Der russische Vernichtungskrieg in der Ukraine wütet unvermindert und zerstört die Lebensgrundlagen des Landes. Dabei schauen große Teile der europäischen Politik weg. Dieser Krieg kann nur beendet werden, wenn Moskaus Kriegsfähigkeit untergraben wird. Ist Europa bereit, seine Interessen und Werte gegen Russland zu verteidigen? Ein Zwischenruf von Ralf Fücks.
Deutschlands Erfolgsmodell trägt nicht mehr. Stagnation, schwindende Wettbewerbsfähigkeit und geopolitische Umbrüche verlangen mehr als kleine Reformen. Gefragt ist eine wirtschaftliche Zeitenwende – mit mutigen Entscheidungen statt der bloßen Verwaltung des Niedergangs. Ein Zwischenruf von Ralf Fücks.
Die Debatte über den Ukrainekrieg verändert sich: Statt über eine unvermeidliche Niederlage der Ukraine wird zunehmend über Russlands wachsende militärische und wirtschaftliche Probleme gesprochen. Neue ukrainische Fähigkeiten – insbesondere im Drohnenkrieg – verschieben die Kräfteverhältnisse. Warum Europas Unterstützung jetzt entscheidend ist und was das für die Chancen auf einen gerechten Frieden bedeutet. Ein Zwischenruf von Ralf Fücks.
Der sino-russische Gipfel in Peking zeigt erneut die strategische Allianz autoritärer Großmächte. Während Teile Europas auf China als verlässlichen Partner hoffen, unterstützt Peking Putins Krieg gegen die Ukraine und führt zugleich einen wirtschaftlichen Machtkampf gegen Europa. Deutschlands China-Politik droht, die Fehler der Russlandpolitik zu wiederholen. Ein Zwischenruf von Ralf Fücks.
Als Fazit unserer internationalen Ukraine-Konferenz wird deutlich: Russlands Angriff zielt auf die Zerstörung der ukrainischen Souveränität – mit Folgen weit über das Land hinaus. Wer auf Kompromisse setzt, verkennt die Lage: Europas Sicherheit hängt davon ab, dass die Ukraine diesen Krieg gewinnt. Ein Zwischenruf von Ralf Fücks.
Der amerikanisch-israelische Angriff auf den Iran wird in Deutschland schnell als klarer Völkerrechtsbruch verurteilt. Doch damit ist die politische Frage noch nicht beantwortet, wie die internationale Gemeinschaft mit einem Regime umgehen soll, das seine eigene Bevölkerung brutal unterdrückt, Israel vernichten will und nach der Atombombe greift? Ein Zwischenruf von Ralf Fücks.
Vier Jahre nach dem russischen Großangriff steht Europa vor einer Entscheidung. Putin will keinen Frieden in Freiheit, sondern die Unterwerfung der Ukraine. Verhandeln wird er erst, wenn der Druck steigt. Europa darf nicht Zaungast bleiben. Eingefrorene russische Vermögen nutzen, die Ukraine militärisch stärken, ihre Luftverteidigung sichern und den EU-Beitritt vorantreiben – das ist keine Großzügigkeit, sondern liegt in unserem eigenen Interesse. Ein Zwischenruf von Ralf Fücks.
Soziales, Gesundheit und Arbeitsmarkt verschlingen bereits mehr als die Hälfte des Bundeshaushalts – Tendenz steigend. Während die Wirtschaft stagniert und der Fachkräftemangel wächst, wird jede Debatte über Reformen reflexhaft abgewürgt. Doch wer den Sozialstaat erhalten will, muss unbequeme Veränderungen zulassen – sonst wird er zum Opfer der eigenen Reformverweigerung. Ein Zwischenruf von Ralf Fücks.
Der transatlantische Druck zeigt Wirkung: Trump rudert zurück. Gleichzeitig intensiviert Russland seinen Krieg gegen die Ukraine mit verheerenden Folgen für die Zivilbevölkerung. Wenn Europa jetzt zögert, setzt es seine eigenen Werte und seine Sicherheit aufs Spiel. Ein Zwischenruf von Ralf Fücks.
Das neue Jahr startet so turbulent, wie das alte endete: brutale Repressionen im Iran, ein eskalierender Vernichtungskrieg gegen die Ukraine und ein Europa, das zu oft zögert. Warum Apathie strategisch fatal ist, weshalb Sanktionen und Entschlossenheit jetzt unverzichtbar sind – und warum die Ukraine der Prüfstein für Europas Zukunft bleibt. Ein Zwischenruf von Ralf Fücks.
Europäische Spitzenpolitiker beraten in Berlin über ein Ende des Ukraine-Krieges – doch die zentralen Fragen bleiben ungelöst. Putins Strategie zielt auf Unterwerfung, nicht auf Frieden. Ob Europa dem etwas entgegensetzt, entscheidet sich jetzt: an militärischer Entschlossenheit, glaubwürdigen Sicherheitsgarantien und der Bereitschaft, eingefrorene russische Vermögen für die Ukraine zu nutzen. Ein Zwischenruf von Ralf Fücks.
Wer glaubt, ein vollständiger Rückzug Israels bringe automatisch Frieden, übersieht das zentrale Problem — die Hamas. Ohne klare Antwort darauf, wie ihre Macht gebrochen und ihre Entwaffnung sichergestellt werden soll, droht der Konflikt immer wieder neu auszubrechen. Ein Zwischenruf von Ralf Fücks.
Nach einer langen Periode der gesellschaftlichen und politischen Liberalisierung sehen wir uns einer veritablen antiliberalen Gegenrevolution gegenüber. Wir müssen uns fragen, wo haben liberalen Ideen und Politik zu diesem Rückschlag beigetragen? Und was sind freiheitliche Antworten auf die großen Herausforderungen unserer Zeit? Eröffnungsrede von Ralf Fücks zur Konferenz „Liberalismus neu denken“.
Das Ziel des Überfalls der Hamas am 7. Oktober 2023 auf ein Musikfestival und mehrere Kibbuzim in Israel hatte zum Ziel, nicht nur so viele Juden wie möglich zu töten, er sollte auch signalisieren: „Ihr seid nirgendwo sicher!“ Die Hamas will keine Zwei-Staaten-Lösung, sie will die Auslöschung des jüdischen Staates. Mit dieser Hamas haben sich inzwischen Israelhasser und Antizionisten unterschiedlicher Couleur solidarisiert. Es ist eine Wiederkehr des Antisemitismus, so Ralf Fücks in seinem Zwischenruf. Er fordert: „Wir müssen dieser Epidemie entschieden entgegentreten!“
Präsident Trump hat einen 20-Punkte-Plan für einen Frieden in Nahost auf den Tisch gelegt. Nun ist es an der Hamas und an Israel, die Chance zu ergreifen: Das muss unter anderem beinhalten, die Geiseln freizulassen und es bedeutet einen schrittweisen militärischen Rückzug sowie humanitäre der Versorgung der Bevölkerung, erklärt Kerstin Müller, Programmleiterin des Libmod-Projekts „Netzwerk Nahost“ anlässlich des zweiten Jahrestags des Überfalls der Hamas am 7. Oktober 2023. Und sie nennt zentrale Bedingungen, die erfüllt werden müssen, damit ein nachhaltiger Frieden gelingt.
Das Netzwerk Nahost besteht aus einer kleinen Gruppe von Politikexperten und ‑expertinnen, Aktivisten und Aktivistinnen, sowie Vertretern und Vertreterinnen aus Think Tanks und NGOs aus Israel, den Palästinensischen Gebieten, sowie regionalen Akteuren aus Ägypten und Saudi-Arabien. In diesem kurzen Filmbeitrag erzählen einige Mitglieder was sie motiviert, auf eine Veränderung der Konfliktdynamik hinzuarbeiten und welche Chancen sie in der Krise sehen.
Warum der Konflikt zwischen Israel und dem Iran nicht isoliert betrachtet werden darf, was ihn mit Putins Krieg gegen die Ukraine verbindet – und weshalb Europas Zukunft auf dem Spiel steht. Ralf Fücks mit einem Zwischenruf zur aktuellen Weltlage – über autoritäre Allianzen, westliche Illusionen und die Notwendigkeit entschlossenen Handelns.
Der Konflikt zwischen Israel und dem iranischen Regime ist mehr als ein regionaler Krieg – er ist ein Prüfstein für unser politisches Urteilsvermögen und unsere moralische Integrität. Warum fällt es so vielen schwer, klare Position zu beziehen? Ein eindringlicher Appell an Deutschlands Verantwortung, Realitätssinn – und Haltung. Ein Zwischenruf von Ralf Fücks
Der 8. Mai 1945 markiert das Ende der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft – ein Tag, der lange als Niederlage galt, bevor er als Befreiung gewürdigt wurde. Heute erinnert er uns daran, was „Nie wieder“ bedeutet: Nie wieder Angriffskrieg, nie wieder Völkermord. In Zeiten neuer Kriege in Europa wird diese Mahnung aktueller denn je und verlangt unsere entschiedene Parteinahme für die Ukraine. Ein Zwischenruf von Ralf Fücks
Am 8./9. Mai jährt sich das Ende des Zweiten Weltkriegs zum 80. Mal. Zugleich führt Russland seit dem 24. Februar 2022 einen vollumfänglichen Krieg gegen die Ukraine, der auf die Vernichtung der Existenz der Ukraine abzielt. Am 8. Oktober 2024 fand im Museum Berlin-Karlshorst die Podiumsdiskussion „Riss durch Europa? Postsowjetische Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg“ statt. Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch Kurzinterviews geführt.
Maksym Butkevych gehört zu den prominentesten Stimmen der Ukraine: Ein Kämpfer für Gerechtigkeit, Freiheit und Menschenrechte, in der Ukraine und für Europa. Auch zwei Jahre in russischer Kriegsgefangenschaft – unter Folter, brutalster Gewalt und in Ungewissheit – haben diese Stimme, haben diesen Mann, nicht leiser werden lassen. Diejenigen, die sagen, dass die Ukraine einem „Frieden“ ohne Bedingungen zustimmen sollen, stimmen im Grunde dafür, dass die Ukraine Selbstmord begehen soll, kommentiert er die aktuelle Diskussion. Sie seien getrieben von Angst und ergänzt: Angst sei während seiner Zeit im Gefängnis sein schlimmster Feind gewesen. Er vergleicht die Methoden der Einschüchterung und psychischen Gewalt, die er und seine Mitgefangenen in ihrer Haft erlebt haben, mit jenen, die sein Land und zunehmend auch Europa durch das Putinsche Regime erfahren.
2021 wurde er festgenommen und von Russland zu 17 Jahren Haft verurteilt, weil er sich gegen die russische Besatzung der Krim und für die indigene, krimtatarische Bevölkerung eingesetzt hat: Nariman Dzhelyal. Er ist Erster Repräsentant des Krimtatarischen Volkes und kam 2024 durch einen Gefangenenaustausch mit Russland frei. Inzwischen ist er Botschafter der Ukraine in der Türkei. Bis heute eines seiner größten Anliegen: Die Freilassung der Gefangenen der Krim. Nach vorsichtigen, offiziellen Schätzungen befinden sich derzeit noch 218 Menschen in russischer Gefangenschaft, davon allein 132 Krimtataren.
In seiner Eröffnungsrede zur Rethinking Liberalism-Konferenz analysiert Ralf Fücks die Gründe für die derzeitige Krise der liberalen Demokratie. Die Videos der einzelnen Panels sind hier zu finden, ein detailierter Veranstaltungsbericht folgt in Kürze.
Warum Deutschland nicht im Alleingang, sondern möglichst in einer Koalition der Willigen mit anderen europäischen Staaten entschieden für die Verteidigung der europäischen Demokratie eintreten muss, erläutert Ralf Fücks in seinem Zwischenruf und sieht darin eine zentrale Aufgabe der neuen Bundesregierung. Handlungsempfehlungen dafür gab es nun bei einer LibMod-Veranstaltung.
Warum Deutschland nicht im Alleingang, sondern möglichst in einer Koalition der Willigen mit anderen europäischen Staaten entschieden für die Verteidigung der europäischen Demokratie eintreten muss, erläutert Ralf Fücks in seinem Zwischenruf und sieht darin eine zentrale Aufgabe der neuen Bundesregierung. Handlungsempfehlungen dafür gab es nun bei einer LibMod-Veranstaltung.
Mit Donald Trump hat eine spezielle Mischung aus libertären und autoritären Elementen gesiegt – eine Revolte gegen die etablierten liberalen Eliten in den USA. Wir müssen uns Gedanken machen, was die Ursachen sind, damit sie sich bei uns nicht wiederholt, konstatiert Ralf Fücks in seinem Zwischenruf und sieht zugleich im Scheitern der Ampel hierzulande die Chance für einen Neuanfang.
Ralf Fücks erklärt in einem Zwischenruf, was es in der Ukraine-Politik jetzt braucht und worüber wir bei unserer Ukraine-Konferenz mit internationalen Experten diskutieren wollen: Die militärische Situation, die energiepolitische Zusammenarbeit sowie die innere Entwicklung in der Ukraine – am 16. Oktober, 12.30–20.30 Uhr in den Reinhardtstraßenhöfen Berlin: „Welcher Frieden? Die Ukraine und wir“.
Pünktlich zum NATO-Gipfel weitet Russland seinen brutalen Angriff auf die Ukraine aus und bombardiert ein Kinderkrankenhaus in Kyjiw. Die heutigen Toten sind auch Ergebnis des zögerlichen Handelns des Westens. Wir müssen jetzt handeln. Denn die Ukraine verteidigt uns alle: Unsere Freiheit, unseren Frieden, unser Europa.
In Polen geht Donald Tusk gestärkt aus der Wahl hervor, in Ungarn wird Orban erstmalig ernsthaft herausgefordert. Und im Lager der Rechtspopulisten könnte es zu neuen Bündnissen und Fraktionen kommen. Irene Hahn-Fuhr ordnet beim Table Live Briefing die Wahlergebnisse in den osteuropäischen Ländern ein.
Dieser Tage ist Präsident Selenskyj bei der Gedenkfeier an die Landung der alliierten Truppen im Juni 1944 in der Normandie mit stehenden Ovationen gefeiert worden. Das war ein bewegender Moment. Aber es klafft eine riesige Lücke zwischen den verbalen Solidaritätsbekundungen und der zögerlichen, halbherzigen Unterstützung der Ukraine. Das gilt auch für die deutsche Politik. Der Zwischenruf von Ralf Fücks, anlässlich der Gedenkfeier zum D‑Day.
Der Krieg in der Ukraine ist ein Test für die Entschlossenheit und Handlungsfähigkeit der liberalen Demokratien. Erweist sich die Achse Moskau, Teheran und Peking als stärker, dann brechen finstere Zeiten nicht nur für die Ukraine an. Eine Nachlese zu unserer internationalen LibMod-Konferenz „Russland und der Westen“ von Ralf Fücks.
Wenn wir jetzt nicht gegen antisemitische Bedrohungen vorgehen, können wir uns alle Sonntagsreden über die historische Verantwortung Deutschlands sparen – “Nie wieder!“ ist jetzt. Und: Die militärische Lage der Ukraine ist kritisch. Aber es ist nicht zu spät für entschlossenes Handeln. Der Preis des Nichthandelns wäre um ein Vielfaches höher.
Ein Zwischenruf von Ralf Fücks
Ein enttäuschender Abschluss der COP28, der Angriff der Hamas und leider immer noch: der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine. 2023 war kein gutes Jahr in der Auseinandersetzung zwischen Demokratie und Autoritarismus. Es hängt an uns, dass es besser wird.
Der Zwischenruf von Ralf Fücks zum Jahresende.
Ein Gespräch zwischen Kerstin Müller, ehemalige Staatsministerin im Auswärtigen Amt, und dem Iran-Spezialisten Kasra Aarabi über den 7. Oktober, den Iran als Sponsor terroristischer Organisationen im Nahen Osten, die Zusammenarbeit mit Russland und die besondere Rolle der iranischen Revolutionsgarden. Die EU sollte sie als terroristische Organisation einstufen.
Ralf Fücks mit einem Zwischenruf zum 7. Oktober und dem Krieg zwischen der Hamas und Israel:
Man kann sehr wohl mit Israel solidarisch sein und Mitgefühl für die Zivilbevölkerung im Gaza empfinden. Aber man sollte nie vergessen, wer und was diesen Krieg ausgelöst hat. Israel hat das Recht und die Pflicht, die Wiederholung dieser Barbarei zu verhindern. Der 7. Oktober markiert auch eine Zäsur für die westliche Linke.
Im Dezember 2023 wird der Europäische Rat entscheiden, ob Georgien den EU-Kandidatenstatus erhält und zusammen mit der Ukraine und Moldau einen gemeinsamen Weg Richtung EU-Mitgliedschaft einschlägt. Dafür müssen in erster Linie 12 Prioritäten der EU-Kommission erfüllt sein. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die pro-europäische Opposition im Land. Sergi Kapanadze, erklärt, wie gefährdet die europäische Zukunft Georgiens unter der aktuellen Regierungspartei „Georgischer Traum“ ist und warumdie Einigung der pro-europäischen Kräfte alternativlos ist.
Die georgischen NGOs und die Zivilgesellschaft beobachten mit großem Interesse, wie die EU am Ende des Jahres über Georgiens Kandidatenstatus entscheidet. Bedauerlicherweise scheint der politische Wille bei der georgischen Regierung, notwendige Reformen durchzuführen, gering zu sein – entgegen dem Wunsch der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung. Chkhikvadze betont, dass im Fall der erneuten Ablehnung von Brüssel die alleinige Verantwortung bei der Regierungspartei „Georgischer Traum“ liegen würde.
Im Rahmen des vom Auswärtigen Amt finanziertes Projektes Östliche Partnerschaft plus hat Khatia Kikalishvili mit Denis Cenusa über die Bedeutung des EPC Summit in Moldau gesprochen. Für das kleine pro-europäische Land hatte dieses Gipfeltreffen eine große sicherheitspolitische bzw. geopolitische Bedeutung. Auf dem Gipfel wurden mit den EU-Mitgliedstaaten, aber auch mit den (potenziellen) Beitrittskandidaten informelle politische Gespräche zu den Kernthemen Sicherheit, Konnektivität und politischer Dialog geführt.
Was kann der Westen aus den Fehlern der Russlandpolitik lernen? Der Iranexperte Kasra Arabi im Interview mit Ralf Fücks über die Kooperation der Regimes von Iran und Russland.
Die große Mehrheit der georgischen Bevölkerung wünscht sich den Beitritt zur Europäischen Union. Die größte Herausforderung für die georgische Opposition besteht dennoch darin, das Land trotz der offen prorussischen Haltung der amtierenden Regierung auf europäischem Kurs zu halten. Im Interview erklärt die Oppositionspolitikerin Salome Samadaschwili (LELO), warum sie die Unterstützung des Westens braucht.
Die historischen Traumata in West‑, Mittel- und Osteuropa sind verschieden. Wie kann ein diverses Europa in Vielfalt geeint werden? Zum Auftakt ihres Projekts „Nervous Sovereignty“ bei LibMod sprach Karolina Wigura mit Ralf Fücks über unterschiedliche Verständnisse von Souveränität.
Der Besuchs Selenskyjs in Deutschland markiert ein neues Kapitel in den deutsch-ukrainischen Beziehungen. Die deutsche Politik ist einen weiten Weg gegangen – aber noch nicht weit genug. Ralf Fücks im Zwischenruf.
Der Historiker Boris Zabarko überlebte als Kind das Ghetto Scharhorod und ist heute Präsident der Allukrainischen Assoziation der Jüdischen KZ- und Ghettoüberlebenden. Zum Jahrestag der Befreiung von Auschwitz erklärt er im LibMod-Interview, welche Verantwortung Europa heute noch trägt.
Marieluise Beck an der Justus-Liebig Universität Gießen über den Bosnienkrieg, der ihre pazifistischen Überzeugungen erschütterte – und die Ukraine, die in Deutschland bei der Erinnerung an den zweiten Weltkrieg systematisch ausgeblendet wurde.
Mangels militärischer Erfolge greift Russland das Ukrainische Hinterland und zivile Infrastrukturen an. Die Ukraine steht vor einem bitten Winter mit einer drohenden humanitären Katastrophe. Solidarität mit der Ukraine ist jetzt nicht...
Europa braucht ein demokratisches Russland, in dem die Menschen ein normales Leben ohne den Wunsch nach Wiederherstellung eines Imperiums führen können, sagte der litauische Europaabgeordnete und ehemalige Premierminister Andrius Kubilius am Rande der LibMod-Konferenz „Rethinking Russia“ in Vilnius.
Interview mit Marie Mendras, Professor an der Science Po’s Paris School of International Affairs bei der Konferenz „Rethinking Russia“ im Seimas von Vilnius
Wie unterstützt Deutschland die internationalen Bemühungen, Russland für den Angriffskrieg in der Ukraine zur Rechenschaft ziehen – Tobias Lindner auf der internationalen Konferenz „Völkerrecht gegen Völkermord“.
Zwangsverschleppung von Kindern und die versuchte Auslöschung der ukrainischen Identität: Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba sprach auf der internationalen Konferenz „Völkerrecht gegen Völkermord“ über den russischen Angriffskrieg als Völkermord und die Forderungen an Deutschland und die internationale Gemeinschaft.
Die Demonstrierenden im Iran fordern einen fundamentalen Wandel. Welche Szenarien der weiteren Entwicklung sind denkbar? Azadeh Zamirirad, stellv. Forschungsgruppenleiterin Afrika und Mittlerer Osten der Stiftung Wissenschaft und Politik im Interview mit Ralf Fücks über Motive und Potenzial der Protestbewegung.
Wie soll der Westen auf Mobilisierung und atomare Drohungen reagieren? Mit einer entschiedenen und gemeinsamen Positionierung: Wir werden nicht zulassen, dass Russland die Ukraine zerstückelt und unter seine Herrschaft bringt....
Im Abschlusspanel der Reihe „Ökologische Ordnungspolitik gestalten“ diskutierten die Deutsche Bundesbank, LibMod und das PIK über die Finanzierung der ökologischen Transformation.
Video vom Podium am 19. Mai mit Markus Beckedahl, Katharina Nocun, Tobias B. Bacherle MdB, Dr. Christiane Schenderlein MdB, Margit Gottstein und Ralf Fücks.
Wie die soziale Marktwirtschaft ökologisch erneuert werden kann, wird gerade in Deutschland intensiv diskutiert. Mit der Umsetzung des European Green Deal oder der UN-Klimakonferenz in Glasgow stehen wichtige Weichenstellungen an....
Die Diskussion über die ökologische Transformation der Industriegesellschaft sollte dabei in einen ordnungspolitischen Rahmen eingebettet werden. Ziel dieser Veranstaltungsreihe ist es, einen Dialog zwischen Politik, Zivilgesellschaft, Unternehmen, öffentlichen Institutionen und Wissenschaft über einen solchen Ordnungsrahmen zu fördern.
Im 2. Weltkrieg wurden 25.000 großteils jüdische Einwohner Odesas mit Hilfe rumänischer Truppen unter Aufsicht der deutschen Wehrmacht auf brutale Weise ermordet. Marieluise Beck meint: Das verdient Erinnerung.
Willy Brandts Kniefall vor dem Denkmal für das Warschauer Ghetto ist einer der bewegendsten politischen Momente unserer jüngeren Geschichte, eine zutiefst menschliche und wahrhaftige Geste. Was bedeutet die damalige „Entspannungspolitik“...
In Belarus geht es nicht um eine geopolitische Ausrichtung des Landes zwischen Ost und West, sondern um den Kampf der Menschen für Demokratie und Freiheit. Die Warnung des Kreml vor...
Die Vergiftung Alexej Navalnys hat eine unerwartete Nebenwirkung: NordStream2 steht auf der Kippe. Das Projekt auf Eis zu legen ist eine überfällige Antwort auf die Gewaltpolitik Putins nach innen und...
Auf Einladung des Zentrums Liberale Moderne und des Berliner Ensembles diskutierten Wolfgang Schäuble, Angela Marquardt, Werner Schulz und Richard Schröder mit Ralf Fücks über fortwirkende Irritationen und Diskrepanzen 30 Jahre...
Man muss befürchten, dass Putin alles tun wird, um einen Erfolg der friedlichen Revolution gegen das Lukaschenko-Regime zu verhindern. Das Beispiel könnte Schule machen. Umso wichtiger, dass die EU zu...
Eine strategische Partnerschaft mit Russland wäre eine prima Sache. Aber sie kann nur auf den Regeln beruhen, die 1990 zwischen allen europäischen Ländern vereinbart wurden: Demokratie und Menschenrechte, geteilte Sicherheit...
Am 11. Juli 2020 jährt sich der Völkermord von Srebrenica zum 25. Mal. Marieluise Beck (Direktorin Osteuropa, Zentrum Liberale Moderne) war damals in Bosnien und Herzegowina. Im Gespräch erzählt sie von...
Das Fliegen ist ein uralter Traum der Menschheit. Inzwischen hat es seine Unschuld verloren. Aber der Mensch ist kein Nesthocker. Wir wollen die Welt kennenlernen, im Ausland studieren, internationale Partner...
Großmachtarroganz und Geschichtsvergessenheit – Weshalb es keine Petitesse ist, wenn ein ehemaliger Kanzler und heutiger Kreml-Lobbyist den Botschafter der Ukraine als „Zwerg“ abkanzelt. Ein Zwischenruf von Ralf Fücks.
17 Prozent weniger CO2-Emissionen weltweit infolge des Corona-Lockdowns und der wirtschaftlichen Rezession – ist das nicht eine gute Nachricht? Think twice. Wir werden den Klimawandel nicht durch eine staatlich verordnete...
In der Aufzeichnung erinnert sich Wolodymyr Koltschinskyj (1925 – 2020) an das Massaker, das die deutschen Besatzer in seiner Heimatstadt Odesa 1941 verübten, sowie (ab Minute 13:00) an seine Teilnahme...
Aus der Not keine Tugend machen. Die Pandemie taugt nicht als Weckruf für ein entschleunigtes Leben – und der Ausnahmezustand ist kein Modell für die Klimapolitik.
Ralf Fücks im Gespräch mit der ehemaligen Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger: Wie können liberale Demokratien auch in Zeiten der Covid-19-Pandemie ihre Grundwerte bewahren und zugleich effektiv handeln?
Das Zentrum Liberale Moderne hat Wolodymyr Koltschinskyj (1925–2020) Anfang März 2020 im Holocaust-Museum von Odesa zu einem Interview getroffen. Im Gespräch erinnert er sich an das Massaker der deutschen Besatzer in seiner Heimatstadt Odesa 1941, sowie seine Teilnahme an der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz im Januar 1945.
Ralf Fücks fordert ein Nothilfe-Programm für die Flüchtlinge vor Ort. Gleichzeitig dürfe man Europas Tore nicht vor den schutzsuchenden Menschen verschließen. Die Situation der Flüchtlinge an der syrisch-türkischen Grenze sei...
Videozusammenschnitt der Podiumsdiskussion „Internetkontrolle: Kann Putin Russland vom Netz nehmen?“ (03.12.2019, Berlin), die das Zentrum Liberale Moderne gemeinsam mit Reporter ohne Grenzen und dem Tagesspiegel veranstaltet hat. Unterstützt vom Auswärtigen Amt.
Phoenix-Reporter Hans-Werner Fittkau spricht mit Ralf Fücks anlässlich des Petersburger Dialogs über die Russland-Sanktionen der EU, den auslaufenden INF-Vertrag und die fossilen Grundlagen des politischen Systems in Russland.
Hand aufs Herz: Fliegen Sie in den Sommerurlaub? Ralf Fücks findet: Wer Ja zu Migration sagt, kann nicht Nein zum Fliegen sagen. Aber wir müssen das Fliegen neu erfinden. Ein...
Die Erosion der „alten Mitte“ ist ein gesamteuropäisches Phänomen. Die traditionellen Volksparteien verlieren den Anschluss an die neue Zeit. Der Aufstieg der Grünen ist keine Eintagsfliege. Ein Zwischenruf von Ralf Fücks
Demokratie ist das Versprechen auf soziale Teilhabe. Heute sehen wir aber in fast allen westlichen Gesellschaften eine zunehmende soziale Ungleichheit. Eine Gesellschaft, die immer weiter auseinanderdriftet, ist Nährboden für Populismus....
Weshalb „Sicherheit im Wandel“? Weil jeder Mensch und auch jede Gesellschaft ein Mindestmaß an Sicherheit braucht, um sich einigermaßen zuversichtlich auf fundamentale Veränderungen einzulassen. Nach einem Jahr intensiver Beratungen liegt nun...
Wenn „weiter so“ in den ökologischen Ruin führt und der Ruf nach Verzicht und Verboten in die Irre geht, was ist dann die Alternative? Ralf Fücks plädiert für eine grüne...
Ralf Fücks diskutiert mit Christian Lindner über Rechtspopulismus, Globalisierung, Sicherheit im Wandel und die Frage, ob wir das Klimaproblem durch Innovationen lösen können. Zwei Farben, interessante Zwischentöne.
Der Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union wird zum Schrecken ohne Ende, ein historisches Versagen der politischen Eliten und ein Warnruf für die Krise der liberalen Demokratien. Was lernen wir...
Was tun gegen die Krise der liberalen Demokratie? Obwohl liberale Werte wie individuelle Selbstbestimmung und Rechtssicherheit als Errungenschaften der modernen Welt gelten, gerät der Liberalismus zunehmend in Bedrängnis. Ein Videokommentar.
Zwischenruf: Schliddern wir gerade in eine postliberale Ära? Weltweit sind autoritäre Regimes, populistische Parteien und ein neuer Typus von rücksichtslosen Machtmenschen im Vormarsch. Selbst mehr oder weniger demokratische Staaten sind...
Die linke Sammlungsbewegung „Aufstehen“ fischt im Trüben, meint Ralf Fücks. Er hat das Gründungsdokument gelesen. Darin ist viel von der „sozialen Frage“ die Rede, aber die Antworten sind durchweg national:...
Die EU, wie wir sie kannten, existiert nicht mehr, so Ivan Krastevs Ausgangsthese. Der Zukunftsoptimismus nach dem Ende des Kalten Kriegs ist geschwunden, die lange Linie der Liberalisierung durch eine...
Ohne transatlantische Klammer öffnet man Tür und Tor für antiwestliche und autoritäre Gespenster. Wir sollten alles dafür tun, das transatlantische Bündnis nötigenfalls auch gegen Trump zu verteidigen. Dafür gibt es...
„Mit ein paar Jahren Abstand könnte sich erweisen, dass die Passivität der Europäischen Union gegenüber der syrischen Tragödie der größte politische Fehler unserer Zeit war.“
In Italien ist die Regierungsbildung von Lega Nord und Fünf-Sterne-Bewegung knapp gescheitert. Doch die Episode mahnt: Die populistischen und nationalistischen Systemgegner könnten auch in Europa bald in Regierungsverantwortung kommen. Wir...
Interview mit dem US-Diplomaten, der in den 1990er Jahren in die Verhandlungen zwischen USA, NATO und der Sowjetunion, später dann Russland, an führender Stelle eingebunden war. Auch wenn der Westen...
Zur Debatte um den Luftschlag nach dem Einsatz von Giftgas in Syrien durch Assad, über die Blockade des Völkerrechts durch die Vetomacht und Kriegspartei Russland und die drohende Eskalation des...
In einen Interview behauptete der Historiker Jörg Baberowski, Russland brauche und wolle autoritäre Führung. Wir sollten im Grunde froh sein, dass Putin an der Macht ist. Ralf Fücks fragt Irina...
Es war ein ereignisreiches Wochenende. Die SPD-Mitglieder stimmten gegen den Selbstmord auf offener Bühne. In der Schweiz votierten 70% für die Beibehaltung des öffentlichen Rundfunks. In Italien haben fast zwei...
Bei den Angriffen auf die Enklave Ost-Ghouta schert sich niemand mehr um das Völkerrecht. Das Auwärtige Amt muss die Botschafter des Iran, Russlands und der Türkei einbestellen. Die entfesselte Gewalt...
Die ukrainische Abgeordnete Switlana Zalischtschuk erklärt im Gespräch mit Marieluise Beck, welche Reformen in der Ukraine bereits erreicht wurden und wo es noch Handlungsbedarf gibt.
Angesichts der Herausforderungen durch antiliberale Kräfte brauchen wir mehr denn je eine Politik, die sich am Prinzip der Freiheit orientiert. Deutschland und Europa brauchen eine handlungsfähige Bundesregierung, die die großen...
Vier Themen sind für die Jamaika-Verhandlungen zentral: Klimawandel und ökologische Modernisierung, eine moderne Einwanderungs- und Flüchtlingspolitik, digitale Revolution und Europa. Daran wird sich die Koalition messen lassen müssen.
Vortrag von Timothy Snyder von der Yale University auf einer Konferenz über Deutschlands historische Verantwortung gegenüber der Ukraine im Deutschen Bundestag, 20. Juni 2017. Die Veranstaltung wurde von der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen organisiert.
Ralf Fücks sagt im CAUSA-Debattenvideo des Tagesspiegel: Gerecht ist, wenn jeder die gleichen Startchancen hat, unabhängig von ethnischer und sozialer Herkunft.
Die Grünen diskutieren den Freiheitsbegriff. Doch welchen Stellenwert hat Freiheit in der grünen Politik? Anmerkungen von Ralf Fücks zum Freiheitskongress der grünen Bundestagsfraktion am 19. September 2014 in Berlin.
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