Die Parlamentswahl 2026 hat Ministerpräsident Nikol Paschinjan ein erneuertes Mandat verschafft und zugleich die Grenzen russischen Einflusses in Armenien aufgezeigt. Dennoch bleiben prorussische Kräfte ein wichtiger politischer Faktor und dürften Reformen sowie die Annäherung an die EU weiter bremsen. Areg Kochinyan, Präsident des Armenian Council, analysiert die Wahlergebnisse, Russlands verbleibende Einflusshebel und die Perspektiven für Armeniens europäischen Weg.
