Nach der Landtagswahl: Zum Demokratieverständnis in Sachsen-Anhalt und Ostdeutschland
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Nach der Landtagswahl: Zum Demokratieverständnis in Sachsen-Anhalt und Ostdeutschland – mit Oliver Decker, Gerd Pickel, Katja Salomo und Stephan Stach
Datum: Montag, 07. September 2026
Zeit: 13:00 Uhr – 14:30 Uhr (Einlass ab 12:45)
Ort: Zentrum Liberale Moderne, Reinhardstraße 15, 10117 Berlin
83% der Sachsen-Anhaltinischen Bürger hält Demokratie für die beste Staatsidee. Dennoch planen laut aktuellen Umfragen ca. 40% bei den Landtagswahlen am 6. September mit der AfD eine Partei zu wählen, die die liberale Demokratie ablehnt. Wie passt die positive Sicht auf Demokratie mit der Zustimmung einer autoritär auftretenden Partei zusammen? Welches Verständnis von Demokratie herrscht in Sachsen-Anhalt vor? Welche gesellschaftspolitischen, demografischen, sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen sind ursächlich für solche Sichtweisen?
In einer gemeinsamen Veranstaltung mit dem Leipziger Else-Frenkel-Brunswik-Institut für Demokratieforschung (EFBI) nehmen wir am Tag nach der Wahl eine eingehende Betrachtung der Situation in Sachsen-Anhalt und des Stands der Demokratie in Ostdeutschland vor. Damit möchten wir den Blick auf die tieferliegenden Ursachen des Wahlergebnisses lenken und zu dessen umfassenderer Einordnung beitragen.
Am Gespräch nehmen der Direktor des EFBI und Autor der Leipziger Autoritarismus-Studie Oliver Decker, der Religionssoziologe und Co-Autor des Sachsen-Anhalt-Monitors Gerd Pickel sowie die Soziologin Katja Salomo, die zu den sozialen und demografischen Ursachen rechtsextremer Ansichten insbesondere im ländlichen Raum forscht. Die Veranstaltung moderiert Stephan Stach Programmdirektor Liberale Demokratie bei LibMod.
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