Der Sozialstaat steht unter Druck: Die Ausgaben steigen schneller als die Wirtschaft wächst. LibMod-Geschäftsführer Ralf Fücks erklärt im web.de-Interview, warum Strukturreformen unvermeidlich sind – und weshalb er die Fixierung auf Umverteilung für einen Irrweg hält.
Der Schlüssel für die Entwicklungen in Russland liegt in der Ukraine, meint Marieluise Beck im Interview mit dem SWR. Und: „Die Münchner Sicherheitskonferenz hat gezeigt, dass ein Lernprozess begonnen hat.“
Die deutsche Chemieindustrie hat ihre CO₂-Emissionen seit den 1990er-Jahren deutlich gesenkt – und steht dennoch vor gewaltigen Herausforderungen auf dem Weg zur Klimaneutralität. Im Interview mit dem Magazin AufRuhr erklärt Lukas Daubner, warum grüner Wasserstoff, erneuerbarer Strom und CO₂-Nutzung entscheidend sind – und was politisch jetzt passieren muss.
Nach dem Abschied ihrer Galionsfiguren Habeck und Baerbock stecken die Grünen in einer Phase der Orientierungslosigkeit – zwischen Regierungsanspruch, Identitätsdebatten und wachsendem Gegenwind. Wird die Partei die Kraft findet, sich neu zu erfinden und wieder zum Reformmotor zu werden, fragt Ralf Fücks und zieht in seinem Gastbeitrag für Welt nüchtern Bilanz.
Welchen Sinn haben die Gespräche in Abu Dhabi über einen Frieden in der Ukraine? Simon Schlegel analysiert im Deutschlandfunk mit Dirk-Oliver Heckmann: „Es geht für Russland in erster Linie darum, die Ukraine unter Zugzwang zu bringen und das Argument im Umlauf zu halten, dass Putin verhandlungsbereit sei.“
Wie soll Europa auf die Eskalation der USA und auf das Zerbrechen der westlichen Ordnung reagieren? Das wollte DIE ZEIT von 35 bedeutenden Intellektuellen wissen. Karolina Wigura und Jaroslaw Kuisz antworten.
Die alte Weltordnung bricht weg – und Deutschland steht vor einer historischen Bewährungsprobe. Ralf Fücks im Gespräch mit Paul Ronzheimer über den globalen Machtbruch: Russlands Krieg gegen die Ukraine, Trumps Kurs gegen Europa, Chinas Aufstieg – und die Frage, ob Deutschland und Europa strategisch, wirtschaftlich und sicherheitspolitisch noch handlungsfähig sind.
„Gegner unserer liberalen Demokratie nicht in repräsentative Funktionen und einflussreiche Positionen zu bringen, halte ich für absolut legitim“, so Ralf Fücks im Streitgespräch der WamS mit Harald Martenstein, Thea Dorn und Ines Geipel.
Ralf Fücks warnt im Gespräch mit Welt TV vor den sicherheitspolitischen Plänen der USA in Grönland und meint: „Wir brauchen eine europäische Verteidigungsunion!“
Karolina Wigura und Jaroslaw Kuisz zeigen, wie Demokratien unter existenzieller Bedrohung – etwa Ukraine, Israel und Taiwan – aus historischen Traumata eine „posttraumatische Souveränität“ ableiten. Diese prägt Sicherheits- und Außenpolitik, stärkt die Anbindung an den Westen und nutzt Demokratie als Soft Power. Ihr Fazit: Unter Dauerbedrohung hat Souveränität Vorrang vor Demokratie – mit Folgen für liberale Normen.
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