Nach dem Abschied ihrer Galionsfiguren Habeck und Baerbock stecken die Grünen in einer Phase der Orientierungslosigkeit – zwischen Regierungsanspruch, Identitätsdebatten und wachsendem Gegenwind. Wird die Partei die Kraft findet, sich neu zu erfinden und wieder zum Reformmotor zu werden, fragt Ralf Fücks und zieht in seinem Gastbeitrag für Welt nüchtern Bilanz.
Welchen Sinn haben die Gespräche in Abu Dhabi über einen Frieden in der Ukraine? Simon Schlegel analysiert im Deutschlandfunk mit Dirk-Oliver Heckmann: „Es geht für Russland in erster Linie darum, die Ukraine unter Zugzwang zu bringen und das Argument im Umlauf zu halten, dass Putin verhandlungsbereit sei.“
Wie soll Europa auf die Eskalation der USA und auf das Zerbrechen der westlichen Ordnung reagieren? Das wollte DIE ZEIT von 35 bedeutenden Intellektuellen wissen. Karolina Wigura und Jaroslaw Kuisz antworten.
Die alte Weltordnung bricht weg – und Deutschland steht vor einer historischen Bewährungsprobe. Ralf Fücks im Gespräch mit Paul Ronzheimer über den globalen Machtbruch: Russlands Krieg gegen die Ukraine, Trumps Kurs gegen Europa, Chinas Aufstieg – und die Frage, ob Deutschland und Europa strategisch, wirtschaftlich und sicherheitspolitisch noch handlungsfähig sind.
„Gegner unserer liberalen Demokratie nicht in repräsentative Funktionen und einflussreiche Positionen zu bringen, halte ich für absolut legitim“, so Ralf Fücks im Streitgespräch der WamS mit Harald Martenstein, Thea Dorn und Ines Geipel.
Ralf Fücks warnt im Gespräch mit Welt TV vor den sicherheitspolitischen Plänen der USA in Grönland und meint: „Wir brauchen eine europäische Verteidigungsunion!“
Karolina Wigura und Jaroslaw Kuisz zeigen, wie Demokratien unter existenzieller Bedrohung – etwa Ukraine, Israel und Taiwan – aus historischen Traumata eine „posttraumatische Souveränität“ ableiten. Diese prägt Sicherheits- und Außenpolitik, stärkt die Anbindung an den Westen und nutzt Demokratie als Soft Power. Ihr Fazit: Unter Dauerbedrohung hat Souveränität Vorrang vor Demokratie – mit Folgen für liberale Normen.
LibMod-Programmleiterin Kerstin Müller war während ihres Israelbesuches zu Gast im Podcast Tel Aviv Diary von Marc Schulman und spricht mit ihm über die Erfahrungen aus unserem Projekt „Netzwerk Nahost“ und die Frage, wie nach dem 7. Oktober Dialog zwischen Israelis und Palästinensern gelingen kann.
„Warum gelingt es ökologischer Modernisierung nicht, als erstrebenswertes Projekt wahrgenommen zu werden?“ fragt Soziologe Philipp Staab in seinem Buch Systemkrise. Und Lukas Daubner und Alexander Schwitteck fragen in ihrer Rezension für das Magazin FUTURZWEI, ob es Staab gelingt, eine gute Antwort darauf zu finden.
Den umstrittenen US-Friedensplan für die Ukraine bewertet Ralf Fücks als entscheidenden Moment für Europa. Im Gespräch mit ZDFheute fordert er ein selbstbewusstes Europa, das seine Sicherheit eigenständig organisiert und sich von der Abhängigkeit von den USA löst.
Mit dem LibMod-Newsletter erhalten Sie regelmäßig Neuigkeiten zu unseren Themen in Ihr Postfach.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.