Unser Projekt „Erin­ne­rungkul­tur“ doku­men­tiert das ver­ges­sene Schick­sal der jüdi­schen Bevöl­ke­rung in der Ukraine während des Zweiten Welt­kriegs. Während die Shoa mit Ver­nich­tungs­la­gern wie Ausch­witz in Ver­bin­dung gebracht wird, ist das Ausmaß der Ver­nich­tung vor Ort während des Über­falls Deutsch­lands auf die Sowjet­union der deut­schen Öffent­lich­keit wenig bekannt. Wir wollen die Erin­ne­rung an die Ver­nich­tung des euro­päi­schen Juden­tums und die Ver­bre­chen des Natio­nal­so­zia­lis­mus in der Ukraine wachhalten.

Im Oktober 2021 wurde auf Initia­tive des Zen­trums Libe­rale Moderne, mit Unter­stüt­zung der Bun­des­re­gie­rung sowie lokalen ukrai­ni­schen Behör­den und Orga­ni­sa­tio­nen der Grund­stein für ein neues Mahnmal für die 25.000 Toten des Mas­sa­kers von Odesa im Jahr 1941 gelegt. Bereits 2019 fand ein wei­te­res Geden­ken im ukrai­ni­schen Czer­no­witz statt.