Deportation, Verlust & Neubeginn – Russlanddeutsche und tschetschenische Geschichte(n) im Gespräch
Eine der größten Zuwanderungsgruppen in Deutschland kommt aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion und viele ihrer Familien teilen ein gemeinsames, lange verschwiegenes Kapitel: die stalinistischen Deportationen. Zwischen 1941 und 1944 verschleppte die sowjetische Regierung Millionen Menschen allein aufgrund ihrer ethnischen Zugehörigkeit nach Zentralasien und Sibirien – darunter rund 1,2 Millionen Sowjetdeutsche und nahezu die gesamte tschetschenische Bevölkerung.
Was verbindet diese Erinnerungen? Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede gibt es in den Geschichten, im Umgang mit dem Erlebten und in der Ankunft in Deutschland?
Darüber sprechen wir gemeinsam mit
- Marit Cremer &
- Edwin Warkentin,
- moderiert von Bettina Kaibach.
Mit anschließendem Get Together und Snacks.
Wie lässt sich ein grober Überblick über die wichtigsten Ereignisse russlanddeutscher Geschichte darstellen? Darüber hat Juliane Lipp beim Gestalten einer historischen Übersicht nachgedacht. Ihr könnt die Übersicht, die sie für ihr Magazin „Jolki-Palki!“ angefertigt hat, bei der Veranstaltung als Ausstellung betrachten.
Wann? Freitag, 17. Juli 2026, 19:00
Wo? HeidelBERG-Café, Forum 1, 69126 Heidelberg
Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns auf euch!

Die Veranstaltung ist Teil des Emmertsgrunder Kultursommers.

Mit freundlicher Unterstützung von TES e.V. – Trägerverein Emmertsgrunder Stadtteilmanagement und HeidelBERG-Café e.V.

Die Veranstaltung ist Teil einer fünfteiligen Veranstaltungsreihe, die dank der Förderung durch Bundeszentrale für politische Bildung in diesem Sommer stattfinden kann. Wir bedanken uns sehr herzlich bei der BpB für die Unterstützung und freuen uns, wenn wir euch bei einer unserer kommenden Veranstaltungen begrüßen dürfen!

Das Projekt „Lasst die Bubble platzen! – Miteinander kontrovers im Dialog“ des Mosaik Deutschland e.V. wird im Rahmen des Bundesprogramms „Gesellschaftlicher Zusammenhalt – Vor Ort. Vernetzt. Verbunden“ durch das Bundesministerium des Innern aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Das Kulturreferat für Russlanddeutsche am Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte wird gefördert vom Bundesministerium des Innern.

