Das EU-Parlament hat eine Verordnung verabschiedet, nach der die Anwendung und Zulassung von Pflanzenzucht mit bestimmten gentechnischen Verfahren, den Neuen Genomischen Techniken (NGTs), einfacher wird. Libmod führte im Rahmen des Projekts „Stakeholder Dialog: Wie weiter mit der modernen Pflanzenzucht?“ Fachgespräche. Rena Barghusen und Lukas Daubner ordnen die Ergebnisse ein.
Komplexe Regeln, schwache Investitionsanreize und politische Unsicherheiten bremsen die Klimatransformation – so der Tenor der IX. Sitzung Strategiekreises Klimatransformation. Dabei stellte sich heraus, dass die Transformation weniger an technische als an institutionelle Grenzen stößt. Entscheidend für die Umsetzung seien lernfähige Regulierung, verlässliche Preissignale und Rahmenbedingungen sowie mehr privates Kapital statt kleinteiliger Regulierung. Bruno Naredo fasst die zentralen Punkte der Diskussion zusammen.
Steigende Kosten, stockender Netzausbau und widersprüchliche Signale aus der Politik setzen der Energiewende zu. In unserem hochrangigen Strategiekreis Klimatransformation wurde deutlich: Es braucht eine bessere Abstimmung von erneuerbaren Energien, Netzen, Marktmechanismen und Gebäudemodernisierung. Doch ein Ende der Energiewende wäre fatal. Bruno Naredo fasst die zentralen Diskussionen zusammen.
In Gedenken an den russischen Menschenrechtsanwalt und Demokraten Juri Schmidt widmet sich die jährliche internationale Konferenz „Menschenrechte, Freiheit und Gerechtigkeit“ der Verteidigung der Menschenrechte. LibMod-Gründer Ralf Fücks hielt in diesem Jahr die Key Note.
Trump an der Macht in den USA, Rechtspopulisten auf dem Vormarsch in Deutschland und anderen europäischen Ländern – gerät die Freiheit der Wissenschaft auch bei uns immer stärker unter Druck? Darüber sprachen Expert:innen aus Forschung, Verwaltung und Politik am 28. Mai.
China und Russland stellen sich gerne als Partner einer antiwestlichen Allianz dar: In Wirklichkeit ist Moskau aber nur ein Junior-Partner, der aber Pekings Unterstützung im Angriffskrieg gegen die Ukraine braucht. Über die Risiken und Grenzen der russisch-chinesischen Partnerschaft und über die Folgen für Europa haben wir bei einer Expertenrunde in Berlin zusammen mit dem Londoner Thinktank NEST Centre gesprochen.
Das Zentrum Liberale Moderne und die WirtschaftsWoche schreiben 2026 wieder den Essaypreis „Wirtschaft und Demokratie“ aus, der in zwei Kategorien vergeben wird. Die prämierten Texte werden in der WirtschaftsWoche veröffentlicht und im Herbst präsentiert. Der Preis wird von der gemeinnützigen Hertie-Stiftung und der prognos AG finanziert.
Ein aktueller Vorschlag aus dem BMWE will die Netzwirkungen der erneuerbaren Energien internalisieren. Das sei grundsätzlich zu begrüßen, so der Energiemarktexperte Christoph Maurer. Die Umsetzung dieses Vorschlags sei jedoch verbesserungsfähig. Alternativ schlägt er In-strumente vor, die mit Blick auf die netzbezogenen Steuerungswirkungen ähnlich effektiv sind. Diese würden die Risiken für EE-Investitionen und damit die Förderkosten nicht im gleichen Maß erhöhen. Für die Netzbetreiber werde der Anreiz für den Netzausbau damit aufrechterhalten.
Russlands Angriffskrieg in der Ukraine ist ein Wendepunkt für Europa – insbesondere seitdem die USA kein sicherer Partner mehr sind. Die Ukraine wirkt als Schutzschild, während Europa zwischen bloßer Abschreckung und der nachhaltigen Zerstörung von Russlands Kriegsfähigkeit wählen muss. Wie lässt sich eine gemeinsame, nachhaltige Sicherheitsordnung schaffen? Darüber diskutierten wir mit zahlreichen Expertinnen und Experten bei unserer internationalen Ukraine-Konferenz am 24. März in Berlin.
Keine gewöhnliche Buchvorstellung, sondern eine Bestandsaufnahme des Zustands des Westens in Zeiten tektonischer Verschiebungen und multipler Krisen bildete in diesem Jahr den Aufschlag zu unserer European Book Club Reihe: Die Sicherheitsexpertin Jana Puglierin (ECFR) und die Bundestagsabgeordnete Agnieszka Brugger (Bündnis 90/Die Grünen) diskutierten mit Jörg Lau (Die Zeit) über dessen aktuelles Buch „Der Westen sind jetzt wir“.
Café Kyiv hat sich im fünften Jahr der russischen Großinvasion längst als das größte europäische Veranstaltungsformat für UnterstützerInnen der Ukraine etabliert. Auch diesmal war Libmod mit verschiedenen hochkarätigen Panels dabei, die zentrale politische, wirtschaftliche und sicherheitspolitische Fragen im Kontext des russischen Angriffskrieges beleuchteten.
Ein voller Salon Liberale Moderne: Am 26. Februar 2026 diskutierten wir mit den Autorinnen und Autoren des Buches Extremwetterlagen. Reportagen aus einem neuen Deutschland. Im Mittelpunkt des Abends stand eine angesichts der Landtagswahlen in Ostdeutschland hochaktuelle Frage: Was geschieht derzeit gesellschaftlich und politisch in Ostdeutschland – und was bedeutet das für die Zukunft der liberalen Demokratie in Deutschland insgesamt?
Russland könnte seinen Krieg gegen die Ukraine ohne die politische, wirtschaftliche und technologische Unterstützung Chinas nicht in dieser Form fortsetzen. Aber das Verhältnis zwischen Moskau und Peking ist weniger harmonisch, als es scheint. Darüber und über die Konsequenzen für Europas China-Strategie haben wir am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz auf einer gemeinsamen Veranstaltung mit dem New Eurasia Strategies Center diskutiert.
Das Zentrum Liberale Moderne lädt Sie herzlich zur internationalen Konferenz „Eine gemeinsame Sicherheitspolitik für die Ukraine und Europa – Ziele, Wege, Verantwortung“ am 24. März 2026 in Berlin ein.
LibMod freut sich sehr, auch 2026 wieder als Partner an der vierten Auflage von „Café Kyiv“ teilzunehmen, organisiert von der Konrad-Adenauer-Stiftung. Am 23. Februar 2026 laden wir herzlich zu vier Podiumsdiskussionen ein. Zusätzlich wird LibMod Ukraine-Programmleiter Simon Schlegel an einem weiteren Panel auf der Book Stage teilnehmen. Das Cafe Kyiv verbindet Politik, Wissenschaft, Kultur, Innovation und Networking. Dabei stehen insbesondere die Themen Freiheit, Sicherheit und Wiederaufbau im Vordergrund.
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