Aktuell auf libmod.de
Die Ukraine startet durch militärische Erfolge und die Abwahl von Viktor Orbán gestärkt in die Saison der Spitzentreffen mit G7‑, EU- und NATO-Gipfel. Doch Europa und die Uk-raine müssen das offene Zeitfenster unbedingt nutzen, um sicherheitspolitische Tatsa-chen zu schaffen. Denn bereits 2027 droht Europa eine noch tiefere Spaltung, analysiert Simon Schlegel.
China und Russland stellen sich gerne als Partner einer antiwestlichen Allianz dar: In Wirklichkeit ist Moskau aber nur ein Junior-Partner, der aber Pekings Unterstützung im Angriffskrieg gegen die Ukraine braucht. Über die Risiken und Grenzen der russisch-chinesischen Partnerschaft und über die Folgen für Europa haben wir bei einer Expertenrunde in Berlin zusammen mit dem Londoner Thinktank NEST Centre gesprochen.
Heute erscheint die dritte Ausgabe des Berichts „State of Carbon Dioxide Removal“. Die wichtigsten Erkenntnisse fasst die Mitautorin des Berichts, Leona Tenkhoff von der Stiftung Wissenschaft und Politik, für uns zusammen. Und sie analysiert, welche Schlussfolgerungen Deutschland daraus ziehen kann, um sich innerhalb der CO2-Entnahme-Politik strategisch zu positionieren.
Der Einschlag einer russischen Drohne in ein Wohnhaus in Rumänien ist als Teil systematischer Provokationen Russlands gegen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union zu sehen, erklärt Marieluise Beck in einem Interview mit dem Deutschlandfunk. Wie die europäischen Staaten auf Drohnenangriffe und Luftraumverletzungen reagieren und wie in Russland die Unruhe wächst, können Sie im Audiomitschnitt nachhören.
CO₂-Entnahme wird ein wichtiger Teil der Klimapolitik – darf aber Emissionsminderungen nicht ausbremsen. Ein neues Policy Paper von Milan Loose (Bellona Deutschland) zeigt, wie eine verantwortungsvolle Verbindung mit dem EU-Emissionshandel aussehen kann – und warum dabei Vorsicht geboten ist.
Die EU-Erweiterung bekommt neue Dynamik: Deutschland übernimmt eine aktivere Rolle, und für die Ukraine könnten sich neue Wege in Richtung europäischer Integration öffnen. Khatia Kikalishvili ordnet im Interview mit dem georgischen TV-Sender Formula ein, warum Merz’ Initiative politisch bedeutsam ist – und was sie auch für Georgiens europäischen Weg bedeutet.
Der sino-russische Gipfel in Peking zeigt erneut die strategische Allianz autoritärer Großmächte. Während Teile Europas auf China als verlässlichen Partner hoffen, unterstützt Peking Putins Krieg gegen die Ukraine und führt zugleich einen wirtschaftlichen Machtkampf gegen Europa. Deutschlands China-Politik droht, die Fehler der Russlandpolitik zu wiederholen. Ein Zwischenruf von Ralf Fücks.
Weil die Ukraine die Oberhand bei vielen Kriegskapazitäten gewonnen hat und es derzeit nicht danach aussieht, dass Russland den Krieg gewinnt, simuliere Putin Diplomatie, so Simon Schlegel im Beitrag von Al Jazeera. Eine von Putins Taktiken: zu signalisieren, dass Europa in die Verhandlungen einbezogen werde.
Putins Vorschlag, Gerhard Schröder als Vermittler einzusetzen, war ein Versuch, die öffentliche Meinung in Deutschland zu spalten. Jetzt kommt es darauf an, die Diskussion auf die Frage zu lenken, zu welchen Zugeständnissen er bereit ist: Derzeit lassen sich keine erkennen, analysiert Maria Sannikova-Franck im Times-Artikel von Oliver Moody.
Die Ukraine verteidigt nicht nur sich selbst, sondern treibt auch Europas sicherheitspolitische Innovation voran. Daria Malling beschreibt in Politiken, wie das Land mit Drohnentechnologie, dezentraler Rüstungsproduktion und der Zusammenarbeit von Militär, Forschung und Start-ups zum Vorbild moderner Verteidigung wird – und warum Europa die Ukraine strategisch stärker einbinden muss.
Der Krieg gegen die Ukraine ist aus der öffentlichen Wahrnehmung gerückt – für die Menschen vor Ort bestimmt er weiterhin den Alltag. Welche Perspektiven sehen Politik, Militär und Zivilgesellschaft für ein Ende des Krieges und den Weg in die EU? Darüber sprach Ralf Fücks im rbb Inforadio nach seiner Reise nach Kyjiw.
Die Parlamentswahlen in Ungarn am 12. April markieren das klare Ende der 16-jährigen Herrschaft von Ministerpräsident Viktor Orbán und seiner Fidesz-Partei – eine Ära, die als erster Versuch in die Geschichte eingehen wird, ein illiberales, semi-autoritäres Regime innerhalb der Europäischen Union zu errichten. Daniel Hegedüs, stellvertretender Direktor am Institut für Europäische Politik (IEP), analysiert, was der Sieg von Péter Magyar für Europa bedeutet.
Auf Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine zu hoffen, würde bedeuten, Putins Logik zu verkennen. Es braucht militärischen Druck und entschlossenes Handeln der Europäer, um die Ukraine in eine starke Position zu bringen. Ralf Fücks fasst die Erkenntnisse seiner jüngsten Ukraine-Reise für Welt am Sonntag zusammen.
Newsletter bestellen
Mit dem LibMod-Newsletter erhalten Sie regelmäßig Neuigkeiten zu unseren Themen in Ihr Postfach.















