Vier Jahre nach dem russischen Großangriff steht Europa vor einer Entscheidung. Putin will keinen Frieden in Freiheit, sondern die Unterwerfung der Ukraine. Verhandeln wird er erst, wenn der Druck steigt. Europa darf nicht Zaungast bleiben. Eingefrorene russische Vermögen nutzen, die Ukraine militärisch stärken, ihre Luftverteidigung sichern und den EU-Beitritt vorantreiben – das ist keine Großzügigkeit, sondern liegt in unserem eigenen Interesse. Ein Zwischenruf von Ralf Fücks.
Soziales, Gesundheit und Arbeitsmarkt verschlingen bereits mehr als die Hälfte des Bundeshaushalts – Tendenz steigend. Während die Wirtschaft stagniert und der Fachkräftemangel wächst, wird jede Debatte über Reformen reflexhaft abgewürgt. Doch wer den Sozialstaat erhalten will, muss unbequeme Veränderungen zulassen – sonst wird er zum Opfer der eigenen Reformverweigerung. Ein Zwischenruf von Ralf Fücks.
Der transatlantische Druck zeigt Wirkung: Trump rudert zurück. Gleichzeitig intensiviert Russland seinen Krieg gegen die Ukraine mit verheerenden Folgen für die Zivilbevölkerung. Wenn Europa jetzt zögert, setzt es seine eigenen Werte und seine Sicherheit aufs Spiel. Ein Zwischenruf von Ralf Fücks.
Das neue Jahr startet so turbulent, wie das alte endete: brutale Repressionen im Iran, ein eskalierender Vernichtungskrieg gegen die Ukraine und ein Europa, das zu oft zögert. Warum Apathie strategisch fatal ist, weshalb Sanktionen und Entschlossenheit jetzt unverzichtbar sind – und warum die Ukraine der Prüfstein für Europas Zukunft bleibt. Ein Zwischenruf von Ralf Fücks.
Europäische Spitzenpolitiker beraten in Berlin über ein Ende des Ukraine-Krieges – doch die zentralen Fragen bleiben ungelöst. Putins Strategie zielt auf Unterwerfung, nicht auf Frieden. Ob Europa dem etwas entgegensetzt, entscheidet sich jetzt: an militärischer Entschlossenheit, glaubwürdigen Sicherheitsgarantien und der Bereitschaft, eingefrorene russische Vermögen für die Ukraine zu nutzen. Ein Zwischenruf von Ralf Fücks.
Wer glaubt, ein vollständiger Rückzug Israels bringe automatisch Frieden, übersieht das zentrale Problem — die Hamas. Ohne klare Antwort darauf, wie ihre Macht gebrochen und ihre Entwaffnung sichergestellt werden soll, droht der Konflikt immer wieder neu auszubrechen. Ein Zwischenruf von Ralf Fücks.
Nach einer langen Periode der gesellschaftlichen und politischen Liberalisierung sehen wir uns einer veritablen antiliberalen Gegenrevolution gegenüber. Wir müssen uns fragen, wo haben liberalen Ideen und Politik zu diesem Rückschlag beigetragen? Und was sind freiheitliche Antworten auf die großen Herausforderungen unserer Zeit? Eröffnungsrede von Ralf Fücks zur Konferenz „Liberalismus neu denken“.
Das Ziel des Überfalls der Hamas am 7. Oktober 2023 auf ein Musikfestival und mehrere Kibbuzim in Israel hatte zum Ziel, nicht nur so viele Juden wie möglich zu töten, er sollte auch signalisieren: „Ihr seid nirgendwo sicher!“ Die Hamas will keine Zwei-Staaten-Lösung, sie will die Auslöschung des jüdischen Staates. Mit dieser Hamas haben sich inzwischen Israelhasser und Antizionisten unterschiedlicher Couleur solidarisiert. Es ist eine Wiederkehr des Antisemitismus, so Ralf Fücks in seinem Zwischenruf. Er fordert: „Wir müssen dieser Epidemie entschieden entgegentreten!“
Präsident Trump hat einen 20-Punkte-Plan für einen Frieden in Nahost auf den Tisch gelegt. Nun ist es an der Hamas und an Israel, die Chance zu ergreifen: Das muss unter anderem beinhalten, die Geiseln freizulassen und es bedeutet einen schrittweisen militärischen Rückzug sowie humanitäre der Versorgung der Bevölkerung, erklärt Kerstin Müller, Programmleiterin des Libmod-Projekts „Netzwerk Nahost“ anlässlich des zweiten Jahrestags des Überfalls der Hamas am 7. Oktober 2023. Und sie nennt zentrale Bedingungen, die erfüllt werden müssen, damit ein nachhaltiger Frieden gelingt.
Das Netzwerk Nahost besteht aus einer kleinen Gruppe von Politikexperten und ‑expertinnen, Aktivisten und Aktivistinnen, sowie Vertretern und Vertreterinnen aus Think Tanks und NGOs aus Israel, den Palästinensischen Gebieten, sowie regionalen Akteuren aus Ägypten und Saudi-Arabien. In diesem kurzen Filmbeitrag erzählen einige Mitglieder was sie motiviert, auf eine Veränderung der Konfliktdynamik hinzuarbeiten und welche Chancen sie in der Krise sehen.
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