Ausschreibung Essaypreis „Wirtschaft und Demokratie“ 2026

Das Zentrum Liberale Moderne und die WirtschaftsWoche schreiben 2026 wieder den Essaypreis „Wirtschaft und Demokratie“ aus, der in zwei Kategorien vergeben wird. Die prämierten Texte werden in der WirtschaftsWoche veröffentlicht und im Herbst präsentiert. Der Preis wird von der gemeinnützigen Hertie-Stiftung und der prognos AG finanziert.
2026 ist mehr denn je ein entscheidendes Jahr für die liberale Demokratie. Populismus und Autoritarismus setzen sie weltweit unter Druck. Der fortdauernde russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sowie die jüngsten US-amerikanischen und israelischen Angriffe auf den Iran tragen maßgeblich zu einer zunehmenden sicherheitspolitischen Instabilität und zu wirtschaftlichen Belastungen in Europa und weltweit bei. Hinzu kommen notwendige Anstrengungen zur Stärkung der europäischen Verteidigungsfähigkeit. Dies alles betrifft Europa unmittelbar und damit auch Deutschland, dem als größtes EU-Mitglied eine Schlüsselrolle zukommt: Es muss seine liberale Demokratie stärken und bewahren, wirtschaftliche und sozialpolitische Reformen vorantreiben und auf die globalen Machtverschiebungen reagieren. Hinzu kommen die ökologische Transformation sowie die Digitalisierung, welche große Herausforderungen für Wirtschaft, Staat und Gesellschaft bereithalten. der zunehmend brüchigen Beziehungen. Damit stellt sich 2026 mehr denn je die Frage, wie eng das Schicksal von liberaler Demokratie und Marktwirtschaft miteinander verbunden ist.
Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen wollen wir wissen: Was verbindet die beiden Sphären Wirtschaft und Demokratie, was trennt sie? Wie sollte ein Zusammenspiel beider aussehen, das der Gesellschaft im Jahr 2026 nützt? Wie lassen sich Klimawandel und Digitalisierung mit demokratischen Mechanismen vereinbaren? Muss das Verhältnis von Staat und Markt, von Politik und Wirtschaft neu definiert werden? Wie umgehen mit autoritären Regimen? Bedingen sich liberale Demokratie und Marktwirtschaft gegenseitig oder ist das eine auch ohne das andere dauerhaft möglich?
In den Essays können diese oder andere Fragen zum Themenfeld sowohl aus der Makroperspektive als auch aus der Mikroperspektive, als globales Panorama ebenso wie exemplarisch auf einzelne Unternehmen, Regionen oder Fallbeispiele zugespitzt diskutiert werden.
Der Essaypreis „Wirtschaft und Demokratie“ soll die öffentliche Debatte über Wechselwirkungen von Demokratie und Wirtschaft anregen. Mit dem Essaypreis und zwei Nachwuchspreisen werden herausragende publizistische Beiträge gewürdigt und Nachwuchs-Autorinnen und Autoren gefördert.
Eine Jury aus Vertreter/innen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Journalismus beurteilt die Einsendungen nach Relevanz des Themas, der Originalität des Ansatzes, sowie der Tiefe und stilistischen Qualität der Argumentation.
1. Essaypreis „Wirtschaft und Demokratie“
Mit dem „Essaypreis Wirtschaft und Demokratie“ wird ein herausragender Text ausgezeichnet, der das Wechselverhältnis zwischen Demokratie und Wirtschaft auf originelle und meinungsbildende Weise beleuchtet. Der Preis würdigt einen Essay, der durch sprachliche Brillanz, analytische Tiefe und politische Relevanz die öffentliche Debatte befruchtet. Dieser Preis richtet sich an professionellen Autor/innen, Journalist/innen, Essayist/innen, Publizist/innen, Wissenschaftler/innen und Hochschullehrer/innen.
Bewerbungskriterien
• Originaltexte (Texte wurden zuvor nicht publiziert)
• Essay max. 10.000 – 12.000 Zeichen inkl. Leerzeichen
• Sprache: Deutsch
• Einsendeschluss ist der 31. August 2026
Der Essaypreis „Wirtschaft und Demokratie“ ist mit 3.000 Euro dotiert.
Rising Minds Essaypreis „Wirtschaft und Demokratie”
Der Nachwuchspreis richtet sich an junge Menschen, die sich mit kritischem Blick und kreativen Ideen mit den Wechselwirkungen zwischen Demokratie und Wirtschaft auseinandersetzen. Studierende, Promovierende, Berufseinsteiger/innen, junge Wissenschaftler/innen können Beiträge für diese Kategorie einreichen.
Bewerbungskriterien
• Studierende sowie Berufseinsteiger (bis drei Jahre nach Berufseinstieg) oder Wissenschaftler/innen bis zur Einreichung der Dissertation
• Originaltexte (Texte wurden zuvor nicht publiziert)
• Essay max. 10.000 – 12.000 Zeichen inkl. Leerzeichen
• Sprache: Deutsch
• Einsendeschluss ist der 31. August 2026
Der Rising Minds Essaypreis „Wirtschaft und Demokratie” ist mit insgesamt 3.000 Euro dotiert: Der erste Preis wird mit 2.000 Euro prämiert, der zweite Preis mit 1.000 Euro.
Die prämierten Texte werden in der WirtschaftsWoche veröffentlicht. Die Preisverleihung findet im Herbst 2026 statt und bietet die Gelegenheit, die Texte einem breiten Publikum mit Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zu präsentieren. Darüber hinaus können neben den prämierten Essays auch andere eingesandte Beiträge in geeigneter Form veröffentlicht werden.
Bitte reichen Sie Ihren Text mit einer Länge von maximal 12.000 Zeichen bis 31.08.2026 über essaypreis@libmod.de ein. Die Einreichung von Texten mit mehreren Autor/innen sind möglich.
Teilnahmebedingungen
1. Eingereicht werden können Essays, die das Zusammenspiel von Demokratie und Wirtschaft originell und kreativ beleuchten. Beurteilt werden neben stilistischen Fragen vor allem Originalität der bearbeiteten Fragestellung und der gezogenen Schlüsse sowie die Passung zu dem Thema des Essaypreises.
2. Die Essays sollen in deutscher Sprache eingereicht werden.
3. Die Beiträge sollten eine Länge von 10.000 – 12.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen) haben und in keinem Fall 12.000 Zeichen überschreiten.
4. Die Beiträge müssen als PDF-Dokument eingesandt werden. Ferner benötigen wir einen kurzen Text zu Ihrer Person (max. 500 Zeichen).
5. Einsendeschluss ist der 31.08.2026.
6. Mit der Einsendung und damit Teilnahme am Essaypreis gewähren die Bewerber dem Zentrum für die liberale Moderne gGmbH und der WirtschaftsWoche das einfache, räumlich und zeitlich unbeschränkte Nutzungsrecht, die Texte mit Nennung des Autors auf beliebige Weise in beliebigen Medien, Printmedien wie digitale Medien, einschließlich des Internets und weiteren Social-Media-Kanälen wie z.B. Facebook, Instagram etc. zu veröffentlichen und zu nutzen. Eine Übertragung der Nutzungsrechte an weitere Rechtspersonen, außer den hier genannten, ist nicht gestattet.
7. Die berufene Jury entscheidet unabhängig über die zu prämierenden Essays. Teilnehmende haben kein Auskunftsrecht bezüglich der Gründe einer Ablehnung oder wenn sie bei der Preisvergabe nicht berücksichtigt wurden.
8. Jede Einsendung, die in irgendeiner Form grundrechts- und/oder grundgesetzfeindliche Ausführungen enthält, wird unverzüglich von dem Auswahlprozess und dem Preis ausgeschlossen. Dasselbe gilt für Einsendungen, die in irgendeiner Form antisemitische, rechtsradikale oder menschenfeindliche, verschwörungstheoretische, antifeministische Inhalte irgendeiner Form enthalten und/oder propagieren. Auch diese werden unverzüglich von dem Auswahlprozess und dem Preis ausgeschlossen.
9. Das Zentrum für die liberale Moderne gGmbH und die WirtschaftsWoche behalten sich vor, das Projekt „Essaypreis“ im Falle höherer Gewalt zu ändern, zu verschieben oder zu beenden, ohne dass es hierzu einer Zustimmung der Teilnehmer bedarf.
10. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Hinweise zum Datenschutz
1. Verantwortlicher für die Datenverarbeitung ist das Zentrum für die liberale Moderne gGmbH (LibMod), Reinhardtstr. 15, 10117 Berlin, essaypreis@libmod.de.
2. Wir erheben nachfolgend genannte Daten im Rahmen des Bewerbungsprozesses für das Projekt „Essaypreis Wirtschaft und Demokratie“: Name, Titel, Position, Firma, Kontaktdaten, Kurzbiografie. Die Daten werden aktiv vom Betroffenen selbst per E‑Mail zur Verfügung gestellt.
3. Zwecke der Datenverarbeitung sind die Durchführung des Projektes „Essaypreis Demokratie und Wirtschaft“, insbesondere die Sichtung, Auswahl, Prämierung und ggf. Weiterverwertung der eingesendeten Essays.
4. Die Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung ist die Anbahnung eines Vertrages über die Teilnahme an dem Projekt „Essaypreis Demokratie und Wirtschaft“ (Artikel 6 Abs. 1 lit. b) DS-GVO).
5. Die personenbezogenen Daten werden intern an die zuständigen Mitarbeiter weitergegeben. Zudem werden die Daten im Prozess zur Auswahl der Essays an externe Jurymitglieder weitergegeben. Empfänger der Daten können außerdem Dienstleister im Rahmen der Auftragsverarbeitung, insbesondere beauftragte Webhostingunternehmen und IT- und Mediendienstleister sein. Bewerberdaten werden sechs Monate nach Ende des Bewerbungsverfahrens gelöscht. Ohne die Datenverarbeitung ist eine Teilnahme an dem Projekt nicht möglich.
6. Sie haben das Recht, jederzeit Auskunft über alle personenbezogenen Daten zu verlangen, die wir von Ihnen verarbeiten.
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8. Sie können ferner jederzeit die Löschung Ihrer personenbezogenen Daten verlangen, sofern wir nicht rechtlich oder vertraglich zur weiteren Verarbeitung der Daten verpflichtet oder berechtigt sind.
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Kontakt
Alexander Schwitteck
Tel: T +49 30 – 13 89 36 21
alexander.schwitteck@libmod.de
Christina Russmann
T +49 30 – 577 12 58 42
christina.russmann@libmod.de
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Zentrum für die liberale Moderne gGmbH (LibMod)
Reinhardtstr. 15
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