Zwi­schen­ruf: Putins Sowjet­nost­al­gie und Großmachtanspruch

Eine stra­te­gi­sche Part­ner­schaft mit Russ­land wäre eine prima Sache. Aber sie kann nur auf den Regeln beruhen, die 1990 zwi­schen allen euro­päi­schen Ländern ver­ein­bart wurden: Demo­kra­tie und Men­schen­rechte, geteilte Sicher­heit und gleiche Sou­ve­rä­ni­tät aller Staaten. Putin ist auf einem anderen Kurs: Er will zurück zum Konzert der Groß­mächte, die ihre Ein­fluß­sphä­ren abste­cken, und er sieht Russ­land als legi­ti­men Erben der Sowjet­union. Der Einsatz mili­tä­ri­scher Macht ist Teil dieser alt-neuen Groß­macht­po­li­tik. Solange der Kreml diese Linie ver­folgt, ist Russ­land Gegen­spie­ler, nicht Partner des demo­kra­ti­schen Europa.

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