in der internationalen Sicherheitspolitik veranstaltet LibMod am selben Ort im Rahmen der Zukunftswerkstatt Außen- und Sicherheitspolitik ein Panel zu den Auswirkungen des russischen Angriffskrieges auf die Außen- und Sicherheitspolitik der Republik Moldau und Georgiens. Junge Außen- und Sicherheitsexpertinnen und ‑experten sind herzlich eingeladen.
Beim zweiten Workshop unserer Stakeholder-Dialoge „Carbon Management – Negative Emissionen“ diskutierten wir am 17. April, wie ein intelligentes Marktdesign und gezielte Rahmenbedingungen gestaltet sein müssen, um die Skalierung und den Ausbau von CDR und negativen Emissionen zu ermöglichen.
20. April, 19–21 h in Berlin und auf Zoom. Bislang scheint das Handeln der Akteure von Furcht vor Eskalation und der Sorge vor einem Zusammenbruch des Putin-Regimes geleitet. Was fehlt, ist eine gemeinsame Strategie für ein Russland nach Putin.
Bislang agiert die Regierung unter Meloni unauffällig und scheint keine Elemente aus einem „Populist Playbook“ umzusetzen. Ist das bereits Grund zur Entwarnung? Und welche Rolle spielen Zivilgesellschaft und Institutionen? Diese und andere Fragen diskutierten wir bei der aktuellen Ausgabe unserer Reihe „Demokratie im Stresstest“.
Am 7. März fand der Auftaktworkshop unserer Stakeholder-Dialoge „Carbon Management – negative Emissionen“ statt. VertreterInnen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Umweltverbänden diskutierten über Potentiale, Kosten, Zeithorizonte, Risiken, und Herausforderungen der Technologien zur CO2-Entnahme im Rahmen der Carbon Management Strategie.
Auf unserem Workshop im Rahmen des Cafe Kyiv diskutierten Andreas Metz, Inna Sovsun, Janis Kluge, Sergiy Petukhov die Auswirkungen und die Wirksamkeit der westlichen Energiesanktionen gegen Russland. Die Sanktionen sind zwar ein Zeichen der Solidarität, haben aber erst spät Wirkung gezeigt. Strengere Sanktionen, eine bessere Kontrolle sowie ein größeres Augenmerk auf Kernenergie wurden gefordert.
am 27. Februar 2023 in Berlin, veranstaltet von der Konrad Adenauer Stiftung in Kooperation mit dem Zentrum Liberale Moderne und anderen Partnern war ein großer Erfolg. Viele hochrangige Gäste bestritten die Podiumsdiskussionen, Workshops und Salons mit den Kernthemen Freiheit, Europa, Sicherheit und den Wiederaufbau der Ukraine. Darüber hinaus wurde ein großes Kultur- und Kunstangebote offeriert. Künstler:innen zeigten ihre Arbeiten, auf dem Marktplatz gab es über Mode bis Taschen und anderem Designprodukten ein vielfältiges Angebot zu bewundern.
Wie ist es um die Stabilität der Demokratie in Ungarn und Polen bestellt? Was sind die Ursachen der fragwürdigen demokratischen Entwicklungen in den beiden Ländern? Über diese und andere Fragen diskutierten die Teilnehmenden des vierten Roundtables „Demokratie im Stresstest“ am 14. Februar in Berlin.
Die Menschen in Georgien sehen die Zukunft des Landes in der Europäischen Union – doch die Regierung handelt bislang zögerlich. Über Widersprüche und Hindernisse auf Georgiens Weg in die EU diskutieren wir am 23.02. um 18 Uhr im Literaturhaus Berlin.
Bei einem Pressegespräch riefen die Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller, die ehemalige Leiterin der Stasi-Unterlagenbehörde Marianne Birthler, der Osteuropahistoriker Jan-Claas Behrends, Ralf Fücks vom Zentrum Liberale Moderne und Krista-Maria Läbe, Vitsche e.V., „alle Menschen mit Herz und Verstand“ auf, am 24. Februar für die Ukraine Partei zu ergreifen.
Einladung zum Event „Cafe Kyiv – Wir wählen die Freiheit“, am 27. Februar 2023 in Berlin, veranstaltet von der Konrad Adenauer Stiftung in Kooperation mit dem Zentrum Liberale Moderne und anderen Partnern. Mit hochrangigen Gästen geht es in Podiumsdiskussionen, Workshops und Salons um Freiheit, Europa, Sicherheit und den Wiederaufbau der Ukraine.
Wie kann Russland für die Kriegsverbrechen in der Ukraine zur Verantwortung gezogen werden? Welche Bedeutung hat der Krieg für die Zukunft Europas? Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik diskutierten diese Fragen auf der internationalen Konferenz „Russia’s War of Aggression Against Ukraine. Challenges of Documenting and Prosecuting War Crimes.“
In Georgien stehen kritische Medien und Journalisten unter massivem Druck. Die politisch motivierten Angriffe auf unabhängige Medien gefährden auch den Weg des Landes zu einem EU-Kandidatenstatus. Zu den Ergebnissen des Fachgesprächs im Bundestag.
Welche ökonomische und ökologische Zukunft steht Russland bevor und welche klimapolitischen Konsequenzen hat der russische Überfall auf die Ukraine? Diese Fragen diskutierten wir mit deutschen und russischen Wirtschafts‑, Energie‑, und KlimaexpertInnen am 15.12.2022 in Berlin.
Wird Israel eine liberale Demokratie bleiben oder driftet sie ab ins Lager der elektoralen Demokratien, in denen nur noch die Wahlen demokratisch sind? Über diese Fragen diskutierten die Teilnehmenden des dritten Roundtables „Demokratie im Stresstest“ am 06. Dezember in Berlin.
Der brutale Angriffskrieg gegen die Ukraine zwingt auch die schärfsten Kritiker von Putins Regime, ihre Haltung zur russischen Gesellschaft und Politik zu überdenken. Der Krieg stellt nicht nur die bisherigen Beziehungen des Westens zu Russland in Frage, er ist auch eine Herausforderung für die internationale Ordnung. Das Zentrum Liberale Moderne hat eine Expertengruppe ins Leben gerufen, die dringend benötigtes neues Denken in der Russlandpolitik befördern soll. Das erste Treffen des „Expert Network Russia“ fand kürzlich in Vilnius statt.
Die liberale Demokratie steht weltweit unter Druck. Auf unserer Konferenz „Rethinking Liberalism, Renewing Democracy“ diskutierten wir am 24. November in Berlin und online mit internationalen Gästen aus Wissenschaft, Politik, Think-Tanks und Wirtschaft darüber, wie der Liberalismus und die liberale Demokratie sich weiterentwickeln müssen, um zu bestehen.
„Die Wahlnacht der Midterms war eine gute für die Demokraten, aber die Demokratie bleibt verletzlich“, so Cathryn Clüver Ashbrook. Ob tatsächlich Grund zur Entwarnung besteht, analysierten die Teilnehmenden der zusammen mit der Bertelsmann Stiftung veranstalteten Gesprächsreihe „Demokratie im Stresstest“.
Seit Monaten wird vor Massendemonstrationen gewarnt und davor, dass antidemokratische Kräfte die Krise zur Mobilisierung nutzen könnten. Über Einordnung und Gefahr der Proteste diskutieren wir am 29.11. mit Pia Lamberty, Matthias Meisner, Michael Nattke und Sara Bundtzen.
„Rethinking Russia“: Am 31. Oktober diskutierten wir mit Expertinnen und Experten im Sejmas von Vilnius über den Umgang mit Russland. Die besten Bilder der Konferenz und der anschließenden Diskussion sehen Sie hier.
Am 07.11.2022 diskutierten Mitglieder des Deutschen Bundestages, Europapolitikerinnen und ‑politiker mit Vertreterinnen und Vertretern der Zivilgesellschaft der drei assoziierten Länder über Beitrittsperspektiven und Stand der Reformen. Wir danken allen Panelisten und Teilnehmenden sehr herzlich für ihre Beiträge und die interessanten Diskussionen!
Erfüllen die russischen Kriegsverbrechen den Tatbestand des Genozids? Welche Verpflichtungen ergeben sich daraus für die internationale Gemeinschaft? Expertinnen und Experten aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft diskutierten diese Fragen auf der internationalen Konferenz „Völkerrecht gegen Völkermord“.
Was ist und wie geht Demokratiepolitik? Diese Frage stellten sich Christopher Gohl, Siri Hummel und Ariane Fäscher unter der Moderation von Lenz Jacobsen, Redakteur bei ZeitOnline. Die Diskussion fand im Rahmen der Reihe #DemocraticFutures vom Progressiven Zentrum, dem Zentrum Liberale Moderne und der Alfred Herrhausen Gesellschaft statt.
Am 29. September diskutierten LibMod und der VCI mit Gästen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, wie eine klimaneutrale Transformation gelingen kann.
Bei der Buchvorstellung „Rethinking Liberalism“ beim „Forum 2000“ standen freiheitliche Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit zur Debatte. Ralf Fücks moderierte auch die Podiumsdiskussion: „International Order: How to respond to Russia’s War?“
Öffentliche Podiumsdiskussion mit Anton Hofreiter, Andrius Kubilius, Michael Vorländer, Giorgi Khelashvili, moderiert von Rebecca Harms und Stefan Malerius vom 2. September 2022.
Im Abschlusspanel der Reihe „Ökologische Ordnungspolitik gestalten“ diskutierten die Deutsche Bundesbank, LibMod und das PIK über die Finanzierung der ökologischen Transformation.
Video vom Podium am 19. Mai mit Markus Beckedahl, Katharina Nocun, Tobias B. Bacherle MdB, Dr. Christiane Schenderlein MdB, Margit Gottstein und Ralf Fücks.
Am 31. Mai diskutierten wir mit Dr. Vladislav Inozemtsev, Angelina Davydova, Dr. Janis Kluge und Michael Harms über die Zukunft der russischen Wirtschaft nach dem Krieg in der Ukraine.
Am Mittwoch, 13. April 2022, um 17 Uhr, lädt das Zentrum Liberale Moderne in Kooperation mit dem American Jewish Committee Berlin zur Online-Diskussionsveranstaltung über die Ukraine ein.
On 22 March, the Center for Liberal Modernity in cooperation with Naftogaz Ukraine and the Ukrainian Federation of Employers of the Oil and Gas Industry organized an online discussion about...
80 Jahre nach dem Massaker von Odesa wurde der Grundstein für ein neues Mahnmal gelegt. 1941 hatten die deutschen und rumänischen Besatzer in der Schwarzmeerstadt rund 25.000 Menschen überwiegend jüdischer...
Online Conference! +++ for English version see below +++ Wir laden Sie herzlich ein zur internationalen Konferenz Rethinking Liberalism, Renewing Democracy Wann? 2. Dezember 2021, 9.45–17.30 Uhr (Mitteleuropäische Zeit) Wo? Digital via vimeo (Anmeldung erforderlich)
+++ for English version see below +++ Wann? 23. Juni 2021, 10–17.30 Uhr (Mitteleuropäische Sommerzeit) Wo? Digital via Zoom und analog in Berlin (Anmeldung erforderlich)
19. Mai 2021 um 18 Uhr: Soirée mit Sergej Lukaschewskij, Marina Sakharov-Liberman, Karl Schlögel, Irina Scherbakowa, Andrej Kolesnikow, Gwendolyn Sasse, Arkady Ostrovsky und Ralf Fücks.
27. April 2021 um 19 Uhr: Buchpräsentation mit Podiumsdiskussion zum Sammelband „Fehlender Mindestabstand“ in der Berliner Volksbühne mit Josef Schuster, Dunja Hayali, Igor Levit, Klaus Lederer u.a.
Das Zentrum Liberale Moderne und die Konrad-Adenauer-Stiftung laden zur Konferenz über Ökologische Innovation, wirtschaftliche Chancen und soziale Teilhabe in Zeiten des Klimawandel.
Online-Salon am 9.12.2020: Der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Prof. Hans-Jürgen Papier, diskutiert mit Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Bundesjustizministerin a.D., über sein Buch „Die Warnung. Wie der Rechtsstaat Deutschlands ausgehöhlt wird.“
Online-Konferenz am 25.11.2020: Ökologische Innovation, wirtschaftliche Chancen und soziale Teilhabe in Zeiten des Klimawandels Teil II: Kurzvorträge zu zentralen Handlungsfeldern und Diskussion
Online-Diskussion am 19. Oktober 2020 mit Ines Geipel, Petra Pau, Norbert Frei, Bernd Wagner und Ralf Fücks. Den Bericht zur Veranstaltung können Sie hier ansehen.
Erfahrungen aus der Covid-19 Krise: Am 1. Oktober 2020 spricht Ralf Fücks mit Anthony Giddens über das Verhältnis von Freiheit und Sicherheit in Zeiten der Pandemie
LibMod stellt gemeinsam mit dem Ch. Links Verlag das neue Buch des Journalisten Manfred Quiring, „Russland – Auferstehung einer Weltmacht?“ vor.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.