Aktuell auf libmod.de
Der amerikanisch-israelische Angriff auf den Iran wird in Deutschland schnell als klarer Völkerrechtsbruch verurteilt. Doch damit ist die politische Frage noch nicht beantwortet, wie die internationale Gemeinschaft mit einem Regime umgehen soll, das seine eigene Bevölkerung brutal unterdrückt, Israel vernichten will und nach der Atombombe greift? Ein Zwischenruf von Ralf Fücks.
Ohne kurzfristige Fortschritte in der Umsetzung konkreter Projekte könnte CDR politisch scheitern. Das voranschreitende „climate backsliding“ – die strategisch vorangetriebene Abschwächung und Rückabwicklung von Klimapolitik – droht die politische Grundlage für CO2-Entnahme (Carbon Dioxide Removal, CDR) auszuhöhlen, argumentiert der CDR-Experte Felix Schenuit von der Stiftung Wissenschaft und Politik in diesem Beitrag.
Café Kyiv hat sich im fünften Jahr der russischen Großinvasion längst als das größte europäische Veranstaltungsformat für UnterstützerInnen der Ukraine etabliert. Auch diesmal war Libmod mit verschiedenen hochkarätigen Panels dabei, die zentrale politische, wirtschaftliche und sicherheitspolitische Fragen im Kontext des russischen Angriffskrieges beleuchteten.
Warum verfängt die Rhetorik der AfD, obwohl ihre politischen Versprechen so leicht zu durchschauen sind? Nicht allein Sachargumente entscheiden, sondern auch Gefühle von Kränkung, Frustration und Ressentiment, argumentiert Marieluise Beck. Ein Plädoyer dafür, die emotionale Dynamik hinter dem Erfolg der Rechtspopulisten endlich ernst zu nehmen.
Die israelische Regierung hat eine Entscheidung getroffen, die das ohnehin hoch sensible Gefüge im Westjordanland weiter verändern könnte: Künftig sollen Grundbesitzdokumente in größerem Umfang offengelegt werden, um Landtransaktionen transparenter und faktisch auch einfacher zu machen. Was dieser Schritt politisch bedeutet, ordnet Richard C. Schneider für uns ein.
Russia could hardly carry out its war against Ukraine without China’s technological and economic support. We discussed the implications for Western policymakers at a joint event with the New Eurasian Strategies Centre (NEST) held at the sidelines of the Munich Security Conference. Konstantin Eggert reports.
Ein aktueller Vorschlag aus dem BMWE will die Netzwirkungen der erneuerbaren Energien internalisieren. Das sei grundsätzlich zu begrüßen, so der Energiemarktexperte Christoph Maurer. Die Umsetzung dieses Vorschlags sei jedoch verbesserungsfähig. Alternativ schlägt er In-strumente vor, die mit Blick auf die netzbezogenen Steuerungswirkungen ähnlich effektiv sind. Diese würden die Risiken für EE-Investitionen und damit die Förderkosten nicht im gleichen Maß erhöhen. Für die Netzbetreiber werde der Anreiz für den Netzausbau damit aufrechterhalten.
Vier Jahre nach dem russischen Großangriff steht Europa vor einer Entscheidung. Putin will keinen Frieden in Freiheit, sondern die Unterwerfung der Ukraine. Verhandeln wird er erst, wenn der Druck steigt. Europa darf nicht Zaungast bleiben. Eingefrorene russische Vermögen nutzen, die Ukraine militärisch stärken, ihre Luftverteidigung sichern und den EU-Beitritt vorantreiben – das ist keine Großzügigkeit, sondern liegt in unserem eigenen Interesse. Ein Zwischenruf von Ralf Fücks.
Die deutsche Chemieindustrie hat ihre CO₂-Emissionen seit den 1990er-Jahren deutlich gesenkt – und steht dennoch vor gewaltigen Herausforderungen auf dem Weg zur Klimaneutralität. Im Interview mit dem Magazin AufRuhr erklärt Lukas Daubner, warum grüner Wasserstoff, erneuerbarer Strom und CO₂-Nutzung entscheidend sind – und was politisch jetzt passieren muss.
Warum verfängt die Rhetorik der AfD, obwohl ihre politischen Versprechen so leicht zu durchschauen sind? Nicht allein Sachargumente entscheiden, sondern auch Gefühle von Kränkung, Frustration und Ressentiment, argumentiert Marieluise Beck. Ein Plädoyer dafür, die emotionale Dynamik hinter dem Erfolg der Rechtspopulisten endlich ernst zu nehmen.
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