Café Kyiv hat sich im fünften Jahr der russischen Großinvasion längst als das größte europäische Veranstaltungsformat für UnterstützerInnen der Ukraine etabliert. Auch diesmal war Libmod mit verschiedenen hochkarätigen Panels dabei, die zentrale politische, wirtschaftliche und sicherheitspolitische Fragen im Kontext des russischen Angriffskrieges beleuchteten.
Russia could hardly carry out its war against Ukraine without China’s technological and economic support. We discussed the implications for Western policymakers at a joint event with the New Eurasian Strategies Centre (NEST) held at the sidelines of the Munich Security Conference. Konstantin Eggert reports.
Vier Jahre nach Beginn der russischen Vollinvasion ziehen Ralf Fücks und Marieluise Beck Bilanz: Putins Kriegsziele sind unverändert, Scheinverhandlungen bieten keinen Ausweg. Europa steht vor der Entscheidung, endlich entschlossen zu handeln – für die Ukraine und die eigene Sicherheit.
Das Zentrum Liberale Moderne lädt Sie herzlich zur internationalen Konferenz „Eine gemeinsame Sicherheitspolitik für Europa und die Ukraine – Ziele, Wege, Verantwortung“ am 24. März 2026 in Berlin ein.
LibMod freut sich sehr, auch 2026 wieder als Partner an der vierten Auflage von „Café Kyiv“ teilzunehmen, organisiert von der Konrad-Adenauer-Stiftung. Am 23. Februar 2026 laden wir herzlich zu vier Podiumsdiskussionen ein. Zusätzlich wird LibMod Ukraine-Programmleiter Simon Schlegel an einem weiteren Panel auf der Book Stage teilnehmen. Das Cafe Kyiv verbindet Politik, Wissenschaft, Kultur, Innovation und Networking. Dabei stehen insbesondere die Themen Freiheit, Sicherheit und Wiederaufbau im Vordergrund.
Europa ist weiterhin auf die militärische Abschreckungskraft der USA angewiesen, obwohl Washington den Europäern und Ukrainern kein zuverlässiger Partner mehr ist. Doch Europa verfügt über eigene Handlungsspielräume, insbesondere durch wirtschaftspolitische Hebel und den Aufbau einer neuen, engeren Verteidigungszusammenarbeit. Der ehemalige Diplomat Johannes Regenbrecht analysiert die Verhandlungen und erörtert, wie sich die europäische Sicherheitsordnung erneuern kann.
Die Ukraine benötigt das größte Wiederaufbauprogramm Europas seit dem Zweiten Weltkrieg, mit geschätztem Bedarf von 524 Milliarden US-Dollar. Ein neuer Policy Brief des Direktors des United Ukraine Think Tank, Igor Popov, skizziert strategische Prioritäten, die über Wiederaufbau hinausgehen und gegenseitigen Nutzen für Ukraine und Europa schaffen.
Die Widerstandsfähigkeit der Ukraine hängt von ausgewogener internationaler Unterstützung ab, die Militärhilfe, Notfallwiederaufbau und langfristige Erneuerung kombiniert. Ein neuer Policy Brief der Ökonomin Oleksandra Betliy zeigt, wie strategische Verteidigungsinvestitionen Gesamtkosten senken und gleichzeitig deutsche Industrie und europäische Sicherheit stärken.
EU-Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine stoßen in Zeiten des Kriegs an strukturelle und politische Grenzen – sowohl in Kyjiw als auch in Brüssel. Technokratische Verfahren und ausschließlich positive EU-Rhetorik untergraben notwendige Reformanreize, analysiert Liubov Akulenko und schlägt eine von Deutschland geführte „Koalition der Willigen“ vor, die durch einen vertraulichen Dialog blockierte Reformen gezielt voranbringen soll.
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