Das EU-Kandidatenland Georgien befindet sich in einer der tiefsten politischen Krisen seit Jahren. Seit mehr als einem Jahr gehen die Menschen friedlich auf die Straße. Gleichzeitig verschärft die russlandnahe Regierungspartei „Georgischer Traum“ ihren Kurs: Repressionen gegen Zivilgesellschaft, unabhängige Medien und Opposition nehmen spürbar zu.
Vor diesem Hintergrund reisten führende Vertreter:innen der georgischen Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Medien und Politik auf Einladung des Zentrums Liberale Moderne nach Berlin. Im Rahmen der Reise fanden unter anderem ein Pressefrühstück, eine Anhörung im EU-Ausschuss des Deutschen Bundestages sowie Gespräche im Bundestag und im Auswärtigen Amt statt, wo sie auch nachfolgendes Policy Paper vorstellten.
