Ralf Fücks warnt im Gespräch mit Welt TV vor den sicherheitspolitischen Plänen der USA in Grönland und meint: „Wir brauchen eine europäische Verteidigungsunion!“
Während die Europäische Union ihre Politik in Vorbereitung auf eine neue Erweiterungsrunde anpasst, sind die Beziehungen zwischen Moldawien und der Europäischen Union (EU) in eine neue Entwicklungsphase eingetreten. Natalia Stercul (Außenpolitische Vereinigung der Republik Moldau) analysiert die Situation.
Ein Kompromiss zwischen der Europäischen Kommission, dem Europäischen Rat sowie dem Europäischen Parlament sieht vor, Pflanzen, die mittels moderner Gentechnik gezüchtet wurden, zu erlauben. In einem Fachgespräch haben wir mit hochkarätigem wissenschaftlichem Input und politischer Beteiligung die Details des Kompromisses und die Positionen hierzu diskutiert. Rena Barghusen und Lukas Daubner fassen die Ergebnisse zusammen.
Karolina Wigura und Jaroslaw Kuisz zeigen, wie Demokratien unter existenzieller Bedrohung – etwa Ukraine, Israel und Taiwan – aus historischen Traumata eine „posttraumatische Souveränität“ ableiten. Diese prägt Sicherheits- und Außenpolitik, stärkt die Anbindung an den Westen und nutzt Demokratie als Soft Power. Ihr Fazit: Unter Dauerbedrohung hat Souveränität Vorrang vor Demokratie – mit Folgen für liberale Normen.
„Gegner unserer liberalen Demokratie nicht in repräsentative Funktionen und einflussreiche Positionen zu bringen, halte ich für absolut legitim“, so Ralf Fücks im Streitgespräch der WamS mit Harald Martenstein, Thea Dorn und Ines Geipel.
Wird ein Trauma von Generation zu Generation vererbt? Was sagt uns das Trauma über Polen und Deutsche? Was verbindet, was trennt uns? Wie hat die Geschichte unsere Verhaltensweisen geprägt, unsere Ängste und Obsessionen?
Ralf Fücks fordert in seinem Kommentar mehr Europa und einen stärkeren europäischen Zusammenhalt bei Bewahrung seiner Vielfalt. In seinem Artikel, der zunächst bei Table Media erschien, erörtert er, wie wir Handlungsfähigkeit und Erweiterung der EU unter einen Hut bringen können.
Die von Russland ausgehenden sicherheitspolitischen Herausforderungen sind riesig: Der Angriffskrieg gegen die Ukraine geht unvermindert weiter, während sich die Politik der neuen US-Regierung gegenüber Europa drastisch verändert. Darüber diskutierten Expertinnen und Experten bei der achten Ausgabe unserer jährlichen Konferenz „Russia & the West“ am 16. Oktober in Berlin unter dem Motto „Rethinking Europe’s Security – Key Elements of a New Russia Strategy“. Lesen Sie den Bericht von Maria Sannikova-Franck.
Mit über zwei Jahren Verspätung erklärt Amnesty International das Massaker der islamistischen Hamas vom 7. Oktober 2023 als Kriegsverbrechen. Nur: Warum jetzt erst? Der Zeitpunkt lässt Amnesty in keinem guten Licht dastehen, meint unser Kolumnist Richard C. Schneider.
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