Unsere Pro­jekte

Stand Oktober 2020

Website www.libmod.de

Wir haben unsere Website www.libmod.de neu gestal­tet und stärker auf unsere Schwer­punkt­the­men und ‑pro­jekte aus­ge­rich­tet. Nach wie vor gibt es aber fort­lau­fende aktu­elle Dis­kus­si­ons­bei­träge und Kom­men­tare, mit denen wir uns an der öffent­li­chen Debatte betei­li­gen. Darüber hinaus sind wir in den sozia­len Medien (Face­bookTwitterYoutube) aktiv. Infor­ma­tio­nen zu unseren wei­te­ren the­men­be­zo­ge­nen Web­sites sind der fol­gen­den Pro­jekt­über­sicht zugeordnet.

Gesell­schafts­po­li­tik

Sicher­heit im Wandel

Unser Projekt zum Thema Bil­dungs­grund­ein­kom­men schließt an die Exper­ten­kom­mis­sion „Sicher­heit im Wandel“ (2018/​19) an und greift eine prä­gnante For­de­rung des Exper­ten­be­richts auf. Gemein­sam mit dem For­schungs- und Bera­tungs­in­sti­tut Prognos soll die kon­krete Aus­ge­stal­tung und eine volks­wirt­schaft­li­che Kosten-Nutzen-Rech­nung eines Bil­dungs­grund­ein­kom­mens in einer Pilot­stu­die erar­bei­tet und im Rahmen einer Fach­kon­fe­renz dis­ku­tiert werden. Das Projekt wird auch im Jahr 2021 fort­ge­setzt. Wir wollen damit zur Dis­kus­sion über eine Auf­wer­tung der beruf­li­chen Wei­ter­bil­dung („lebens­lan­ges Lernen“) und ihre insti­tu­tio­nelle /​ finan­zi­elle Absi­che­rung beitragen.

Demo­kra­tie ver­tei­di­gen, Libe­ra­lis­mus neu denken

Geg­ner­ana­lyse: Das alte Denken der neuen Rechten

Ziel des Pro­jekts ist es, die langen Linien anti­li­be­ra­len Denkens für die heutige Debatte auf­zu­ar­bei­ten. Auf www.gegneranalyse.de wird die Aus­ein­an­der­set­zung mit den Vor­den­kern der Neuen Rechten gebün­delt. Dort gibt es neben Essays ein Glossar zu anti­li­be­ra­len Grund­mus­tern und aktu­elle Debat­ten­bei­träge. Eine Neu­auf­nahme und Ver­tie­fung des Pro­jekts im Jahr 2021 wird bei dem Bun­des­mi­nis­te­rium für Familie, Senio­ren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) bean­tragt. Dabei soll es um eine genauere Analyse und Aus­ein­an­der­set­zung mit den rechts­po­pu­lis­ti­schen und Quer­front-Medien gehen, die eine enorme Reich­weite auf YouTube, Face­book und anderen sozia­len Medien haben, aber kaum öffent­lich wahr­ge­nom­men werden.

O[s]tklick

Das Projekt zur Demo­kra­tie­för­de­rung für Russ­land­deut­sche und Spät­aus­sied­ler wird über zwei­ein­halb Jahre vom Bun­des­amt für Migra­tion und Flücht­linge und der Robert Bosch Stif­tung geför­dert. Hierbei geht es darum, bil­dungs­po­li­ti­sches Mate­rial für die Demo­kra­tie­för­de­rung zur Ver­brei­tung in sozia­len Netz­wer­ken zu erstel­len. Damit soll auf anti­li­be­rale Pro­pa­ganda reagiert werden, die in der Com­mu­nity vor­wie­gend durch rus­si­sche Medien und rechts­po­pu­lis­ti­sche Akteure ver­brei­tet wird.

Salon Libe­rale Moderne

Der Salon bietet Raum für ein gemein­sa­mes Nach­den­ken zu zeit­dia­gnos­ti­schen Fragen aus einer libe­ra­len Per­spek­tive. Er hat sich inzwi­schen als ein poli­tisch-intel­lek­tu­el­les Forum eta­bliert, das kluge Köpfe aus ganz unter­schied­li­chen Milieus anzieht. Darüber hinaus ist der Salon ein Medium, um einen LibMod-Freun­des­kreis auf­zu­bauen. Corona-bedingt können die Salons gegen­wär­tig nur online (oder als Hybrid-Format) statt­fin­den. Das Projekt wird im Jahr 2021 fortgesetzt.

Inter­na­tio­na­les Netz­werk „Libe­ra­lis­mus neu denken“

LibMod ist inzwi­schen Teil eines inter­na­tio­na­len Dis­kus­si­ons­zu­sam­men­hangs mit liberal-demo­kra­ti­schen Think Tanks und Intel­lek­tu­el­len, dar­un­ter das „Forum 2000“ in Prag, das pol­ni­sche „Kultura Libe­ralna“ und das IDC Herz­lyia in Israel. Wir betei­li­gen uns an Kon­fe­ren­zen und Semi­na­ren und haben im Oktober unseren ersten inter­na­tio­na­len Ver­net­zungs­work­shop „Rethin­king Libe­ra­lism“ als Off­line/On­line-Ver­an­stal­tung in Berlin durch­ge­führt. An dem ganz­tä­gi­gen Seminar betei­lig­ten sich Wissenschaftler/​innen und poli­ti­sche Intel­lek­tu­elle aus 10 Ländern. Es wurde von der ZEIT-Stif­tung geför­dert. Diese Akti­vi­tä­ten wollen wir in 2021 weiter ausbauen.

Öko­lo­gi­sche Moderne

Zukunft des Fliegens

Wir ver­an­stal­ten in Koope­ra­tion mit der deut­schen Luft­fahrt­in­dus­trie eine hoch­ka­rä­tige Gesprächs­reihe mit Ver­tre­tern der Luft­fahrt und Abge­ord­ne­ten, Regie­rungs­mit­glie­dern und Wissenschaftler/​innen. Ziel ist es, Eck­punkte für einen „Luft­fahrt­kon­sens“ her­aus­zu­ar­bei­ten. Das Projekt läuft noch bis Dezem­ber 2020.

Kli­ma­wan­del und öko­no­mi­sche Moder­ni­sie­rung Russlands

Das Projekt zielt darauf ab, die Aus­wir­kun­gen des Kli­ma­wan­dels und der euro­päi­schen Kli­ma­po­li­tik auf Russ­land als „fos­si­les Impe­rium“ her­aus­zu­ar­bei­ten sowie Sze­na­rien zu ent­wi­ckeln, wie eine nach­hal­tige öko­no­mi­sche Moder­ni­sie­rung Russ­lands aus­se­hen könnte. Die Sze­na­rien und weitere Ergeb­nisse des Pro­jekts werden in Form von Berich­ten, Arti­keln etc. zur Dis­kus­sion gestellt. Das Projekt ist über­jäh­rig und wird durch das AA unterstützt.

Kon­fe­renz „Soziale Markt­wirt­schaft öko­lo­gisch erneuern“

Mit der Konrad-Ade­nauer-Stif­tung wird eine Kon­fe­renz am 3. Novem­ber 2020 durch­ge­führt, die die Thesen des im Jahr 2019 ver­öf­fent­li­chen Sam­mel­ban­des „Soziale Markt­wirt­schaft öko­lo­gisch erneu­ern“ weiter vertieft.

Ost­eu­ropa

Ukraine

Ukraine ver­ste­hen

Das Projekt infor­miert über innen- und außen­po­li­ti­sche Themen rund um die Ukraine und wird von Enga­ge­ment Global im Auftrag des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für wirt­schaft­li­che Zusam­men­ar­beit und Ent­wick­lung unter­stützt. Die Website www.ukraineverstehen.de berich­tet über den Stand der Refor­men, die Men­schen­rechts­lage in den Kriegs­ge­bie­ten in der Ost­ukraine und auf der von Russ­land annek­tie­ren Halb­in­sel Krim.

Par­la­ments­be­ra­tung für die Wechowna Rada

Das Projekt dient der Stär­kung des Par­la­men­ta­ris­mus in der Ukraine. Mit der Wahl am 21. Juli 2019 ist ein großer Teil von Polit­no­vi­zen als Man­dats­trä­ger ein­ge­zo­gen. Themen des Pro­jekts sind die EU-Asso­­zi­ie­­rung, inter­na­tio­nale Bezie­hun­gen, Innen­po­li­tik und Fragen des Selbst­ver­ständ­nis­ses und der Rolle des Par­la­ments im prä­si­dia­len System der Ukraine. Durch das Projekt wird eine Ver­net­zung mit rele­van­ten Akteu­ren in Deutsch­land und auf EU-Ebene her­ge­stellt und außer­dem die Bildung eines frak­ti­ons­über­grei­fen­den, pro­eu­ro­päi­schen und reform­ori­en­tier­ten Caucus im ukrai­ni­schen Par­la­ment erleich­tert, der zur Demo­kra­ti­sie­rung des Landes und Annä­he­rung an die EU bei­trägt. Das Projekt wird vom Aus­wär­ti­gen Amt unter­stützt und auch im Jahr 2021 fortgesetzt.

Erin­ne­rungs­kul­tur

Unser Projekt zur Erin­ne­rungs­ar­beit ver­folgt das Ziel, das weit­ge­hend unbe­kannte Schick­sal der jüdi­schen Bevöl­ke­rung in der Ukraine während des Zweiten Welt­kriegs offen­zu­le­gen. 2021 soll die Ein­rich­tung einer Gedenk­stätte am Ort des Mas­sa­kers in Odesa von 1941 vor­an­ge­trie­ben werden. Das Projekt wird von der Deut­schen Gesell­schaft für Inter­na­tio­nale Zusam­men­ar­beit (GIZ) geför­dert. Ein LibMod-Sam­mel­band zu Gewalt und Völ­ker­mord in der Ukraine soll noch im Novem­ber erscheinen.

Russ­land

Deutsch-Rus­­si­­sche Gesprä­che in Koope­ra­tion mit dem Sach­a­row-Zentrum (Moskau)

Das Ziel des lau­fen­den Pro­jekts ist es, die Presse- und Mei­nungs­frei­heit im Inter­net in Russ­land zu stärken. In einer Serie öffent­li­cher Ver­an­stal­tun­gen in Russ­land und Deutsch­land ver­tie­fen Teil­neh­merInnen aus beiden Ländern ihre Kennt­nisse der Situa­tion im jeweils anderen Land, schär­fen Ver­ständ­nis für gemein­same Her­aus­for­de­run­gen und haben die Mög­lich­keit, Koope­ra­ti­ons­mög­lich­kei­ten auszu­lo­ten. Das Projekt wird vom Aus­wär­ti­gen Amt gefördert.

Die Fort­set­zung des Pro­jekts im kom­men­den Jahr ist Andrej Sach­a­row gewid­met, dessen Geburts­tag sich 2021 zum 100. Mal jährt. Weitere Themen sind die Wech­sel­be­zie­hung von Frieden, Fort­schritt und Men­schen­rech­ten. Die Pro­jekt­pla­nung sieht eine Reihe von öffent­li­chen Dis­kus­sio­nen in Russ­land und Deutsch­land in Kom­bi­na­tion mit einer Aus­stel­lung über Andrej Sach­a­row vor.

Russ­land verstehen

„Russ­land ver­ste­hen“ (www.russlandverstehen.libmod.de) ist eine online-Plat­t­­form, auf der wir unsere Akti­vi­tä­ten zu Russ­land bündeln und auch durch the­ma­ti­sche Essays zur Debatte über die Bezie­hun­gen von Deutsch­land und Europa zu Russ­land beitragen.

Jähr­li­che Russlandkonferenz

Einmal im Jahr ver­an­stal­tet das Zentrum Libe­rale Moderne seine inter­na­tio­nale Kon­fe­renz zu den deut­sch/­eu­ro­pä­isch-rus­si­schen Bezie­hun­gen. Im Sep­tem­ber 2020 fand eine Hybrid-Kon­fe­renz unter dem Titel “Russia and the West: Rappro­che­ment or a New Sys­temic Con­flict?” mit inter­na­tio­na­ler Betei­li­gung (von Russ­land bis USA) statt.

Juri-Schmidt-Kon­fe­renz

Seit 2018 orga­ni­sie­ren das Zentrum Libe­rale Moderne und das Men­schen­rechts­pro­jekt von „Open Russia“ eine nach dem bekann­ten rus­si­schen Rechts­an­walt Juri Schmidt benannte Kon­fe­renz. Auf dem jähr­lich statt­fin­den­den Treffen dis­ku­tie­ren Teilnehmer/​innen aus Russ­land und Deutsch­land über neue Stra­te­gien für die Men­schen­rechts­be­we­gung. In diesem Jahr ist die Kon­fe­renz der Corona-Krise zum Opfer gefal­len; wir streben an, sie im kom­men­den Jahr wieder aufzulegen.

Öst­li­che Partnerschaft

Öst­li­che Part­ner­schaft 2.0

Das im Oktober 2019 gestar­tete Projekt bringt inno­va­tive Ideen und poli­ti­sche Hand­lungs­emp­feh­lun­gen aus den Ländern der Öst­li­chen Part­ner­schaft ins poli­ti­sche Berlin. Den Exper­ten und NGOs aus der Ukraine, Moldau und Geor­gien wird dadurch eine Platt­form zur Ver­fü­gung gestellt, um Hand­lungs­emp­feh­lun­gen an Deutsch­land und die EU gemein­sam zu erar­bei­ten. Das Projekt wird von der Open Society Foun­da­ti­ons unter­stützt. Für das kom­mende Jahr haben wir einen Nach­fol­ge­an­trag beim Aus­wär­ti­gen Amt eingereicht.

Spenden

Wir finan­zie­ren uns über private Zuwen­dun­gen und Pro­jekt­mit­tel und freuen uns über jede Spende:

Kontakt

Zentrum Libe­rale Moderne
Rein­hardtstr. 15
10117 Berlin
info@libmod.de
Tel.: +49 30 25095870