Die Debatte werde oft als Konflikt zwischen individueller Freiheit und staatlichem Paternalismus geführt, schreibt Sabine Döring in ihrem Gastbeitrag in der FAZ und fordert, Menschenwürde, Kindeswohl und die Grenzen vertraglicher Selbstbestimmung neu zu denken.
… fordert Ralf Fücks in seinem Beitrag, der zunächst in der Welt am Sonntag erschien. Er schlägt konkrete Werkzeuge vor, damit Deutschland nicht von der Lokomotive Europas zum Problemfall wird.
Sabine Döring hat sich nicht nur als Philosophin, sondern auch im konkreten Politikbetrieb mit der Freiheit der Wissenschaft beschäftigt. Nun hat sie ein Buch geschrieben: „Wissenschaftsfreiheit in der liberalen Demokratie“. Über das Verhältnis von beidem und über ihr Buch spricht sie im langen Interview beim Deutschlandfunk.
Nikolaus von Twickel im Interview mit dem Handelsblatt über Putins neue Mobilisierungswelle: „Wenn Männer in großer Zahl an die Front geschickt werden, schadet das dem Arbeitsmarkt. Es ist ein Lose-Lose.“
Irene Hahn-Fuhr spricht zum 35. Jahrestag des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrages beim SWR Kultur über das Nachbarschaftsverhältnis. Wie Deutsche und Polen heute aufeinander blicken, gibt es in diesem Audiomitschnitt zum Anhören.
Der Einschlag einer russischen Drohne in ein Wohnhaus in Rumänien ist als Teil systematischer Provokationen Russlands gegen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union zu sehen, erklärt Marieluise Beck in einem Interview mit dem Deutschlandfunk. Wie die europäischen Staaten auf Drohnenangriffe und Luftraumverletzungen reagieren und wie in Russland die Unruhe wächst, können Sie im Audiomitschnitt nachhören.
Die EU-Erweiterung bekommt neue Dynamik: Deutschland übernimmt eine aktivere Rolle, und für die Ukraine könnten sich neue Wege in Richtung europäischer Integration öffnen. Khatia Kikalishvili ordnet im Interview mit dem georgischen TV-Sender Formula ein, warum Merz’ Initiative politisch bedeutsam ist – und was sie auch für Georgiens europäischen Weg bedeutet.
Weil die Ukraine die Oberhand bei vielen Kriegskapazitäten gewonnen hat und es derzeit nicht danach aussieht, dass Russland den Krieg gewinnt, simuliere Putin Diplomatie, so Simon Schlegel im Beitrag von Al Jazeera. Eine von Putins Taktiken: zu signalisieren, dass Europa in die Verhandlungen einbezogen werde.
Putins Vorschlag, Gerhard Schröder als Vermittler einzusetzen, war ein Versuch, die öffentliche Meinung in Deutschland zu spalten. Jetzt kommt es darauf an, die Diskussion auf die Frage zu lenken, zu welchen Zugeständnissen er bereit ist: Derzeit lassen sich keine erkennen, analysiert Maria Sannikova-Franck im Times-Artikel von Oliver Moody.
Die Ukraine verteidigt nicht nur sich selbst, sondern treibt auch Europas sicherheitspolitische Innovation voran. Daria Malling beschreibt in Politiken, wie das Land mit Drohnentechnologie, dezentraler Rüstungsproduktion und der Zusammenarbeit von Militär, Forschung und Start-ups zum Vorbild moderner Verteidigung wird – und warum Europa die Ukraine strategisch stärker einbinden muss.
Der Krieg gegen die Ukraine ist aus der öffentlichen Wahrnehmung gerückt – für die Menschen vor Ort bestimmt er weiterhin den Alltag. Welche Perspektiven sehen Politik, Militär und Zivilgesellschaft für ein Ende des Krieges und den Weg in die EU? Darüber sprach Ralf Fücks im rbb Inforadio nach seiner Reise nach Kyjiw.
Auf Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine zu hoffen, würde bedeuten, Putins Logik zu verkennen. Es braucht militärischen Druck und entschlossenes Handeln der Europäer, um die Ukraine in eine starke Position zu bringen. Ralf Fücks fasst die Erkenntnisse seiner jüngsten Ukraine-Reise für Welt am Sonntag zusammen.
Die Ukraine ist ein Gewinn, mit strategischem Mehrwert für Europa – nicht nur militärisch, sondern auch für unsere Energie- und Ernährungssicherheit sowie als technologischer Innovateur, so Ralf Fücks im Interview mit Welt TV.
Grundlinien deutscher Außenpolitik auf zehn Jahre im Voraus zu beschreiben, gleicht einem Blick in die berühmte Glaskugel. Zu viele vermeintliche Gewissheiten sind ins Wanken geraten, zu viele Unsicherheiten über die künftige Entwicklung machen jede Prognose zu einer riskanten Wette, so Ralf Fücks in seiner Analyse, die zunächst bei „Internationale Politik“, der englischsprachigen Ausgabe des Magazins der DGAP.
Der Sozialstaat steht unter Druck: Die Ausgaben steigen schneller als die Wirtschaft wächst. LibMod-Geschäftsführer Ralf Fücks erklärt im web.de-Interview, warum Strukturreformen unvermeidlich sind – und weshalb er die Fixierung auf Umverteilung für einen Irrweg hält.
Der Schlüssel für die Entwicklungen in Russland liegt in der Ukraine, meint Marieluise Beck im Interview mit dem SWR. Und: „Die Münchner Sicherheitskonferenz hat gezeigt, dass ein Lernprozess begonnen hat.“
Die deutsche Chemieindustrie hat ihre CO₂-Emissionen seit den 1990er-Jahren deutlich gesenkt – und steht dennoch vor gewaltigen Herausforderungen auf dem Weg zur Klimaneutralität. Im Interview mit dem Magazin AufRuhr erklärt Lukas Daubner, warum grüner Wasserstoff, erneuerbarer Strom und CO₂-Nutzung entscheidend sind – und was politisch jetzt passieren muss.
Nach dem Abschied ihrer Galionsfiguren Habeck und Baerbock stecken die Grünen in einer Phase der Orientierungslosigkeit – zwischen Regierungsanspruch, Identitätsdebatten und wachsendem Gegenwind. Wird die Partei die Kraft findet, sich neu zu erfinden und wieder zum Reformmotor zu werden, fragt Ralf Fücks und zieht in seinem Gastbeitrag für Welt nüchtern Bilanz.
Welchen Sinn haben die Gespräche in Abu Dhabi über einen Frieden in der Ukraine? Simon Schlegel analysiert im Deutschlandfunk mit Dirk-Oliver Heckmann: „Es geht für Russland in erster Linie darum, die Ukraine unter Zugzwang zu bringen und das Argument im Umlauf zu halten, dass Putin verhandlungsbereit sei.“
Wie soll Europa auf die Eskalation der USA und auf das Zerbrechen der westlichen Ordnung reagieren? Das wollte DIE ZEIT von 35 bedeutenden Intellektuellen wissen. Karolina Wigura und Jaroslaw Kuisz antworten.
Die alte Weltordnung bricht weg – und Deutschland steht vor einer historischen Bewährungsprobe. Ralf Fücks im Gespräch mit Paul Ronzheimer über den globalen Machtbruch: Russlands Krieg gegen die Ukraine, Trumps Kurs gegen Europa, Chinas Aufstieg – und die Frage, ob Deutschland und Europa strategisch, wirtschaftlich und sicherheitspolitisch noch handlungsfähig sind.
„Gegner unserer liberalen Demokratie nicht in repräsentative Funktionen und einflussreiche Positionen zu bringen, halte ich für absolut legitim“, so Ralf Fücks im Streitgespräch der WamS mit Harald Martenstein, Thea Dorn und Ines Geipel.
Ralf Fücks warnt im Gespräch mit Welt TV vor den sicherheitspolitischen Plänen der USA in Grönland und meint: „Wir brauchen eine europäische Verteidigungsunion!“
Karolina Wigura und Jaroslaw Kuisz zeigen, wie Demokratien unter existenzieller Bedrohung – etwa Ukraine, Israel und Taiwan – aus historischen Traumata eine „posttraumatische Souveränität“ ableiten. Diese prägt Sicherheits- und Außenpolitik, stärkt die Anbindung an den Westen und nutzt Demokratie als Soft Power. Ihr Fazit: Unter Dauerbedrohung hat Souveränität Vorrang vor Demokratie – mit Folgen für liberale Normen.
LibMod-Programmleiterin Kerstin Müller war während ihres Israelbesuches zu Gast im Podcast Tel Aviv Diary von Marc Schulman und spricht mit ihm über die Erfahrungen aus unserem Projekt „Netzwerk Nahost“ und die Frage, wie nach dem 7. Oktober Dialog zwischen Israelis und Palästinensern gelingen kann.
„Warum gelingt es ökologischer Modernisierung nicht, als erstrebenswertes Projekt wahrgenommen zu werden?“ fragt Soziologe Philipp Staab in seinem Buch Systemkrise. Und Lukas Daubner und Alexander Schwitteck fragen in ihrer Rezension für das Magazin FUTURZWEI, ob es Staab gelingt, eine gute Antwort darauf zu finden.
Den umstrittenen US-Friedensplan für die Ukraine bewertet Ralf Fücks als entscheidenden Moment für Europa. Im Gespräch mit ZDFheute fordert er ein selbstbewusstes Europa, das seine Sicherheit eigenständig organisiert und sich von der Abhängigkeit von den USA löst.
In einer von technologischen Veränderungen und geopolitischen Konflikten bestimmten Zukunft gerät die Demokratie in unruhiges Fahrwasser. Auch ein grundlegender emotionaler Zustand ist dafür von Bedeutung: Einsamkeit. Statt radikalisierter Schwärme, braucht es echte Begegnungsräume, eine demokratische „fünfte Gewalt“ und mediale Bildung, schreibt Karolina Wigura in ihrem Essay für das Journal RE/VISIONS.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine spielt sich längst nicht mehr nur an der Front ab. Hinter den Linien tobt ein verdeckter Kampf aus Sabotage, Spionage und gezielten Anschlägen. Nikolaus von Twickel beschreibt, wie sich seit 2014 aus Geheimdienstoperationen eine wachsende Partisanenbewegung entwickelt hat – vom Widerstand in den besetzten Gebieten bis hin zu Attacken im Herzen Russlands.
Die Ukraine sei schwach, weil die Europäische Union seit Jahren nicht entschieden und vereint genug agiert, betont Marieluise Beck im Interview mit Welt TV: „Wir müssen uns klar machen: Wenn Putin sein Ziel in der Ukraine erreicht, hat die EU Russland an seiner Ostflanke. Es geht um unsere Sicherheit.“
In Moldau wurde ein pro-russisches Szenario gerade noch verhindert, Georgien hingegen wurde bereits von Innen von Russland eingenommen, so Khatia Kikalishvili beim 21. Europe Summit in Salzburg. Die georgische Regierung zeige seit dem russischen Vernichtungskrieg gegenüber der Ukraine ihr wahres Gesicht. Sie betont, wie unmittelbar Freiheit in der Ukraine, in Georgien und Moldau mit der EU verbunden ist.
Im DLF-Interview kritisiert Ralf Fücks das schwache Bild, das die EU im Umgang mit Russlands eingefrorenen Vermögen und bei zentralen Zukunftsfragen abgibt. In einer Zeit, in der entschlossenes gemeinsames Handeln über Europas Sicherheit entscheidet, drohe die Union, sich als „Haufen egoistischer Zwerge“ zu blamieren. Fücks fordert eine klare Haltung: Russland stoppen, die Ukraine stärken – und Klimapolitik als Motor einer ökologischen Modernisierung begreifen, nicht als Belastung.
LibMod-Programmleiter Simon Schlegel fordert in einem Beitrag für H und G eine langfristige und entschlossene Europastrategie: Statt auf schnelle Deals zu setzen, müsse Europa Geduld zeigen, klare Ziele formulieren und die Ukraine systematisch stärken. Nur so könne Russlands Aggression gestoppt und ein gerechter Frieden ermöglicht werden.
Der russische Angriffskrieg auf die ganze Ukraine hat Europa in die schwerste Krise seit 1945 gestürzt. Wie konnte es zu dieser Katastrophe kommen? Im Podcast der Salonkolumnisten: Khatia Kikalishvili, Dr. Gustav Dressel, Gabriele Woidelko, Prof. Jan Claas Behrends und Dr. Franziska Davies.
Ralf Fücks war mit einer LibMod-Reisegruppe in der Ukraine. Der folgende Beitrag schildert seine Eindrücke und formuliert politische Schlussfolgerungen. Der Text erschien zunächst in der Welt am Sonntag.
Die autoritäre DDR-Vergangenheit bestimmt bis heute Leben und Denken im Osten der Republik, schreibt Christoph Becker und blickt in seinem Gastbeitrag für t‑online auf das Wahlverhalten in den neuen Bundesländern. In dem hohen Zuspruch antiliberaler Kräfte sieht er historische Kontinuitäten, die bis in die frühkindliche Pädagogik hinein noch heute wirken. Er fordert eine Debatte darüber, welchen Wert wir Demokratie und Freiheit beimessen, um die Demokratiedistanz im Osten endlich zu durchschlagen.
Ralf Fücks fordert im Interview mit der WELT in der Debatte um eingefrorene russische Staatsgelder einen entschlosseneren politischen Willen Europas und spricht sich dafür aus, die russischen Vermögenswerte konsequent als Darlehen für die Ukraine einzusetzen.
Über den Umgang mit der eigenen Geschichte, deren Aufarbeitung und die Beziehung zum westlichen Nachbarn ist in Polen ein heftiger Streit entbrannt. Stephan Stach ordnet die Situation im Deutschlandfunk ein.
Ralf Fücks macht im Gespräch bei Deutschlandfunk Kultur deutlich: Frieden gibt es nur, wenn Putin den Krieg zu verlieren fürchten muss. Er berichtet von seinen Eindrücken aus Lwiw und Kiew, warnt vor Illusionen über Verhandlungen – und fordert mehr Entschlossenheit von Europa. Außerdem spricht er über die politische Krise in Frankreich, Deutschlands Reformstau und den Aufstieg der AfD.
Ein Streit um Provenienzforschung am Pilecki-Institut eskalierte zu einer politischen Affäre, die in Polen hohe Wellen schlug und auch die deutsch-polnischen Beziehungen berührt. In der FAZ analysiert LibMod-Programmdirektor Stephan Stach die Hintergründe und Folgen des Falls.
Bei den Beratungen der „Koalition der Willigen“ in Paris warnt Ralf Fücks vor Symbolpolitik. Bevor über Sicherheitsgarantien gesprochen werden könne, brauche es ein Ende des Krieges – zu akzeptablen Bedingungen für die Ukraine. Dafür seien Investitionen in Waffenproduktion und volle Entschlossenheit nötig.
…fragt Marieluise Beck in ihrem Gastbeitrag für die Jüdische Allgemeine und warnt schon vor dem Alaska-Gipfel davor, dass Trump Putins Spiel mitspielt: Das könne das Ende eines freien Europas einläuten.
Es besteht Einigkeit darüber, dass vor einem Abkommen zwischen Russland und der Ukraine glaubwürdige Zusicherungen erforderlich sind, aber wie könnten diese aussehen? LibMod-Referentin Daria Malling in einem Beitrag der türkischen Zeitung Anadolu.
LibMod-Referentin Daria Malling und andere in Berlin lebende Ukrainer haben das Treffen zwischen Trump und Putin genau verfolgt. Wie sie es bewerten und worauf sie nun hoffen.
… erklärt Daria Malling im Interview mit der Berliner Morgenpost anlässlich des Treffens zwischen Trump und Putin in Alaska. Und Viktoria Savchuk ergänzt: „Die territoriale Sicherheit und Unversehrtheit der Ukraine ist der wichtigste Punkt.“
In seinem Gastbeitrag für die Zeitschrift „Der Stern“ skizziert Lukas Daubner nicht nur, wie eine solche Welt aussehen wird, sondern auch, was es dann dringend braucht, um das Leben auf unserem Planeten weiterhin möglich zu machen: CO2-Entnahme aus der Atmosphäre.
Im Sommerinterview mit Jörg Thadeusz spricht Ralf Fücks für den Podcast Hauptstadt – Das Briefing über die Verteidigung liberaler Demokratie in Zeiten globaler Bedrohung. Ein Gespräch über sicherheitspolitisches Umdenken, die Kraft individueller Verantwortung und den Mut zur Freiheit.
Fänden heute Parlamentswahlen in Polen statt, kämen höchstwahrscheinlich die rechtspopulistischen Kräfte wieder an die Macht – wahrscheinlich mit großer Mehrheit und einem noch radikaleren nationalistischen Programm, schreiben Karolina Wigura und Jaroslaw Kuisz in ihrem aktuellen Beitrag für The Guardian.
In Deutschland wird die CO₂-Speicherung an Land trotz großer Potenziale bisher kategorisch ausgeschlossen. Zu Unrecht, argumentieren Lukas Daubner und Julia Hönnecke in ihrem Gastbeitrag bei Table Media.
Inmitten der angespannten Weltlage tritt der Klimawandel in den Hintergrund. Mit fatalen Folgen. Es braucht einen neuen Anlauf, damit die Energiewende breit akzeptiert und sozial-ökonomisch umgesetzt wird, erklärt Ralf Fücks im Interview mit Focus und meint: Wir müssen zeigen, wie Umweltschutz und Wohlstand zusammengehen.
In seinem Gastbeitrag für Klimareporter skizziert Lukas Daubner, wie eine Welt aussieht, in der das 1,5‑Grad-Ziel gerissen wurde und in der die Entnahme riesiger Mengen CO2 aus der Atmosphäre vonnöten sein wird.
Der EU-Moldau-Gipfel setze ein symbolisches Zeichen, dass die Europäische Union bereit sei, Moldau auf dem Weg in die EU zu begleiten, analysiert Marieluise Beck im Gespräch mit Phoenix. Sie warnt: „Putin möchte die Europäische Union von außen wie von innen zerlegen.“ Es gehe daher immer auch um uns.
Ein Gastbeitrag von Ralf Fücks in der WELT+ zur aktuellen Israel-Debatte, den Bestrebungen zur Entsorgung der besonderen deutschen Verantwortung gegenüber dem jüdischen Staat („Ende des Schuldkults“) und den langen Linien der „linken“ Israelfeindschaft.
… Das habe der 7. Oktober 2023 und alles, was folgte, deutlich gezeigt, sagt Kerstin Müller. Wie eine solche Lösung aussehen könnte, skizziert unsere LibMod Nahostexpertin im Gespräch bei Politikum, dem Meinungspodcast von WDR5.
Die Zeitenwende müsse endlich auch in unserer Nahostpolitik ankommen, meint Ralf Fücks. Wie wir umgehen sollten mit einem Regime, das das Völkerrecht ablehnt und Terror ausübt, erörtert er im Gespräch mit Welt TV.
Die Angriffe Israels auf den Iran nutzen die Schwäche von Hamas und Hisbollah, und könnten ein strategisches Zeitfenster eröffnen, dass den Einfluss des Iran als Terror-Sponsor in der Region begrenzt. Das könnte auch Verhandlungen über Geiselfreilassungen und einen Waffenstillstand erleichtern. Kerstin Müller in der Tagesschau24.
Mit dem Sieg Karol Nawrockis bei den polnischen Präsidentschaftswahlen hat MAGA in Polen gesiegt, schreiben Karolina Wigura und Jaroslaw Kuisz in ihrem Gastbeitrag für die New York Times: Der internationale Rechtspopulismus hat sich damit als widerstandsfähiger als gedacht entpuppt. Was bedeutet das nun für Europa und die USA?
Karolina Wigura und Jarosław Kuisz beschäftigen sich mit Polens Souveränität. In dem Gastbeitrag ZEIT ONLINE analysieren sie die kommende Präsidentschaft von Karol Nawrocki. Die Ära PiS war nie vorbei. Mit Karol Nawrocki als Präsident wird der autoritäre Wandel weitergehen. Doch ist das kein Anlass zur Verzweiflung, sondern für eine Rettungsaktion, noch ist Polen nicht verloren.
„Der Wahlsieg von Karol Nawrocki zum Präsidenten Polens wird den aktuellen klaren pro-europäischen Kurs der Regierung Tusk destabilisieren und Spaltung, lautstarke Auseinandersetzungen und außenpolitisches Chaos in das Land bringen.” Karolina Wigura und andere Experten analysieren die Folgen für Europa im Tagesspiegel ein.
Eine tatkräftige europäische „Koalition der Willigen“ kann das Blatt im Ukraine-Krieg jetzt wenden. Wie Europa agieren muss, um gegenüber Putin zum Akteur zu werden und der Ukraine in Verhandlungen zur nötigen Stärke zu verhelfen, analysiert Ralf Fücks in seinem Beitrag in der „Welt“.
Trump hat den Westen in zwei Lager geteilt, schreiben Karolina Wigura und Jaroslaw Kuisz in ihrem Gastbeitrag für die New York Times und blicken auf die Wirkmacht, die ein starkes Europa über den eigenen Kontinent hinaus auch für Länder wie Kanada und Südkorea haben kann.
Während der Krieg in der Ukraine weiter andauert, wächst in Europa die Sorge vor einer sicherheitspolitischen Zeitenwende. Die unklare Haltung der USA unter Trump schwächt das Vertrauen in transatlantische Bündnisse. Staaten wie Polen, die baltischen Länder und Skandinavien warnen vor einem schwachen Europa. Marieluise Beck in der Phoenix Runde zur Situation der Ukraine zwischen Trump und Putin.
Während der Krieg in der Ukraine ins vierte Jahr geht und die USA zunehmend ihre Allianzen aufkündigt, braucht Europa dringend eine Strategie für einen gerechten und nachhaltigen Frieden – basierend auf Menschenrechten und Sicherheitsgarantien. „Ist die Ukraine noch zu retten?“ fragt Moderatorin Natascha Freundel die ukrainische Fotografin und Schriftstellerin Yevgenia Bolurosets und Marieluise Beck in der Sendung „Der zweite Gedanke“ bei radiodrei.
Mit Trump an der Spitze steuern Die USA in den Autoritarismus und kehren dem Westen den Rücken zu. Das ist die Stunde der Wahrheit für Europa. Wie soll die EU handeln und kann die Ukraine dem Druck standhalten? Ralf Fücks analysiert die geopolitische Lage im t‑online-Interview und fordert von Europa mehr Mut und Entschlossenheit.
Die öffentliche Demütigung Wolodymr Selenskyjs durch Trump und Vance im Oval Office offenbart die wachsende Spaltung des Westens: Liberale Demokratie und die Solidarität mit der Ukraine auf der einen, Populismus und der Glaube an das Recht des Stärkeren auf der anderen Seite. Das spiegelt sich auch in den unterschiedlichen Wegen wider, mit der traumatischen Vergangenheit umzugehen: Mithilfe von Mitgefühl und Solidarität oder getrieben von Polarisierung und Ressentiment, wie Karolina Wigura und Jarosław Kuisz in ihrem Gastbeitrag für The Guardian analysieren.
Osteuropa hat eine posttraumatische Souveränitätsstörung: schmerzhaftes Bewusstsein, wie teuer Unabhängigkeit ist. Deutschland täte gut daran, im Osten besser zuzuhören. Ein Gastbeitrag über den osteuropäischen Blick auf die Deutsche Wahl in Zeit online, von Jarosław Kuisz und Karolina Wigura.
Die Aufgaben, die nun der neu zu bildenden Regierung bevorstehen, sind auch in Sachen Klimapolitik enorm. Klimaschutz bleibt eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit, Klimapolitik betrifft Ökonomie ebenso wie geopolitische Aspekte und muss global gedacht werden, schreibt Ralf Fücks in seinem zunächst in „Internationale Politik“ erschienenen Beitrag und gibt darin sehr konkrete Handlungsempfehlungen.
In den kommenden Monaten entscheidet sich in der Ukraine auch das Schicksal Europas. Jetzt kommt es mehr denn je auf die Entschiedenheit der europäischen Akteure an, damit nicht nur die Ukraine, sondern der gesamte europäische Kontinent nicht unter die Ägide von Putin, Trump und Xi Jingping fallen. In ihrem Essay blicken Marieluise Beck und Ralf Fücks zurück auf drei Jahre russische Vollinvasion und zögerliche europäische Ukraine-Politik.
Europas Stunde der Wahrheit: Höchste Zeit, mit allen Kräften die Souveränität der Ukraine und die europäische Friedensordnung zu verteidigen, statt Trump und Putin das Feld zu überlassen. Wer ernst genommen werden will, muss Stärke zeigen.
„An der Frage der Unterstützung der Ukraine und dem Umgang mit Russland bilden sich neue politische Konstellationen. Die nächste Bundesregierung muss alles tun, damit die Ukraine aus einer Position militärischer Stärke verhandeln kann. Und sie muss bereit sein, für deren künftige Sicherheit einzustehen“, schreibt Ralf Fücks in seinem Gastbeitrag für „Welt am Sonntag“.
Das Klimaziel von maximal 1,5 Grad Erderwärmung wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht erreicht werden. In der Klimawissenschaft wird zunehmend ein „Overshoot“ diskutiert, eine vorübergehende Überschreitung des 1,5°C‑Ziels mit anschließender Reduktion der Erdtemperatur. Die Idee ist umstritten – und doch die einzige Option, wie Lukas Daubner und Julia Hönnecke im Tagesspiegel Background schreiben.
Khatia Kikalishvili über die Freiheitsbewegungen in Georgien, Moldau und der Ukraine, darüber, was die Bedrohung durch Russland bedeutet und über die Rolle der EU, nachzuhören im Podcast Borschtsch für Anfänger.
Warum sich Georgier gegen die Gewalt des eigenen Staates wehren und Neuwahlen fordern und welche Rolle nun die EU spielt, erklärt Khatia Kikalishvili im Deutschlandfunk.
Die Geschichte der Grünen ist wichtiger Teil ihrer persönlichen Geschichte. Als Frauen in der Politik noch nichts zu suchen hatten, zog Marieluise Beck 1983 mit den Grünen in den deutschen Bundestag ein. Über die Anfänge ihrer Partei, die politische Kultur einst und Me-too in den 80ern – der unterhaltsame wie informative Talk mit Anja Caspary, jetzt nachzuhören auf rbb Inforadio.
Irene Hahn-Fuhr beim Demokratieforum im Hambacher Schloss: „Autokraten im Aufwind – Demokratie in Gefahr?“ Zu den Themen: Wie steht es in Europa um die Demokratie? Sind Werte wie Freiheit, Gleichheit und die Unveräußerlichkeit der Menschenrechte noch selbstverständlich? Oder gibt es zunehmend mehr Herrscher, auch in Europa, die dabei sind, den Begriff „Demokratie“ umzuetikettieren?
Ralf Fücks spricht im langen Interview mit Jörg Thadeusz über die Wiederwahl Trumps, die Zukunft der Ukraine und die Frage, wie sich grüne Politik inmitten globaler und innenpolitischer Krisen verorten sollte, nachzuhören auf radio3.
Kerstin Müller spricht mit Table.Media über das neue LibMod-Projekt „Netzwerk Nahost“, das israelische sowie palästinensische Experten zusammenführt und das Konzept einer Zweistaatenlösung reaktiviert. „Neue Ideen für die Region sind dringend nötig!“
Kerstin Müller spricht bei NDR Info über mögliche Chancen inmitten eines sich zuspitzenden Nahostkonflikts: „Es muss um den Geiseldeal gehen und dann Schritt für Schritt um eine politische Perspektive, die nicht nur Gaza isoliert betrachtet.“
Ralf Fücks im Interview mit „Welt“ über grüne Politik in Zeiten von Migrationsdebatten, Zeitenwende und Klimawandel: „Klimapolitik wird nur erfolgreich sein, wenn sie auch ökonomisch erfolgreich ist. Und zwar nicht mit immer mehr Vorschriften, sondern im Wettbewerb einer ökologischen Marktwirtschaft.
Ökologische Transformation könnte ein Erfolgsmodell werden. Wir haben das dafür nötige Wissen, das Kapital, das Potenzial und die internationalen Verbindungen. „Mehr ökologische Marktwirtschaft wagen!“ schreibt Ralf Fücks in seinem Spiegel-Essay und fordert einen Dialog zwischen Wissenschaften, Unternehmen und Zivilbevölkerung.
Die Grünen stecken nach dem Rücktritt des Vorstands und der Spitze ihrer Jugendorganisation in der Krise. Marieluise Beck sieht im Welt TV-Interview „Licht und Schatten“ bei ihrer Partei und sagt: „Da sind Fehler gemacht worden, aber unsere demokratische Mitte muss zusammenhalten. Darum geht es.“
„27plus – Die EU- Beitrittskandidaten” der Podcast der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung beschäftigt sich in seiner 3. Folge mit der aktuellen Situation Georgiens, Khatia Kikalishvili erklärt die derzeitige schwierige innenpolitischen Lage und die besonderen Herausforderungen vor der das Land steht.
Germany has shown its support for Ukraine’s resistance against the Russian invasion. Yet questions arise whether this support is as substantial as it could be and needs to be. What are the reasons for Germany’s cautious position on the Russian war against Ukraine? Volodymyr Yermolenko in conversation with Marieluise Beck and Ralf Fücks.
Ralf Fücks spricht im Interview mit dem Weserkurier über die dramatische Lage in der Ukraine und die Notwendigkeit westlicher Unterstützung. Er warnt vor einem Abnutzungskrieg und fordert entschiedenes Handeln.
Ralf Fücks betont beim Europamagazin von WDR 5 die Notwendigkeit eines konsequenten und klaren Handelns des Westens: „Die Ukraine muss in eine Position der Stärke gebracht werden, aus der sie überhaupt verhandeln kann. Es liegt jetzt an unserer Unterstützung.“
Ralf Fücks nach der Ukraine-Reise im Deutschlandfunk: „Die Ukrainer sind erschöpft. Viele haben das Gefühl, dass die Stunde der Wahrheit jetzt kommt, die zeigt, wie der Krieg enden wird. Das hängt ja ganz stark vom Westen ab, ob er die Ukraine befähigt, militärisch die Oberhand zu gewinnen oder ob er sie zwingt, sich einem Diktatfrieden unter Putins Bedingungen zu unterwerfen.“
Marieluise Beck spricht während ihrer Reise durch die Ukraine im Live-Interview des TV-Senders „Kanal 7“ über die Stimmung in Deutschland, die Haltung der Bundesregierung zu Waffenlieferungen und populistische Stimmungsmache: „Es herrscht das Gefühl vor: Wenn wir es schaffen, das einzugrenzen in der Ukraine, dann können wir hier Ruhe haben. Aber: Macht Euch keine Illusionen, Putin wird mit der Ukraine nicht satt sein.“
„Die Lage in der Ukraine ist ernst, aber nicht resigniert. Die Menschen sind erschöpft, aber nicht verzweifelt. Sie brauchen Gewissheit, dass wir sie verlässlich weiter unterstützen.“ Ralf Fücks im Live-Interview aus Odesa bei Deutschlandfunk Kultur.
„Russland hat keinerlei Interesse an Frieden, Putin will das russische Imperium wiederherstellen und die Ukraine ist dafür ein Schlüsselland. Dazu gehören aber auch Litauen, Lettland und Estland.“ Marieluise Beck aus der Ukraine live zugeschaltet bei NDR-Info.
Bis 2045 will Deutschland klimaneutral sein, so steht es im Klimaschutzgesetz, das im Juli dieses Jahres in Kraft trat. Damit das gelingt, muss in Zukunft CO2 sowohl abgeschieden, gespeichert, genutzt sowie langfristig auch der Atmosphäre entnommen werden. Dabei müssen alle verfügbaren Verfahren und Ansätze eine Chance bekommen. Aufgabe einer klugen Politik muss es sein, Innovationen und Investitionen dafür freizusetzen. Ralf Fücks und Lukas Daubner in einem Beitrag für den Tagesspiegel Background.
Die georgische Bevölkerung wünscht sich mehrheitlich eine EU-Mitgliedschaft. Mit der Abwahl der russlandfreundlichen Regierungspartei „Georgischer Traum“ könnte im Oktober ein wichtiger Schritt in Richtung EU-Beitritt gemacht werden. „Ansonsten bleiben wir hinter einem dunklen Vorhang“, sagte die gebürtige Georgierin Khatia Kikalishvili (Libmod) auf der Tagung „Osteuropa, EU und NATO“ der Akademie für Politische Bildung in Tutzing. Mehr über die Beitrittsbereitschaft der osteuropäischen Kandidatenländer und die Erfahrungen der Westbalkanstaaten im Veranstaltungsbericht der Akademie.
Die Analogien der beiden Weltkriege können dazu beitragen, neue Perspektiven für das 21. Jahrhundert zu gewinnen: Wir sind nicht dazu verdammt, die Vergangenheit zu wiederholen. Karolina Wigura und Jaroslaw Kuisz blicken, in einem Gastkommentar für THE NEW YORK TIMES, auf die Geschichte Europas und ziehen daraus Lehren für die Zukunft,
Irene Hahn-Fuhr im Interview bei SWR Aktuell: Nur gemeinsam mit Polen lassen sich Fragen zum Klimaschutz, der Sicherheit Europas, der Energie sowie der Migration beantworten. Auf zivilgesellschaftlicher Ebene floriert die deutsch-polnische Partnerschaft längst.
Mehr denn je kommt es in der EU auf Deutschland und Polen an. Nach sechsjähriger Pause treffen sich polnische und deutsche Minister am Dienstag zu Regierungskonsultationen in Warschau. Warum ist diese Partnerschaft jetzt so wichtig und was erwartet Warschau von Berlin? Irene Hahn-Fuhr im Table Today Podcast.
Ist Flugverkehr ohne Klimabelastung überhaupt möglich? Helfen dem Klima nur Flugscham und Verzicht? Oder bleibt allein die Flucht nach vorn, um klimaverträgliches Fliegen möglichst schnell Realität werden zu lassen? „Wir brauchen einen Wettbewerb um klimaneutrale Lösungen“ – Ralf Fücks in einer ARTE-Dokumentation über die Zukunft der Luftfahrt.
Ralf Fücks empfiehlt in der Wirtschaftswoche einen Neustart der Klimapolitik – entscheidend ist, dass wir Klimaschutz, Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum unter einen Hut bekommen.
„Wir verweigern der Ukraine die Mittel, um sich wirklich effektiv verteidigen zu können. Und jetzt ist klar, dass ohne ein Mindestmaß an militärischer Sicherheit alles Reden über den Wiederaufbau einen gewissen Alibicharakter hat.“ Ralf Fücks im DLF zum Auftritt des ukrainischen Präsidenten Selenskyj im Bundestag und der in Berlin stattfindenden Ukraine Recovery Conference.
Im Vorfeld der Europawahlen verschärft sich in vielen EU-Ländern die Debatte um den Krieg in der Ukraine. Sind wir in einer Situation wie im Sommer 1914 – oder in der des Münchner Abkommens von 1938? Ein Beitrag von Jarosław Kuisz für Le Monde.
In einigen Staaten wird mit der Europawahl ein Rechtsruck erwartet. „Wir haben es nicht für möglich gehalten, dass die EU sowohl von innen heraus als auch von außen so unter Druck geraten würde“. Marieluise Beck vor der Europawahl im Interview mit Welt TV.
„Die Ukraine hat mehr als zwei Jahre verloren aufgrund der Zögerlichkeit der westlichen und eben auch der deutschen Unterstützung. Dieses ewige immer zu spät und zu wenig. Ob es um Schützenpanzer ging oder um Leopard, Kampfpanzer oder um Flugabwehrsysteme.“ Ralf Fücks bei Deutschlandfunk Kultur u.a. zum Krieg in der Ukraine, dem Weimarer Dreieck und Israel-Palästina.
Mit dem umstrittenen Agentengesetz rücken EU-Beitrittsverhandlungen mit Georgien in weite Ferne – obwohl die große Mehrheit der Bevölkerung für eine europäische Zukunft ihres Landes ist. Khatia Kikalishvili im Interview mit dem WDR über Agenda und Unterstützer des Oligarchen Ivanishvili, die Auswirkungen des Gesetzes und die Rolle der georgischen Zivilgesellschaft.
Die Regierung in Georgien folgt den Interessen des Oligarchen Bidzina Ivanishvili, der durch Geschäfte mit Russland zum Milliardär wurde. Khatia Kikalishvili in der tagesschau.
Khatia Kikalishvili im WDR zu den Hintergründen der politischen Lage in Georgien und den Protesten gegen das von der Regierung geplante „Ausländische Agenten“ Gesetz.
Die Abwehr des iranischen Luftangriffs auf Israel weckt Fragen in Osteuropa. Warum ist eine solche Intervention nicht auch in der Ukraine möglich? Die Kolumne von Karolina Wigura und Jarosław Kuisz in der taz.
Am 1. Mai 2004 nahm die EU zehn neue Mitglieder auf. Wie hat der Beitritt Polen, die Union und die deutsch-polnischen Beziehungen verändert? Irene Hahn-Fuhr, Agnieszka Łada-Konefał und Kai-Olaf Lang ziehen im Tagesspiegel Bilanz.
Der mittlere Weg des Bundeskanzlers – Putin soll den Krieg nicht gewinnen, aber eine russische Niederlage wäre zu gefährlich – ist gescheitert. Die Ukraine wird entweder mit massiver Unterstützung des Westens gewinnen oder wir werden mit ihr verlieren. Ralf Fücks in der „Internationale Politik“.
Neue Nähe, neues Reibungspotenzial: Wie hat die Osterweiterung Polen und Europa verändert? Darüber diskutierten Irene Hahn-Fuhr, Agnieszka Łada-Konefał und Kai-Olaf Lang bei einer Tagesspiegel-Podiumsdiskussion.
Die Grünen liegen in Umfragen bei zwölf Prozent, der Traum einer Öko-Volkspartei scheint ausgeträumt. Ralf Fücks warnt im Interview mit ZEIT ONLINE vor einer gefährlichen Kippsituation.
Marieluise Beck beim Podcast der Gesellschaft für Sicherheitspolitik zum Begriff der Zeitenwende und Deutschlands zögerlichem Handeln bei der militärischen Unterstützung der Ukraine.
Israel, Jemen oder Ukraine – in allen Kriegen spielt die Achse Moskau-Teheran eine entscheidende Rolle. Alle Appelle an den Iran helfen am Ende so viel wie die an Putin – nichts. Ralf Fücks im Stern-Interview.
Seit dem Beginn des russischen Krieges in der Ukraine hat die russische Propaganda im Westen und in Deutschland eine andere Dimension angenommen. Sie zielt darauf ab, die westliche Demokratie zu untergraben, Angst zu schüren und die Unterstützung für die Ukraine zu schwächen. Ein Beitrag von Khatia Kikalishvili für GEOpolitics.
In der Ukraine sei der Wunsch nach Gerechtigkeit sehr groß, sagt Marieluise Beck im Interview mit Deutschlandfunk Kultur. Am 2. April 2024 wurde bei der internationalen Ukraine-Konferenz „Wiederherstellung der Gerechtigkeit für die Ukraine“ (u.a. organisiert von der Europäischen Kommission) in Den Haag beraten, wie russische Kriegsverbrechen verfolgt, und die Opfer entschädigt werden können.
Wie sieht die politische Lage in Deutschland vor den Europawahlen aus? Wie steht Deutschland zum russischen Krieg in der Ukraine? Und wie stehen die grünen und liberalen Parteien da? Leszek Jazdzewski (Fundacja Liberte?) im Gespräch mit Ralf Fücks.
Klimapolitik ist in Deutschland unbeliebt geworden. Es gäbe einen besseren Weg. Ein Gastbeitrag von Ralf Fücks in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
Nach der Scheinwahl in Russland wird das Regime seinen imperialen Kurs nach außen und die Repressionen nach innen verstärken. Wer einen positiven Wandel in Russland will, muss die Ukraine so stark machen, dass Putin dort gestoppt wird. Ralf Fücks im Interview des DLF.
„Krim, Donbass, Ukraine: Die Eskalation, Härte und Brutalität Russlands hat jedes Mal zugenommen.“ Warum wir Putin beim Wort nehmen und auf unsere baltischen Nachbarn und Polen hören sollten. Marieluise Beck im „kontrovers“-Streitgespräch des DLF über Verhandlungsforderungen an die Ukraine und Fake-Wahlen in Russland.
Immer aggressiver attackiert Russland den Westen mit Sabotage, Desinformation und Cyberangriffen. Was haben wir diesem hybriden Krieg Putins entgegenzusetzen? Die Programmleiterin für Russland beim Zentrum Liberale Moderne, Maria Sannikova-Franck, im Deutsche Welle Talk „Auf den Punkt“.
Ralf Fücks im Podcast „based.” über marktwirtschaftlichen Klimaschutz, europäischen Emissionshandel und die Rolle Deutschlands in der Klimapolitik.
„Wir müssen die Zuversicht zurückgewinnen, dass wir eine bessere Zukunft gestalten können“ – Ralf Fücks im Interview des dbb über moderne Staatlichkeit, gesellschaftliche Herausforderungen und die Bedeutung der EU.
„Ein Schrumpfen der Wirtschaft würde eine Verarmung der gesamten Gesellschaft bedeuten und gleichzeitig den ökologischen Umbau drastisch verlangsamen“ – Ralf Fücks im DLF-Podcast „Crashkurs – Wirtschaft trifft Geschichte“ mit Nico Paech und Jan-Otmar Hesse über ökonomisches Schrumpfen vs. Grünes Wachstum.
Gemessen an der Mentalität der Merkel-Jahre ist die Sicherheitspolitik unter Scholz bemerkenswert. Dennoch besteht kein Anlass zu Selbstzufriedenheit – denn Referenzgröße für die Politik sollte nicht frühere Schlafwandelei, sondern die Realität des Krieges vor unserer Haustüre sein. Ralf Fücks im Beitrag für die WirtschaftsWoche.
Die Ukraine droht zu kollabieren, wenn der Westen bei seiner zögerlichen Unterstützung bleibt. Dabei ist das auch unser Krieg, ob wir es wollen oder nicht. Was folgt daraus? Ralf Fücks und Marieluise Beck im Gastbeitrag für den SPIEGEL.
Nachdem er den Giftanschlag des FSB überlebte, wurde er im Straflager systematisch zu Tode gebracht. Sein „Verbrechen“ war, dass er Putin und sein „Regime der Diebe und Räuber“ herausforderte.
Marieluise Beck, bei WELT TV über die SPD-Spitzenkandidatin zur Europawahl, Katarina Barley, die eine kontroverse Debatte mit ihrer Äußerung zu eigenen Atomwaffen für Europa auslöst.
Jaroslaw Kuisz in einem Gastbeitrag für „Le Monde“ – Im Gegensatz zum Kommunismus 1989 sind antiliberale Ideen in der Welt nicht auf dem Rückzug, betont der Politikwissenschaftler Jaroslaw Kuisz. Dies erschwert den vom neuen Premierminister Donald Tusk eingeleiteten Übergang, der sich mit dem von der PiS hinterlassenen „juristischen Minenfeld“ konfrontiert sieht.
Russlands Überfall auf seinen Nachbarn hat die Staaten Ostmitteleuropas nicht überrascht. Die LibMod-Programmdirektoren Karolina Wigura und Jarosław Kuisz im Gespräch mit der Zeit über Unabhängigkeit als Traum und Trauma
Zur Frage der Beitrittsperspektive der Ukraine zur EU. Für Ralf Fücks ist ein Beitritt schon 2030 vorstellbar. Außerdem geht es um die Energie-Kooperation mit der Ukraine und die historische Verantwortung Deutschlands gegenüber der Ukraine.
Die Themen aus dem Podcast stellt das LibMod auch beim 2. Café Kyiv zur Diskussion: am 19. Februar 2024 im Colosseum im Prenzlauer Berg. Hören Sie rein – überall wo es Podcasts gibt. Und melden Sie sich zum Café Kyiv an!
Marieluise Beck berichtet von ihrer Reise in die Ukraine, von der sie kürzlich zurückgekehrt ist. Sie macht im Table Today-Gespräch klar, dass Deutschland und die anderen Alliierten mitverantwortlich sind für den kaum messbaren Erfolg der ukrainischen Offensive im vergangenen Jahr. Wladimir Putin, davon ist Marieluise Beck überzeugt, will nicht nur die Ukraine annektieren. Er will weite Teile Osteuropas unter seine Kontrolle bringen.
Marieluise Beck im Interview des DLF über das Hilfspaket der EU, die wichtige Rolle Polens und der baltischen Länder bei der Unterstützung der Ukraine – und Zweifel an einer Neuauflage von Minsk II.
Die Ukraine hat einen klaren Plan für den Aufbau eines klimafreundlichen und resilienten Energiesystems, während Russland seine Angriffe auf die Energieinfrastruktur des Landes wieder verstärkt. Für eine ökologische Modernisierung braucht die Ukraine westliche Sicherheitsgarantien – und eine NATO-Beitrittsperspektive. Lukas Daubner und Daria Malling im TAGESSPIEGEL BACKGROUND.
In der Öffentlichkeit wird Israel zunehmend als Aggressor dargestellt. Aber der Hamas-Terror hat das Elend im Gazastreifen selbst produziert. Gastbeitrag von Ralf Fücks in der FAZ
„Mit rechtsstaatlichen Mitteln die Rechtsstaatlichkeit im Land wiederherstellen“ – Die PiS ist in Polen abgewählt, nun steht Donald Tusk vor einer historischen Aufgabe. Irene Hahn-Fuhr bei ARTE Info Plus „Europa im Fokus“ über den Machtwechsel in Polen.
„Es ist eine große Herausforderung, eine illiberale Reform zurückzudrehen, ohne dabei selbst Rechtsbruch zu begehen.“ Irene Hahn-Fuhr im ZDF-Morgenmagazin über die schwierige Aufgabe für eine neue Regierung unter Donald Tusk – und die Auswirkungen eines Regierungswechsels auf die deutsch-polnischen Beziehungen.
Der Krieg gegen die Ukraine ist kein isoliertes Ereignis. Jedes Signal der Schwäche des Westens ermutigt unsere Gegner, die liberale Ordnung herauszufordern. Wir müssen die Ukraine jetzt entschiedener unterstützen, denn die Zeit beginnt, für Russland zu arbeiten. Ralf Fücks im SPIEGEL Podcast „Acht Milliarden“.
Im Atlantic Talk Podcast spricht Moderator Oliver Weilandt mit Khatia Kikalishvili, Programmdirektorin für Östliche Partnerschaft im LibMod über die Bestrebungen der vier post-sowjetischen Staaten, Teil der Europäischen Familie zu werden: neben der Ukraine die drei kleineren Staaten Georgien, Moldau und Armenien.
Die ukrainische Offensive ist verpufft, im Westen sind Anzeichen von Kriegsmüdigkeit zu erkennen. Das ist ein schwerer Fehler, sagt Ralf Fücks. Denn Wladimir Putin hat keineswegs von seinen weitreichenden Plänen abgelassen.
Die Offensive der Ukraine steckt fest in einem Stellungskrieg. Der Westen kann jetzt nicht nachlassen: Kiew braucht mehr Waffen sowie eine klare Beitrittsperspektive für die EU und die Nato. Denn Putin muss den Krieg verlieren. Gastbeitrag für den Spiegel von Ralf Fücks.
Migration, Friedenspolitik oder ökologische Transformation: Die Grünen müssen ihre Ideale an radikal veränderten Realitäten messen und ihre Politik anpassen – ohne dabei ihre Kernanliegen aufzugeben. Ralf Fücks im WDR Podcast Politikum.
Taurus-Marschflugkörper könnten für Russland wichtige Versorgungswege zerstören und damit den Kriegsverlauf entscheidend beeinflussen – Marieluise Beck im SWR-Tagesgespräch über die erneute Zögerlichkeit der Bundesregierung, nicht eingelöste Versprechen des Westens und Putins Rekrutierungsmethoden.
Ralf Fücks im Interview mit Deutschlandfunk Kultur über die Dimension des Terrorangriffs der Hamas, die Frage nach der Verhältnismäßigkeit der Reaktion Israels – und verrutschte Maßstäbe in der deutschen Kulturszene.
Viele westliche Beobachter scheinen davon auszugehen, dass der Sieg der polnischen Opposition bei den Parlamentswahlen eine Rückkehr zur vorpopulistischen Ära bedeutet, bevor die PiS an die Macht kam. In ihren Augen wird Donald Tusk schnell acht Jahre rechter Politik rückgängig machen, Warschau wieder an seine westlichen Partner annähern und Polen zurück in den glücklichen Schoß der europäischen Familie bringen. 5 Gründe, warum diese Erwartungen übertrieben sind.
Zu Gast bei maischberger: Marieluise Beck im Gespräch mit Gregor Gysi über die Angriffe der Hamas auf Israel und der möglichen Unterstützung Deutschlands für Israel.
TAGESSPIEGEL BACKGROUND analysiert das von LibMod und dem Branchenverband „Zukunft Gas“ veröffentlichte Policy Paper zu den Potenzialen einer deutsch-ukrainischen Biomethan-Kooperation.
Warum ist Polen vom verlässlichen Verbündeten der Ukraine zu einem erbitterten Rivalen geworden? Karolina Wigura und Jaroslaw Kuisz in einem Gastbeitrag für The Guardian über Kriegsmüdigkeit – und einen Wahlkampf, in dem nationalistische Populisten grenzüberschreitende Feindschaft schüren.
Putin setzt auf eine schwindende Unterstützung des Westens. Die Annexion der Krim 2014 hat jedoch gezeigt: Territoriale Zugeständnisse schaffen keinen Frieden – Russland hat die Zeit genutzt, um sich auf den Krieg vorzubereiten. Iryna Solonenko in der Phönix Runde am 20. September zum Thema: „Selenskyj und Lawrow vor der UN – Wie stark ist der Rückhalt für die Ukraine?“.
Hat der Westen die nötige Weitsicht, die Ukraine so zu unterstützen, dass sie den Krieg gewinnen kann? Oder fangen wir an, völkerrechtlich anerkannte Grenzen zu verhandeln? Dann ist die Büchse der Pandora geöffnet.
Ralf Fücks und Claudia Major im Podcast von Tim Guldimann
„Im linken Lager ist die Klimakrise Haupttreiber der Kapitalismuskritik“ – Ralf Fücks im Bericht der FAZ über die Eröffnungskonferenz des Ludwig-Erhard-Forums in Berlin: „Quellen des deutschen Antikapitalismus – Neue Wege zu einem Versöhnungswunder mit der Marktwirtschaft“.
Die oft geforderten territorialen Zugeständnisse bringen weder der Ukraine noch dem Westen Frieden und Sicherheit – denn sie ignorieren fünf grundlegende Fakten. Ralf Fücks und Marieluise Beck im Gastbeitrag für den Tagesspiegel.
Was bei Russlands Krieg gegen die Ukraine auf dem Spiel steht und was zu tun ist. Zehn Thesen von Ralf Fücks und Marieluise Beck im Gastbeitrag für den SPIEGEL.
Marieluise Beck und Ralf Fücks im Interview mit Welt TV über das Leben im Krieg, notwendige Voraussetzungen für Verhandlungen und die ukrainische Perspektive auf deutsche Debatten und unklare Ziele.
Marieluise Beck berichtet in den DW Nachrichten, von ihrer jüngsten Reise in frontnahe Städte in der Ukraine, die 6 Monate unter brutaler russischer Besatzung litten.
Mit seinem Angriffskrieg attackiert Putin nicht nur die Ukraine sondern auch den Westen, doch die Reaktion fällt schwach aus. Warum sich das dringend ändern sollte, erklärt Ralf Fücks im t‑online Interview.
Den Menschen im ehemals besetzten Charkiw bleiben nach einem russischen Luftangriff nur 40 Sekunden, um sich in Sicherheit zu bringen. Marieluise Beck war dort und hat mit WELT-TV über ihre Eindrücke gesprochen und darüber, welche Unterstützung die Ukraine benötigt, um gegen die Luftüberlegenheit der russischen Armee bestehen zu können.
Die Menschen in der Ukraine dürfen nicht um den Preis eines vermeintlichen „Friedens“ der russischen Willkürherrschaft ausgeliefert werden. Ralf Fücks im Interview aus Kyjiw mit dem rbb über die Gräueltaten der russischen Besatzer in der im September befreiten Stadt Isjum – und den Durchhaltewillen der Ukraine.
„Wenn dieser Krieg etwas Positives für die Ukraine hat, dann dass er die Herausbildung einer modernen Nation gefördert hat“ – DLF-Interview mit Ralf Fücks in Charkiv.
Leben unter russischer Besatzung bedeutet Terror für die Bevölkerung. Die Ukraine ist aber auch wirtschaftlich auf die Rückeroberung der für den Export wichtigen Hafenstädte im Süden des Landes angewiesen. Aus Charkiw schildert Marieluise Beck im Interview mit dem NDR den ukrainischen Blick auf die Gegenoffensive – und die Reaktionen auf den mutmaßlichen Tod Prigoschins.
Die Menschen in der Ukraine stellen sich darauf ein, dass der Krieg noch lange dauern wird – und ihnen einen hohen Preis abverlangt. Warum wir der Ukraine keinen Frieden aufzwingen dürfen, begründet Ralf Fücks im Interview aus Kyjiw mit dem MDR.
Ralf Fücks im Studio 9 des Deutschlandfunk Kultur über russische Angriffe auf Getreidesilos in ukrainischen Häfen und das Ende des Getreideabkommens. Außerdem: Was Umfragetief der Grünen und was bringen Bürgerräte?
Mit seinem Angriffskrieg attackiert Putin nicht nur die Ukraine sondern auch den Westen, doch die Reaktion fällt schwach aus. Warum sich das dringend ändern sollte erklärt Ralf Fücks im t‑online Interview.
Es gibt Schnittmengen zwischen „Green Growth“ und „Suffizienz“. Dennoch muss die Politik sich für eine Grundrichtung entscheiden. Ralf Fücks und Reinhard Loske im Gespräch mit der FAZ über divergierende Denkschulen in der Umweltdebatte.
Klimaneutrale Industriegesellschaft, Geschlechterrevolution und Einwanderungsgesellschaft: Um das zu gestalten, kann sich die CDU nicht die Grünen als Gegner wählen, sondern muss sich von der AfD abgrenzen, sagt Ralf Fücks im DLF
„Der Ausgang des Krieges entscheidet über Putins Schicksal“ – Maria Sannikova-Franck und Ralf Fücks analysieren in ihrem Gastbeitrag für den SPIEGEL, warum eine militärische Niederlage in der Ukraine der wichtigste Faktor für politische Veränderungen in Russland ist und wie sich der Westen auf Szenarien des Wandels vorbereiten sollte.
„Angesichts des Auftriebs der AfD ist es ein Spiel mit dem Feuer, die Polarisierung innerhalb der demokratischen Mitte zu forcieren“ – Ralf Fücks in der Berliner Zeitung zu den Ankündigungen von Friedrich Merz, künftig einen schärferen Kurs gegen die Grünen einzuschlagen.
„Ukraine in der Offensive – Woran entscheidet sich der Krieg?“ Marieluise Beck diskutierte bei der Phönix Runde mit Janis Kluge, Stiftung Wissenschaft und Politik, Helmut Ganser, Brigadegeneral a.D. und dem Journalisten Sebastian Puschner über ein Ende des Krieges, das Kalkül Russlands und warum der Westen einen NATO-Beitritt der Ukraine befürworten sollte.
Für die alten Menschen in Cherson ist es nicht die erste Katastrophe in ihrem Leben. Der Hunger unter Stalin, die Zwangsarbeit unter den Nazis, die Rückkehr der Sowjets. Nun der Krieg, den sie nie wollten und die Vernichtung durch Fluten. Marieluise Beck hat die Stadt besucht und der BILD darüber berichtet.
„Der russische Beschuss geht auch während der Evakuierungen weiter“ – Marieluise Beck hat mit ukrainischen Helfern die durch die Sprengung des Kachowka-Staudamms überfluteten Gebiete in Cherson besucht. Mit dem Deutschlandfunk hat sie über ihre Eindrücke gesprochen.
Einschätzungen der EU-Beitrittsperspektiven für die Ukraine in Zeiten des russischen Angriffskrieges. In der Phoenix-Runde diskutierte Marieluise Beck mit Rolf-Dieter Krause, Ljudmyla Melnyk und Prof. Gerhard Mangott.
Eine passionierte Debatte der beiden großen Denkschulen der Klimapolitik: Ralf Fücks und Ulrike Herrmann am 08.Mai beim Streitgespräch des Körber Forums „Das Ende des Kapitalismus“. Es ging zur Sache: Rückbau der Industriegesellschaft vs. Sprung in die ökologische Moderne, Vertrauen in den Erfindungsreichtum der Marktwirtschaft vs staatliche Rationierung, freiheitliche Klimapolitik vs Notstandsregime.
Klimapolitik kann sich nicht nur an den Hochrechnungen der Klimaforschung orientieren. Sie muss wirtschaftliche Faktoren ebenso einbeziehen wie die Lebensrealität der Menschen. Ralf Fücks im Tagesspiegel-Interview über Lehren aus dem gescheiterten Volksentscheid in Berlin und den Aufbruch in eine ökologische Moderne.
Xi Jinping in Moskau: Eine Kampfansage an den Westen und die normative internationale Ordnung. In der Ukraine wird sich zeigen, ob die westlichen Demokratien vor der Herausforderung durch autoritäre Mächte zurückweichen oder ihr mit Stärke begegnen. Wenn der Westen versagt, wird der Preis hoch sein, nicht nur für die Ukraine, sagt Ralf Fücks im t‑online-Interview.
Ralf Fücks im Studio 9 des DLF Kultur über das Wahlrecht als Herzstück einer funktionierenden Demokratie. Mit Jana Münkel sprach er zudem über die Proteste gegen die Rentenreform Macrons, den Zusammenhang von Wohlstand und die stiefmütterliche Behandlung der Bildungspolitik in Deutschland.
Die russische Invasion auf die Ukraine bricht das Völkerrecht. Doch einige Deutsche fordern ein Ende der Waffenlieferungen, um Frieden zu schaffen. Das wäre kein Frieden, sagt Ralf Fücks: »Russland braucht den Schock der Niederlage, um sich von diesem imperialen Wahn zu verabschieden.
Ein Jahr ist der Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine her. Wie lange kann das Land den Angriffen Russlands noch widerstehen? Das fragt Sabina Matthay Ralf Fücks vom Zentrum Liberale Moderne.
Marieluise Beck in der Diskussion mit Oksana Potelchak, Martin Schirdewan, Janis Kluge. Ein Thema der spannenden Diskussion war die Frage, ob Verhandlungen zum jetzigen Zeitpunkt den Konflikt tatsächlich beenden können.
Ist das unser Krieg, oder müssen wir uns heraushalten? Beim Live-Talk von BILD „Die richtigen Fragen“ diskutierten Julian Nida-Rümelin, Bischof Christian Stäblein, Ralf Fücks und Markus Meckel, ehemaliger SPD-Bundestagsabgeordneter.
Wieder würden heute deutsche Panzer gegen Russland rollen – „mithilfe Hitlers Nachfolger“, so Putin. Eine Diskussion im Deutschlandfunk über Vergangenheitsaufarbeitung mit Marieluise Beck, Sabine Adler, und Andreas Umland.
Einschätzungen der EU-Beitrittsperspektiven für die Ukraine in Zeiten des russischen Angriffskrieges. In der Phoenix-Runde diskutierte Marieluise Beck mit Rolf-Dieter Krause, Ljudmyla Melnyk und Prof. Gerhard Mangott.
Warum wir die Klimatransformation als Aufbruch in die ökologische Moderne begreifen sollten: Ralf Fücks im Interview der FAS über grünes Wachstum, Ökokapitalismus und die Sackgasse der Militanz.
In der Ukraine sind vier Vize-Minister und fünf Gouverneure nach Korruptionsvorwürfen zurückgetreten. Zeigt dies das Ausmaß der Korruption in der Ukraine – oder den Erfolg der Antikorruptionsmaßnahmen? Iryna Solonenko vom Zentrum Liberale Moderne dazu im rbb24.
Ralf Fücks diskutierte mit Julia Löhr, Lothar Probst & David Dresen am 12.1.2022 in der Phöenix-Runde über den klimaprotest in Lützerath, radikalen Protest und radikalen Realismus.
Russlands Vernichtungsfeldzug gegen die Ukraine zwingt uns zu entschiedenem Handeln – doch die deutsche „Zeitenwende“ ist auf halbem Weg steckengeblieben. Die deutsche Russland- und Ukraine-Politik muss ihre strategische Zweideutigkeit aufgeben. Ein Gastbeitrag von Ralf Fücks für den SPIEGEL.
Am 24. November veröffentlichte die WELT einen Artikel mit dem Titel „Wenn der Aktivismus zur Bekämpfung politischer Gegner staatlich subventioniert wird.“ Der Text rührt alles Mögliche und Unmögliche in einen Topf, um den behaupteten Angriff auf die Meinungsfreiheit durch „grüne Seilschaften“ zu belegen. Eine Replik von Ralf Fücks
Warum Liberalismus und liberale Demokratien in die Defensive geraten sind und wie sie sich für die Bewältigung aktueller und zukünftiger Herausforderungen erneuern können und müssen: Ralf Fücks im Interview – und am 24.11. auf unserer öffentlichen Konferenz “Rethinking Liberalism“.
Welche Signale es aus der Politik für eine Richtungsänderung braucht es und wie kann die Wirtschaft aktiv den Wandel in eine nachhaltige Zukunft mitgestalten? Darüber diskutieren Dr. Sabrina Schulz und Ralf Fücks in dem Podcast der Alfred Herrhausen Siftung #WeiterGedacht-Podcasts
Auf welche Ziele sich der Westen verständigen sollte, wie Russland für den genozidalen Krieg in der Ukraine zur Verantwortung gezogen werden kann und warum eine Niederlage Putins auch im Interesse Deutschlands ist, darüber sprach Ralf Fücks im Interview mit t‑online.
Welche Rolle spielt apokalyptisches Denken für die letzte Generation? Ralf Fücks sprach aus eigener Protesterfahrung im Podcast „das Politikteil“ der Zeit über den Unterschied zwischen Protest und Widerstand.
Warum sich die Linke nicht mit der Ukraine solidarisiert und dabei den argumentativen Schulterschluss mit Rechten in Kauf nimmt: Ralf Fücks im RedaktionsNetzwerk Deutschland über die „Querfront der Extremisten“.
Marieluise Beck im Interview des NDR über Perspektiven und Kosten des Wiederaufbaus und welche Unterstützung die Menschen in der Ukraine angesichts des Winters jetzt benötigen.
Marieluise Beck diskutierte bei der Bild über Idealismus in der Gründungsgeneration der Grünen und Regierungsverantwortung angesichts Russlands Krieg und der Energiekrise.
Warum sehen Ost- und Westdeutsche Russland und den Krieg in der Ukraine so anders? „Ihr da oben – wir da unten“: Ralf Fücks bei „Hart aber fair“ über Politik in Ostdeutschland und die Verantwortung, den Ressentiments in der Gesellschaft etwas entgegenzuhalten.
Die Verleihung des Friedensnobelpreises an Ales Bialiatski, das Centre for Civil Liberties und Memorial ist ein Signal an Putin – aber auch moralische Unterstützung der Zivilgesellschaften in Belarus, Russland und der Ukraine, die unter Putins totalitärem System leiden. Dazu sprach Ralf Fücks im ZDF heute Journal und Marieluise Beck im Deutschlandfunk Kultur Fazit.
Die Verleihung des Friedensnobelpreises an die Preisträger aus drei postsowjetischen Ländern ist ein wichtiges politisches Signal – und eine moralische Stärkung der Zivilgesellschaft. Ralf Fücks im Interview mit dem DLF.
Putin unterzeichnet Dokumente zur Annexion ukrainischer Gebiete und bietet zugleich Verhandlungen an. Wir sollten inzwischen verstanden haben, dass dies ein zynischer Schachzug und kein ernsthaftes Angebot ist, sagt Marieluise Beck im Interview mit WELT-TV.
Putin unterzeichnet Dokumente zur Annexion ukrainischer Gebiete und bietet zugleich Verhandlungen an. Wir sollten inzwischen verstanden haben, dass dies ein zynischer Schachzug und kein ernsthaftes Angebot ist, sagt Marieluise Beck im Interview mit WELT-TV.
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